Deine Bahn 03/2016
Sie haben bereits ein Abonnement?
Jetzt einloggen und lesen!
*Erhältlich im Digital Abonnement
Inhalt
Editorial
Bahn Aktuell
Systemverbund Bahn
Personenverkehr
Ausbildung Prüfung und Beruf
Blick in die Ausgabe
Der Stress mit dem Stress
Kaum ein zweiter Begriff hat eine solche Entwicklung gemacht wie der Ausdruck Stress. Bis in die fünfziger Jahre noch nahezu unbekannt, ist Stress heute in der Alltagssprache wiederzufinden.
Die DB Systel auf dem Weg zum Digital Innovator
Der Verkehrsmarkt befindet sich in einem radikalen Umbruch. Im Zuge der Digitalisierung verändern sich Services und Produkte ebenso wie Geschäftsmodelle und die Entwicklung von Innovationen in einem rasanten Tempo. Auch die Deutsche Bahn hat sich – in Anlehnung an den Begriff „Industrie 4.0“ – mit mehreren 4.0er Initiativen und Digitalisierungsprojekten den massiven Herausforderungen des Marktes gestellt. Die DB Systel als IT-Dienstleister der DB AG übernimmt dabei verstärkt die Rolle des Digital Innovators, der Innovationen treibt, den notwendigen Raum für Ideen schafft, Vernetzung fördert und damit die DB im digitalen Zeitalter partnerschaftlich und zielorientiert unterstützt.
Innovative Lösungen im Bereich Human Resources
Im Zeitalter der Digitalisierung steht auch die Personalarbeit vor vielfältigen Herausforderungen. Im Recruiting, Talent Management und in vielen anderen Teildisziplinen sind zahlreiche neue Herausforderungen aufgetaucht, und die Arbeitswelt hat sich in den vergangenen Jahren immer schneller verändert.
IT-Dienstleister für die DB in der Digitalisierung
Die DB Systel GmbH positioniert sich neu. Das Ziel ist es, als IT-Dienstleister der Deutschen Bahn zukünftig drei Rollen einzunehmen: als IT Integrator & Enabler, als Digital Innovator und als IT Service Provider. Dieses Zielbild ist für DB Systel und ihre Mitarbeiter mit einschneidenden Veränderungen verbunden. Um diese Veränderungen zu bewältigen, hat das Unternehmen zehn Initiativen gestartet, und erste Schritte auf dem Weg zu einer IT für die DB in der Digitalisierung sind getan.
Neue Entwicklungen bei mobilen Anwendungen
Digitale Technologien spielen nicht nur bei der Verbesserung der Angebote aus Kundensicht eine immer größere Rolle, sondern sie bieten auch ein erhebliches Potenzial für die Optimierung von Prozessen im Bahnbetrieb. Für mobile Mitarbeiter hat DB Systel die Plattform „Rail-in-Motion“ zur zeitnahen und papierlosen Bereitstellung praxisrelevanter Informationen geschaffen. Mit der Plattform „Digital Vehicle Solutions“ hält das Internet der Dinge Einzug in die Wartung von Schienenfahrzeugen.
Einsatz der Datenbrille in der Instandhaltung
Mit der Datenbrille WebEye hat DB Services eine Augmented-Reality-Lösung für mobile Mitarbeiter in der Instandhaltung von Bahnanlagen getestet. Das System ermöglicht den Zugriff auf multimediale Informationen während der Ausführung von Arbeiten sowie die Fernunterstützung von vor Ort tätigen Technikern in Echtzeit-Kommunikation. Der Beitrag beschreibt die Erfahrungen in der Pilotphase und gibt eine Einschätzung der Einsatzmöglichkeiten hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Datenschutz.
Vom analogen zum digitalen Fahrplan
Gewachsene Ansprüche auf der Nachfrageseite sowie die zunehmende Bautätigkeit im Schienennetz stellen das Kapazitätsmanagement des Infrastrukturbetreibers vor große Herausforderungen. Hinzu kommt der Konkurrenzdruck im Verkehrssektor durch digital basierte Geschäftsmodelle, die auf einer passgenauen Steuerung der Kapazitäten beruhen. Den steigenden Anforderungen begegnet die DB Netz AG im dazu eingerichteten neXt lab mit der Digitalisierung und Automatisierung der Fahrplanerstellung. Dieser Produktionsplanungsprozess kann die optimale Verteilung der Marktanfragen unter Berücksichtigung der baubedingten Verfügbarkeit gewährleisten. Die Grundlagen und Prinzipien der Transformation in den digitalen Fahrplan werden in diesem Beitrag dargestellt.
Fahren auf elektronische Sicht mit ETCS Level 2
Die Neubaustrecke von Erfurt nach Leipzig/Halle ist die erste Strecke in Deutschland, die mit der Zugsicherungstechnik European Train Control System Level 2 betrieben wird. Um eine sichere Zugfahrt mit hohen Geschwindigkeiten zu gewährleisten, wirken fahrzeug- und infrastrukturseitige Komponenten zusammen, die den Verzicht auf ortsfeste Signale ermöglichen.
Längere Güterzüge in Deutschland
Die Zuglänge ist ein primärer Treiber für die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs. Vereinfacht ausgedrückt: je länger der Zug, desto höher die Ladekapazität je Zug und desto niedriger die Kosten für auf der Schiene transportierte Güter. Dabei sind betriebs- und sicherheitsrelevante Auswirkungen zu beachten, die eine Anpassung der Infrastruktur erfordern. Positive Erfahrungen sammelte die DB in einem Pilotprojekt zur Weiterführung von 835-Meter-Zügen von Dänemark bis nach Hamburg. Auf europäischer Ebene wird bereits an der Verdoppelung der Zuglänge im grenzüberschreitenden Güterverkehr geforscht.