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Blick in die Ausgabe

Editorial

Editorial 09/2006

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Deutsche Bahn AG hat im ersten Halbjahr 2006 ihren Erfolgskurs fortgesetzt. Das Unternehmen erzielte neue Bestmarken bei Verkehrsleistung, Umsatz und Ergebnis. Nie zuvor beförderte die Deutsche Bahn AG im vergleichbaren Zeitraum so viele Menschen. Gleichzeitig erreichte die Verkehrsleistung im Schienengüterverkehr einen neuen Höchststand. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Einbeziehung des neu erworbenen US-Logistikers BAX Global, betrug die Umsatzsteigerung 8,1 Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT; Earnings before Interest and Taxes) stieg im Halbjahresvergleich deutlich um 480 Millionen Euro auf 936 (1. Halbjahr 2005: 456) Millionen Euro.

Mit diesen hervorragenden Ergebnissen hat die Bahn AG die wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine Kapitalprivatisierung geschaffen. Mit der Fortsetzung dieses Erfolgskurses und weiteren Investitionen positioniert sie sich als international führender Mobilitätsund Logistikdienstleister.

Der Erfolg der Bahn AG ist das Resultat von gemeinsamen Anstrengungen des Managements und der Mitarbeiter. Dies wird – in steigendem Maße – ebenso für die Fortsetzung des Erfolgskurses gelten (müssen). Dabei wird der Konzern seine Mitarbeiter unterstützen.

Er tut dies unter anderem durch die Förderung der Stiftung Bahn Sozialwerk, über die der Vorstand und der Konzernbetriebsrat der Deutsche Bahn AG eine Konzernbetriebsvereinbarung abgeschlossen haben. Damit soll eine Steigerung der Leistungsfähigkeit und Motivation sowie eine stärkere Bindung und Identifikation des Personals an die Unternehmen der DB AG erreicht werden. Der Abschluss dieser Vereinbarung ist Ausdruck der sozialen Verantwortung der Bahn für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und soll den Verbundgedanken des DB Konzerns stärken. Die Partner dieser Konzernbetriebsvereinbarung wirken dazu an der weiteren Steigerung der Effizienz der vom BSW erbrachten Sozialleistungen mit.

Wie die Stiftung Bahn Sozialwerk arbeitet und welche Fördermaßnahmen sie anbietet und wie sie selbst ihre Rolle heute und in der Zukunft sieht, schildert Ihnen in unserem Leitartikel der Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung BSW, Rainer Grab.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

Artikel

Geleitwort von Margret Suckale

Liebe Auszubildende,

am 1. September 2006 starteten Sie Ihren Weg ins Berufsleben bei der Deutschen Bahn – zum Ausbildungsbeginn möchte ich Sie daher sehr herzlich begrüßen.

Mit einer Berufausbildung bei der Bahn haben Sie sich entschieden, bei einem der führenden Mobilitäts- und Logistikdienstleister in Europa zu lernen und zu arbeiten. Die Bahn braucht motivierten und engagierten Nachwuchs wie Sie, der unser Unternehmen stärkt und die Zukunft sichert. Berufsausbildung spielt eine zentrale Rolle für die Gewinnung von kompetentem Nachwuchs für den Konzern.

Als einer der größten Ausbilder in Deutschland bietet die Bahn moderne und faszinierende Zukunftsberufe – im gewerblich-technischen Bereich, im serviceorientierten-kaufmännischen sowie bahnspezifischen Bereich und dem IT-Sektor. Neben einer qualitativ hochwertigen Ausbildung bietet Ihnen die Bahn eine attraktive Vergütung und viele Sozialleistungen.

Die Bahn bildet Ihre Auszubildenden aber nicht nur fachlich hervorragend aus. Sie fördert und fordert schon beim Nachwuchs Selbständigkeit, Kundenorientierung, unternehmerisches Handeln und Teamgeist. Lern-, Methoden und Sozialkompetenz werden Ihnen in Form moderner und innovativer Ausbildungskonzepte vermittelt. Alle Bahn-Azubis nehmen beispielsweise während ihres ersten Lehrjahres am Projekt „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ teil. Ziel dieses Projektes ist es, bereits zu Beginn des Berufslebens für ein friedliches und tolerantes Miteinander zu sensibilisieren und Zivilcourage und gegenseitigen Respekt zu fördern. Diese Prinzipien sind fester Bestandteil des Unternehmensleitbildes der Bahn, die so von Anfang an aktiv gelebt werden.

Nach Abschluss der Berufsausbildung haben Sie bei der Bahn eine sehr gute Zukunftsperspektive, sofern Sie sich durch gute Leistungen auszeichnen und für Sie Engagement, Flexibilität und Mobilität eine Selbstverständlichkeit sind. An vielen Standorten und in allen Unternehmensbereichen der Bahn stehen interessante Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten zur Verfügung. Beispielsweise können sich unsere Mitarbeiter an der „Akademie für internationale Mobilität“ berufsbegleitend mit staatlich anerkannten Abschlüssen weiterqualifizieren. Zusätzlich erhöhen die überdurchschnittlichen Wachstumspotenziale im europäischen Verkehrsmarkt bei der Deutschen Bahn die individuellen Entwicklungs- und Einsatzmöglichkeiten.

Das Wissen und Engagement unserer Auszubildenden ist ein maßgeblicher Wettbewerbsfaktor für unser Unternehmen und seine Zukunftsfähigkeit. Ab heute sind Sie eine Visitenkarte des Unternehmens. Wir freuen uns daher, dass Sie sich für die Bahn als Ausbilder entschieden haben.

