TU Berlin: Ganzheitliche Betrachtung des Systems Schienenverkehr
Warum ist der Schienenfahrweg so teuer? Warum fahren Züge auf Signale? Wie kann mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagert werden? Dies sind Fragen, mit denen sich das Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetrieb (FG SFWBB) der Technischen Universität Berlin in Forschung und Lehre beschäftigt. Das Fachgebiet ist angesiedelt im Institut für Land- und Seeverkehr (ILS) der Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme. Damit wird bereits deutlich, dass der Systemgedanke im Vordergrund steht.
Das FG SFWBB war von 1997 bis 2002 eine Stiftungsprofessur der DB AG, die damit für einen guten Start nach langer Vakanz der Professur gesorgt hat. Heute fördert die DB AG am Fachgebiet eine Stelle für einen wissenschaftlichen Mitarbeiter mit dem Ziel der Promotion. Insgesamt zählt das Team 16 Personen. Darüber hinaus wird zahlreichen Studierenden die Möglichkeit zur Mitarbeit an Forschungsprojekten eröffnet, was für diese eine studiennahe Möglichkeit bedeutet, ihr Studium zu finanzieren und erste Praxiserfahrungen zu sammeln.
Zum FG gehören ein Prüflabor für Fahrwegkomponenten sowie ein Lehrstellwerk (gekoppelt mit einer Modelleisenbahn) und Außenanlagen mit Signal-, Stellwerks- und Oberbauanlagen zur praktischen Vermittlung von Lehrinhalten.
Wege von und zum Bahnhof: Bund und Bahn wollen Anschlussmobilität verbessern
Auf der zweitägigen Konferenz „Anschluss erreichen“ Ende Mai in Berlin diskutierten 350 Vertreter*innen aus Kommunen, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, wie Bahnhöfe zu leistungsfähigen, sicheren und attraktiven Mobilitätsdrehscheiben ausgebaut werden können.
Ingenieurkompetenz für die digitale europäische Bahn
CCS+ ist ein europäisches Bildungsprogramm für die Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik und fördert ein gemeinsames Systemverständnis.
Der Eisenbahnoberbau und seine Schnittstellen
Der Auszug aus dem Fachbuch „Grundlagen des Oberbaus“ führt in einige Grundbegriffe und Prinzipien der Oberbauplanung ein.