Der europäische Schienengüterverkehr
Der 1979 von der „Deutschen Bundesbahn“ gebrauchte Werbeslogan „Güter gehören auf die Bahn“ ist von der Verkehrspolitik angenommen worden. Dies ist zurückzuführen auf die zunehmenden Verkehrsprobleme, die für jeden Bürger direkt greifbar sind. Wer kennt nicht den Berufsverkehr, der unsere Innenstädte belastet oder die Meldungen über kilometerlange Staus auf den Autobahnen. Hinzu kommt ein gestiegenes Umweltbewusstsein in weiten Kreisen der Bevölkerung. Kein Wunder also, dass die Forderung nach Verlagerung von Güterströmen auf die Bahn von Politikern quer durch alle Parteien aufgegriffen wird. In welchem verkehrswirtschaftlichen Umfeld sich dies vollziehen könnte und welche Möglichkeiten Bahn und Speditionswirtschaft dann haben, soll im Folgenden näher dargestellt werden.
Einteilung der Güterwagen
Die Vielfalt von Güterwagen spiegelt die unterschiedlichen Anforderungen des Schienengüterverkehrs wider.
Wie die Transportverlagerung gelingt (und wie sicherlich nicht)
Die Zukunft der Logistik gehört der Schiene, aber es bedarf kluger politischer Entscheidungen, damit sie gegenüber der Straße die erste Wahl wird.
Reformbedarf auf der Schiene – damals und heute
Im Rückblick auf die Bahnreform vor 30 Jahren haben sich insbesondere die unklaren politischen Zielsetzungen für die Entwicklung der Infrastruktur als hinderlich erwiesen.