Psychologisches Krisenmanagement
Hilfe am Ende des Tunnels
Mitarbeiter von Verkehrsunternehmen sind einem besonderen berufsspezifischen Risiko ausgesetzt, psychisch belastende Ereignisse zu erleben. Darüber hinaus werden Zugbegleitpersonal und Lokführer im Nahverkehr immer wieder Ziel gewalttätiger Übergriffe. Um die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten und langfristiger Krankheit vorzubeugen, hat die DB ein umfassendes Betreuungsprogramm aufgelegt. Als Eisenbahnverkehrsunternehmen ist die DB auch verpflichtet, sich im Rahmen des Notfallmanagements um die Betreuung der Betroffenen zu kümmern. Mit dem Ziel einer zeitnahen Betreuung am Unfallort sowie der umfassenden fachgerechten psychosozialen Nachbetreuung für Reisende wurde die CareNet-Organisation im Personenverkehr initialisiert. Die Bedürfnisse der Betroffenen stehen im Vordergrund des Psychologischen Krisenmanagements. Sie sind ausschlaggebend für die Programme, die im Folgenden vorgestellt werden.
Wenn das Leben entgleist
Zur Arbeit in der Verkehrsbranche gehört auch die Konfrontation mit traumatisierenden Ereignissen. VerkehrsMed bietet gezielte Angebote für mentale Gesundheit.
Krisenmanagement am Beispiel des Zugunglücks in Riedlingen
Im Umgang mit Krisen sind gute Planung, Führung und Kommunikation gefragt. Dazu gehören die psychologische Akutversorgung und Nachsorge bei Unfällen.
Wettbewerb um Fachkräfte: Punkten mit Gesundheit
In Zeiten von Personalmangel spielen neben Gehalt und Tätigkeit auch Corporate Benefits wie die betriebliche Gesundheitsvorsorge eine zentrale Rolle.