Der ICE 4
Das neue Rückgrat des HGV-Fernverkehrs
Noch in diesem Jahr sollen die neuen Intercity-Express-Züge der Baureihe 412 nach erfolgter Zulassung in den Probebetrieb gehen. In den Fahrzeugen kommen technische Neuerungen zum Einsatz, die unter anderem mehr Energieeffizienz, eine erhöhte Beförderungskapazität und verbesserte digitale Services an Bord ermöglichen.
Investitionen in die Zukunft – Ausbau der Werke bei DB Fernverkehr
Größere Hallen, erweiterte Werkstätten, mehr Behandlungs- und Abstellgleise und zahlreiche neue Mitarbeiter sorgen künftig dafür, dass Züge schneller und besser instandgehalten werden können.
Neue Wege der Instandhaltung von Fahrzeugen und Infrastruktur
Zuverlässigkeit und maximale Verfügbarkeit sind unerlässlich für den wirtschaftlichen Betrieb von Schienenfahrzeugen und die Infrastruktur, auf der sie verkehren. Eisenbahnverkehrsunternehmen und Leasingfirmen rechnen bei ihren Fahrzeugen mit einem Lebenszyklus von 30 bis 40 Jahren und wollen die Lebenszykluskosten von Lokomotiven und Zügen genau kalkulieren können. Über den gesamten Zeitraum erwarten sie einen nahezu störungsfreien Betrieb. Reservefahrzeuge sind häufig nur in sehr geringem Umfang vorhanden, weil Kapazitätsanforderungen permanent gestiegen sind.
Fahrzeuginstandhaltung im Wandel
Die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Eine präventiv-zustandsbasierte Strategie ist gegenwärtig bei Eisenbahn- und Straßenbahnfahrzeugen vorherrschend. Die Möglichkeiten der Digitalisierung können dazu führen, die Prozesse zu revolutionieren und die Verfügbarkeit deutlich zu steigern.