Für Ihren Ausbildungsstart und Ihren künftigen Berufsweg bei der Bahn wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg.
Margret Suckale
Vorstand Personal der Deutschen Bahn AG

Artikel

Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW)

„Miteinander und Füreinander in einer starken Gemeinschaft“ – und das seit über hundert Jahren. Die Stiftung BSW hat das Wohl im Auge, denkt fürsorglich an die Allgemeinheit und gibt Halt, aber auch viel Freude und Spaß. Hinter dem BSW steht eine starke Gemeinschaft aus rund 400.000 aktiven und ehemaligen Mitarbeitern samt Angehörige, die bei der Deutschen Bahn AG und deren Partnerunternehmen beschäftigt sind und waren. Zu einer Zeit ins Leben gerufen, als Sozialleistungen noch ferne Zukunft waren, ist das BSW heute eine aktive, moderne und zuverlässige betriebliche Sozial-Einrichtung mit einer klaren Aufgabe: helfen, wo Hilfe notwendig ist.

Artikel

Eisenbahnfahrzeug-Führerschein-Richtlinie

Die VDV-Schrift 753 „Eisenbahnfahrzeug-Führerschein-Richtlinie“ in der Fassung vom 1. August 2002 war als Einstieg in eine für alle Eisenbahnen gleichermaßen verbindliche und transparente Verfahrensweise bei der Aus- und Fortbildung von Eisenbahnfahrzeugführern zu verstehen. Sie diente dazu, Erfahrungen zu sammeln, und sollte zu gegebener Zeit einer Revision unterzogen werden.

Artikel

Fahren und Bauen auf dem Schienennetz der DB Netz AG Teil 5-2

Im letzten Beitrag („Deine Bahn“ 7/2006) wurden die Grundsätze der Erarbeitung von Betriebs- und Bauanweisungen (Betra) sowie beispielhaft die Inhalte der ersten drei Abschnitte einer jeden Betra dargestellt. Die Darstellung der Inhalte wird nun nachfolgend fortgesetzt.

Artikel

Türkische Staatsbahn TCDD

Vierzig Jahre lang war nicht viel geschehen bei der türkischen Eisenbahn. Infrastruktur und Rollmaterial wurden zwar betriebsfähig gehalten, aber von einer Zukunftsausrichtung war nichts zu spüren. Entsprechend schrumpfte die Rolle der Bahn in Richtung Bedeutungslosigkeit. Nunmehr hat die Regierung Erdogan die Bahn wiederentdeckt und hat Großes mit ihr vor. Das gilt für den Ordnungsrahmen ebenso wie für die Infrastruktur: Parallel zu den Verhandlungen über einen Beitritt der Türkei in die Europäische Union bereitet sich das Land auf die Übernahme des Gemeinschaftsrechtes auch im Eisenbahnsektor vor. Für die Staatsbahn TCDD wird dies eine fundamentale Neuausrichtung bedeuten. Zugleich bereitet sich das Land auf das Zeitalter der Hochgeschwindigkeit im Schienenverkehr vor.

Artikel

Betriebswirtschaftliche Planung und Steuerung

Im Beitrag der Augustausgabe von „Deine Bahn“ wurden bereits grundlegende Sachverhalte zur Unternehmensplanung erörtert und die Planungsstufen strategische, taktische und operative Planung näher beschrieben.

In diesem zweiten Teil geht es um Planungsmethoden und -verfahren. Es werden Methoden der strategischen Planung wie ABC-Analyse, Stärken-Schwächen-Analyse, die Portfolio-Technik sowie die PIMS-Studie vorgestellt. Im Rahmen der taktischen und operativen Planung stehen die traditionelle Budgetierung, die ressourcenorientierte Kostenplanung, Zero-Base-Budgeting und die Gemeinkostenwertanalyse im Fokus.

Die strategische Planung, die sich langfristig um die Gesamtausrichtung und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens kümmert, ist Aufgabe des obersten Managements eines Unternehmens. Aus dieser strategischen Planung leiten sich sämtliche nachgelagerten Planungen taktischer und operativer Art auf den verschiedenen Unternehmensebenen ab.

Artikel

Das neue Mobile Terminal MT2

Das Erstellen von Fahrscheinen, die Abrechnung und zahlreiche andere Funktionen machen das neue Mobile Terminal zu einem unersetzlichen Helfer im Service am Kunden. Doch damit ist es nicht getan. Die Anforderungen an das neue Mobile Terminal sind höher definiert. Mobile Informationssysteme, Kreditkartenleser, Scanner für Barcodes und viele andere Funktionen werden im Zug benötigt. Im Teil 1 des Artikels („Deine Bahn“ 8/2006) wurden die allgemeinen Funktionen des MT2 beschrieben. Der nachfolgende zweite Teil gibt einen Einblick in die Themen „Online-Ticket“, „Verbünde“ und „Hafas“-Nutzung.

Artikel

Überwachung von Transportketten

In den letzten Jahren sind die Ansprüche an den Güterverkehr und damit zusammenhängend an die logistische Leistungserstellung im Speditions- und Transportwesen in großem Maße gestiegen.

Moderne Logistikkonzepte sind oft zeitkritisch und von kleinen Sendungsgrößen geprägt. Sie stellen daher häufig hohe Anforderungen an die Aussagefähigkeit des Lieferanten bzw. Logistikdienstleisters bezüglich des Status einer Sendung. Aufgrund des Trends zu immer kleineren Pufferbeständen in Industrie und Handel, wird die Qualität der Sendungsverfolgung zu einem Entscheidungskriterium bei der Auswahl eines Logistikdienstleisters.

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