Zwischen Europa und Asien bereitet sich die Ukrainische Eisenbahn als Transitland auf wachsende Güterströme vor.
Die Ukrainische Eisenbahn UZ
Die Ukraine ist heute vor allem ein Transitland zwischen Mitteleuropa und der kaukasischen Region sowie zwischen Südeuropa und Russland. Hauptverkehrsträger in der Ukraine ist die Eisenbahn, gefolgt vom Straßenverkehr und der Binnenschifffahrt.
Die Verkehrsinfrastruktur der Ukraine besitzt aus Zeiten der Sowjetunion eine starke Nord-Süd-Orientierung. Das Land ist daher seit seiner Unabhängigkeit bestrebt, die Infrastruktur in der West-Ost-Orientierung zu verbessern und die Verbindungen zu Ländern wie Polen, Slowakei und Ungarn zu forcieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die Paneuropäischen Korridore III (Berlin/Dresden – Wroclaw – Krakow – Lwiw – Kiew) und Korridor V (Kosice – Tschop – Lwiw und Budapest – Tschop – Lwiw).
Der folgende Artikel gibt einen Überblick über die Entwicklung der Eisenbahn, über den Status Quo und die aktuellen Bestrebungen im Rahmen der auf den Weg zu bringenden Reformen im Eisenbahnsektor der Ukraine.
Mit dem Cable Liner zum Piazzale Roma
Venedig ist eine einzigartige Stadt. Inmitten einer Lagune gelegen erstreckt sie sich auf über 100 Inseln, die häufig durch Brücken miteinander verbunden sind. Venedig wird von etwa 3.000 Gassen und Gässchen sowie 175 Kanälen durchzogen, Straßen gibt es nicht. Das Auto muss man in einer der Garagen am Piazzale Roma oder im Tronchetto abstellen.
Neue Eisenbahnfährverbindung nach Russland
Ein besonders dichtes Netz an Eisenbahnfähren verkehrt über die Ostsee. Der größte Eisenbahnfährhafen Deutschlands befindet sich in der Stadt Sassnitz-Mukran auf der Insel Rügen. Wegen der vorgelagerten Lage in der Ostsee sind die von hier ausgehenden Fährlinien nach Schweden, Litauen und Russland die kürzesten von Deutschland aus bestehenden Seeverbindungen in diese Länder. Hier können Eisenbahnwaggons mit der in vielen osteuropäischen Ländern verwendeten Breitspur (1.520 Millimeter) umgeschlagen werden. Das Breitspurareal bietet aber nicht nur die Möglichkeit, Güter umzuladen, sondern verfügt auch über eine Umspuranlage, auf der die Güterwagen angehoben und die Achsen und Drehgestelle der Wagen gegen solche der jeweils anderen Spurbreite ausgetauscht werden.
Malmbanan transportiert Eisenerz aus Kiruna
Kiruna ist nicht nur Schwedens nördlichste Stadt, sondern auch Ausgangspunkt einer ganz besonderen Bahnlinie: Die mit Malmbanan (Erzbahn) bezeichnete Strecke führt in die 168 Kilometer entfernte Hafenstadt Narvik in Norwegen. Erst mit dem Bau der Bahnlinie war die Ausbeutung der riesigen Eisenerzvorkommen bei Kiruna möglich, da Narvik von Ausläufern des Golfstroms erreicht wird und daher ganzjährig eisfrei ist.