Ersatzteilbeschaffung
„Bei kleinen Stückzahlen ist 3D-Druck bereits heute konkurrenzfähig“
Vom Lüftungsgitter über Kopfstützen bis zur Querdämpferkonsole: Bis Ende dieses Jahres sollen bei der Deutschen Bahn bereits 2.000 Ersatzteile aus dem 3D-Drucker kommen – Tendenz weiter steigend. Die Fahrzeuginstandhaltung verspricht sich davon eine höhere Verfügbarkeit von Ersatzteilen und damit zuverlässigere Züge. Dazu kommt ein breites Spektrum weiterer Anwendungsmöglichkeiten. Zwei Projektleiter der DB geben Auskunft über Umsetzungsstand und Perspektiven des 3D-Drucks sowie die Industriepartnerschaft „Mobility goes Additive“.
Die XXL-S-Bahn als Herzstück der Zukunft
Mit der neuen Fahrzeuggeneration ET 1420 entsteht ein Zug, der nicht nur mehr Kapazität bereitstellt, sondern Ausgangspunkt für einen Systemwechsel im Münchener S-Bahn-Netz ist.
Wie die Bahn (3D-) Druck macht
Seit 2015 hat die Deutsche Bahn 100.000 mit 3D-Druck gefertigte Teile auf die Schiene gebracht und nimmt damit eine Vorreiterrolle im Eisenbahnsektor ein.
Innovationsmotor 3D-Druck: 10 Jahre, 1.000 Anwendungen, 200.000 Bauteile
Die DB hat sich in den vergangenen zehn Jahren von einem Pionier im industriellen 3D-Druck zu einem der führenden Anwender dieser Technologie entwickelt.