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Blick in die Ausgabe

Editorial

Editorial 01/2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

DB Bahn – DB Netze – DB Schenker. Diese drei neuen Marken stehen künftig weltweit für das Unternehmen Deutsche Bahn AG.

Um – auch international – zeigen zu können, was der Konzern und seine Geschäftsfelder bieten, braucht er ein klares und einheitliches Erscheinungsbild mit einer stringenten Markenarchitektur. Die Bildmarke DB ist zwar in Deutschland bekannt, nicht jedoch international. Mit dem neuen Geschäftsauftritt soll erreicht werden, dass der DB Konzern als das weltweit führende integrierte Verkehrsunternehmen wahrgenommen wird.

Und so wird es aussehen:

Der Personenverkehr wird künftig DB Bahn heißen. Die Integration des Stadtverkehrs und der bisherigen DB-Leistungsmarken unter das Dach der starken Marke DB Bahn verdeutlicht den Kunden, wie vielfältig und verzahnt das flexible Mobilitätsangebot der DB Bahn ist. Das kann jedoch nur gelingen, wenn alle Produkte und Dienstleistungen unter dieser einheitlichen Marke im Markt auftreten. Die Marke DB Bahn nutzt die sehr hohe Bekanntheit des Wortes „Bahn“ und die Sympathie, die es bei den Kunden genießt.

Die neue Marke für das Ressort Infrastruktur und Dienstleistungen DB Netze vereinigt zahlreiche Dienstleister und Infrastrukturunternehmen unter einem Dach, die Hand in Hand am täglichen Erfolg der DB AG arbeiten. Die neue Marke unterstreicht die hohe Bedeutung des Ressorts für den Gesamtkonzern und entspricht dem gestiegenen internationalen Interesse.

Im Ressort Transport und Logistik werden Marken wie Railion und Schenker in einem einheitlichen Marktauftritt in der neuen Marke DB Schenker zusammengefasst. Die neue Marke DB Schenker nutzt die sehr hohe Bekanntheit von Schenker und ihre große Tradition als Garant für Qualität bei den Kunden.

Dabei wird es aber eine Ausnahme geben: Alle Geschäfte mit Wiederverkäufern, Operateuren und im Wettbewerb stehenden Spediteuren, die einen neutralen Carrier benötigen, werden zukünftig neutral unter der Bildmarke DB mit der zusätzlichen Kennzeichnung Intermodal vermarktet. Auch bei Transportdienstleistungen im Wagenladungsverkehr ist teilweise ein neutraler Markenauftritt erforderlich, denn auch hier stehen Kunden im Wettbewerb zu Schenker. Aus diesem Grund wird das Rollmaterial, das für diese Kunden im Einsatz ist, neutral mit der Bildmarke DB markiert. Durch diese Sonderheit wird die Neutralität gegenüber diesen Kunden sichergestellt.

„Deine Bahn“ wird die Umsetzung dieses nachvollziehbar wichtigen Anliegens unterstützen und ab der nächsten Ausgabe ausschließlich die neuen Begriffe verwenden.

Des Weiteren möchten wir Ihre Aufmerksamkeit bereits heute auf einen Internationalen Kongress zum Thema „Sicherheit im Verkehrswesen 2008“ lenken. Dieser wird von DB Training, Learning und Consulting am 5. und 6. März 2008 in Fulda durchgeführt (siehe auch Seite 55).

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

Artikel

Tarifpolitik 2007 bei der Deutschen Bahn AG

Das Jahr 2007 wurde bei der Deutschen Bahn AG auch und in besonderer Weise von den Tarifverhandlungen mit den drei Bahngewerkschaften TRANSNET, GDBA und GDL geprägt.

Der folgende Beitrag gibt einen Überblick zu den tarifpolitischen Zielen der Deutschen Bahn sowie zum Stand der Umsetzung neuer Tarifstrukturen im Konzern.

Artikel

Hidden Champions: Hand in Hand auf den Rangierbahnhöfen der DB AG

Auf insgesamt elf Rangierbahnhöfen der Deutschen Bahn AG arbeiten viele Berufgruppen Hand in Hand zusammen, um Güterzüge nach ganz Europa abfahrbereit zu machen und sie sicher aus dem Bahnhof in Richtung Bestimmungsort zu entlassen. Rangierbahnhöfe sind kilometerlange Areale, die ein weitläufiges Netz aus Gleisen und Weichen bilden. Darauf befindet sich mindestens ein Ablaufberg, von dem aus die Güterwagen in die jeweiligen Richtungsgleise verteilt werden. Dies ist der Arbeitsplatz der 12 Tätigkeitsgruppen, die in dieser Ausgabe näher vorgestellt werden sollen. Jede dieser Tätigkeiten ist unverzichtbar, damit Güterzüge rollen können.

