Deine Bahn 08/2014
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Inhalt
Editorial
Bahn Aktuell
Systemverbund Bahn
Ausbildung Prüfung und Beruf
- Ein Blick in den Werkzeugkasten interaktiver Methoden
- Von wegen Männerdomäne – immer mehr Frauen bei der DB
- DB Institute of Technology – Technik erleben
- Einsatz von Simulatoren für Triebfahrzeugführer
- Gemeinsame Aktivitäten für mehr Fachkräfte und Nachwuchs
- Soziale Netze erfordern Führungsverständnis
- Duales Studium an der Hochschule Baden-Württemberg
- ARaBell: ein studentisches Projekt der FH Erfurt und der DB Netz AG
Blick in die Ausgabe
Editorial 08/2014
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Deutsche Bahn arbeitet intensiv an dem Wandel ihrer Unternehmenskultur, der inzwischen Teil der neuformulierten Unternehmensstrategie DB2020 ist und das Unternehmen in eine lebendige Organisation verwandeln soll: mit Mitarbeitern, die sich als unverzichtbarer Teil einer gemeinsamen Anstrengung begreifen,
und Führungskräften, die ein neues Verständnis von Führung entwickelt haben.
DB-Personalvorstand Ulrich Weber unterstreicht in unserem Leitartikel die zentrale Bedeutung, die eine gemeinsam gelebte Unternehmenskultur für Unternehmen besitzt, und beschreibt die einzelnen Stationen, über die der Kulturwandel bei der DB bislang voran getrieben worden ist.
In einem Folgeartikel werfen Dr. Katja Manski, Leiterin Büro Unternehmenskultur, und Per Wiek, Leiter Programme und Projekte im Ressort Personal/Human Ressources bei der Deutschen Bahn, einen Blick in den Werkzeugkasten der interaktiven Methoden, Instrumente und Formate, die sich im Verlauf des Kulturentwicklungsprozesses als besonders erfolgreich herausgestellt haben.
Weitere Beiträge zu unserem thematischen Schwerpunkt Personalentwicklung und Karriere beschäftigen sich mit dem Ansatz der Deutschen Bahn, bei der Personalgewinnung verstärkt Frauen anzusprechen, und mit dem neuen DB Institute of Technology, einem Technik-Institut, das sich an Absolventen der so genannten MINT-Studiengänge richtet.
Außerdem berichten wir über Simulatoren, die der Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen für die Aus- und Fortbildung von Triebfahrzeugführern einsetzt, und behandeln in einzelnen Beiträgen den gegenwärtigen Nachwuchs- und Fachkräftemangel im Bahnsektor.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.
Der Kulturwandel der Deutschen Bahn
Eine passende und starke Kultur ist für ein Unternehmen unerlässliche Grundlage für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Deswegen wird bei der Deutschen Bahn seit 2010 intensiv an einem Kulturwandel gearbeitet. Seit 2012 ist dieser Wandel Teil der neuformulierten Unternehmensstrategie DB2020. Das Ziel des Wandels: Mitarbeiter werden durch einen kontinuierlich geführten Dialog eingebunden und fühlen sich als unverzichtbarer und anerkannter Teil einer großen gemeinsamen Anstrengung. Führungskräfte entwickeln ein neues Verständnis von Führung, und die DB wird zu einer lebendigen Organisation, die geprägt ist von Verbundenheit, gegenseitigem Respekt und kontinuierlicher Weiterentwicklung.
Ein Blick in den Werkzeugkasten interaktiver Methoden
Die Deutsche Bahn hat Anfang 2010 einen Kulturentwicklungsprozess begonnen, der mit kontinuierlich gesetzten Impulsen einen nachhaltigen Wandel begründen will. Aber welche Impulse waren das? Und welche davon haben besonders gut funktioniert? Nach vier Jahren Kulturwandel versuchen wir ein Zwischenfazit und schauen auf eine Auswahl von Instrumenten und Formaten, mit denen wir den Prozess initiiert haben und lebendig halten wollen.
Von wegen Männerdomäne – immer mehr Frauen bei der DB
Frauen „herrschen“ über 11.000 Pferdestärken im ICE-Führerstand, tragen Verantwortung als Bauleiterin oder sind als angehende Elektronikerin für Betriebstechnik gefragt – die DB ist längst keine Männerdomäne mehr. Historisch bedingt waren im Eisenbahnsektor Frauen unterrepräsentiert, da viele Berufe technisch ausgerichtet und körperlich anstrengend sind. Heute haben sich aufgrund des Einzugs moderner Technik viele Berufsbilder verändert. Und das will die DB in Zukunft noch stärker nach außen tragen, um als Arbeitgeber auch für Frauen attraktiv zu sein.
DB Institute of Technology – Technik erleben
Aus- und Fortbildung ist wichtig im DB-Konzern: Dazu zählen auch die Qualifizierungsangebote für Ingenieure. Das DB Institute of Technology schafft dafür eine neue Basis. Als Technik-Institut richtet es sich speziell an Hochschulabgänger, die einen Abschluss in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder in technischen Studiengängen erworben haben (MINT-Absolventen) und neu in den DB-Konzern einsteigen. Darüber hinaus bietet das DB IoT auch den bereits im DB-Konzern tätigen MINT-Absolventen im technischen Bereich oder Mitarbeitern in vergleichbaren Tätigkeiten eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung.
Gemeinsame Aktivitäten für mehr Fachkräfte und Nachwuchs
Zahlreiche Beispiele aus der Wirtschaft zeigen, dass es sich für die Unternehmen einer Branche lohnt, gemeinsam gegen den Fachkräfte- und Nachwuchsmangel vorzugehen und das Image des eigenen Wirtschaftszweiges zu stärken. Der vorliegende Beitrag fasst solche Beispiele sowie einschlägige Studien zum Thema zusammen und versucht Wege und Methoden aufzuzeigen, die den Bahnsektor bei der Personalgewinnung unterstützen können.
Verkehrssysteme
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die bestehenden Verkehrssysteme, ihre gesetzlichen Grundlagen und ihre jeweiligen Marktanteile. Auch wird der Aspekt des Umweltschutzes kurz beleuchtet.
Bahnsektor tritt gemeinsam gegen den Schienenlärm an
Der Schienenverkehr soll leiser werden, an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Verkehrsträger Straße aber nicht einbüßen. Dafür ist der Bahnsektor auch auf die Unterstützung der Politik und die Akzeptanz in der Zivilgesellschaft angewiesen. Mit der vom Bundesumweltamt geförderten „Plattform Leise Bahnen“ bringt die Allianz pro Schiene nun die bundesweit wichtigsten Akteure zum Thema Schienenverkehrslärm an einen Tisch. Das Ziel ist es, im kontinuierlichen Dialog bestehende Konfliktlinien zwischen den jeweiligen Akteuren aufzulösen und „Fortschritt in der Sache“ zu erzielen.
Soziale Netze erfordern Führungsverständnis
Die sozialen Netze revolutionieren nicht nur die Strategien und die Kundenansprache. Sie greifen auch in das Verhältnis der Führungskraft zu ihren Mitarbeitern ein und erfordern ein neues Führungsverständnis. Was macht also heute gute Führung aus? Wie können weiche Faktoren festen Halt geben?