Artikel

Best Practise Day bei DB Training

Unter dem Motto „Voneinander lernen – Wissen und Erfahrungen teilen!“ war auch der zweite bundesweite „Best Practice Day“ von DB Training ein voller Erfolg.

Artikel

IT-Sicherheit

Zeitgleich mit dem lauter hallenden Ruf der deutschen Öffentlichkeit nach mehr Sicherheit und damit nach einem starken Staat, gewinnt in deutschen Unternehmen das Thema Sicherheit an Bedeutung.

Heutzutage stehen Unternehmen vor dem Dilemma, sich einerseits immer mehr zu öffnen und Informationen, Geschäftspartnern und Kunden zur Verfügung zu stellen, andererseits sich gegen die wachsende elektronische Kriminalität schützen zu müssen. Trotz wachsender Gefahren wird in den Unternehmen die Informationssicherheit mitunter als notwendiges Übel oder reiner Kostenfaktor betrachtet – und das nicht nur von der Geschäftsführung und dem Management, sondern allzu oft auch von den IT-Verantwortlichen selbst.

Artikel

Der ICE kann jetzt auch Dänisch

Am 9. Dezember 2007 startete eine neue Epoche des europäischen Eisenbahnverkehrs: Die DB Fernverkehr AG bietet seitdem tägliche Direktverbindungen von Berlin bzw. Hamburg nach Kopenhagen und Århus an. Durch den Einsatz der modernen ICE-Triebzüge der Baureihe 605 wurden neue Maßstäbe hinsichtlich Schnelligkeit und Komfort der Verbindung gesetzt – die DB Fernverkehr AG rechnet daher mit einem deutlichen Zugewinn von Marktanteilen. Der folgende Artikel stellt das Maßnahmenbündel vor, das zur Realisierung des Dänemarkverkehrs umgesetzt wurde.

Artikel

Neue Triebzüge im Regionalverkehr

In den letzten Jahren wurde der Fahrzeugpark im Regionalverkehr mit teilweise erheblichem Aufwand verjüngt. Untersuchungen haben gezeigt, dass für den Bereich zwischen 100 und 350 Sitzplätzen das Gliederzugkonzept die optimale Zugform ist. Wie aktuelle Pressemitteilungen nun bestätigen, setzt sich im Reiseverkehr der Trend der Abkehr vom lokbespannten Zug hin zur Beschaffung von Triebzügen fort.

Artikel

Der Bauüberwacher im Einsatz bei der DB AG

Maßnahmen an Infrastrukturanlagen der Deutschen Bahn AG erfordern aufgrund der Komplexität der Eisenbahntechnik und unter Berücksichtigung der Betriebsdurchführung eine sorgfältige Vorbereitung und Abstimmung. Insbesondere der Überwachung der Baudurchführung ist deshalb ein ganz besonderer Stellenwert beizumessen. Für den Einsatz der damit verbundenen Personen sind somit grundlegende Qualitätsanforderungen unabdingbar und sorgfältig zu prüfen.

Artikel

Disposition und Konfliktlösungsmanagement

Im Rahmen einer Forschungskooperation zwischen der Deutschen Bahn AG, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, der Technischen Universität (TU) Dresden und der Universität Göttingen wird innerhalb des DB-Projektes DisKon „Disposition und Konfliktlösungsmanagement“ die Laborversion eines flexiblen, modularen und automatischen Dispositionsassistenzsystems entwickelt, dessen Algorithmen dazu geeignet sind, ein betrieblich und ökonomisch optimiertes, diskriminierungsfreies Erkennen und Lösen von Konflikten im Bahnbetrieb zu unterstützen. Die Anforderungen aus Sicht der Reisenden, Transportkunden, Eisenbahnverkehrs- und -infrastrukturunternehmen sowie erste wissenschaftliche Ansätze wurden seitens der DB AG bereits vorgestellt. Das Ergebnis der Konfliktlösung durch das Dispositionsassistenzsystem ist ein konfliktfreier, fahrbarer und robuster Dispositionsfahrplan, welcher das aktuelle betriebliche Soll repräsentiert. Diskon soll den Disponenten in den Betriebszentralen der Bahn künftig in Sekundenschnelle Fahrplan-Alternativen berechnen, mit denen der Betrieb schnellstmöglich wieder an den Soll-Zustand herangeführt werden kann.

Das Projekt „DisKon“ umfasst die Komponente „ASDIS/L“ zur Belegungsdisposition und die Komponente „ANDI/L“ zur Anschlussdisposition sowie deren Integration in einem Gesamtsystem.

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