Deine Bahn 11/2015
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Editorial
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Editorial 11/2015
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Personenbahnhöfe sind längst nicht mehr nur der Ort, an dem die Züge halten. Sie entwickeln sich zu Mobilitätsdrehscheiben und verknüpfen Angebote verschiedener Verkehrsträger sowie zahlreiche Dienstleistungen, um die Reise- und Aufenthaltsqualität der Bahnkunden zu verbessern und den sich wandelnden Mobilitätsansprüchen der Reisenden gerecht zu werden.
Damit die Bahnhöfe diese Funktion erfüllen können, müssen ganz unterschiedliche Unternehmen und Institutionen zusammenarbeiten – vom Infrastrukturbetreiber bis zur Bahnhofsmission. Das Management von Bahnhöfen übt dabei eine zentrale Aufsichts- und Koordinationsfunktion aus.
Im Rahmen des Projekts „Bahnhof MEGA – Management erlebt und gestaltet durch Azubis“ verschafft die DB Station&Service AG ihren Auszubildenden die Möglichkeit, diese anspruchsvolle Aufgabe aktiv mitzugestalten. Andreas Springer, Vorstand Personal/Operations der DB Station&Service AG, stellt das Azubi-Projekt vor.
Außerdem erläutert Martin Nowosad, Leiter des Bahnhofsmanagements in Bielefeld, welche Aufgabenbereiche und Zuständigkeiten es rund um die Bahnhöfe gibt und wie die Organisationseinheiten der DB und anderer Akteure im Dienste für die Kunden zusammenwirken.
Eine wesentliche Erleichterung für alle Verkehrsunternehmen, die die Bahnhöfe der DB Station&Service AG nutzen, ist das neue Stationsportal, das in einem weiteren Artikel vorgestellt wird. Es ermöglicht die Online-Anmeldung der geplanten Zughalte und soll das bisherige, bürokratische Vertragsverfahren im Interesse von Betreiber und Kunden vereinfachen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.
Management erlebt und gestaltet durch Auszubildende
Mit „Bahnhof MEGA“ erleben die Auszubildenden der DB Station&Service AG das Management
von Bahnhöfen direkt und praxisnah. Seit Jahresbeginn wird das Konzept bundesweit umgesetzt
– mit großer Begeisterung aller Beteiligten.
Bahnsteigerhöhungen an kleinen Bahnhöfen
Mit der Platzierung eines Pilotprojektes an zwei kleineren Bahnstationen im Ostwestfälischen Kreis Lippe erhielten die Bemühungen um einen barrierefreien Ausbau – für viele überraschend – plötzlich Auftrieb. Und die Umsetzung gelang rasch, vergleichsweise kostengünstig und baulich ansehnlich. Außerdem konnten die Beteiligten Erfahrungen für künftige Projekte dieser Größenordnung sammeln.
Online-Anmeldung für Stationshalte
Rund 5.400 Personenbahnhöfe mit etwa 1.000 Empfangsgebäuden gehören zum Portfolio von Europas größter Bahnhofsbetreiberin, der DB Station&Service AG. An ihren Bahnhöfen finden etwa 145 Millionen Zughalte pro Jahr statt, wobei jeder einzelne zuvor angemeldet und vertraglich vereinbart werden muss. Bisher gab es dafür einen vergleichsweise aufwändigen Prozess, bei dem die Eisenbahnverkehrsunternehmen und die DB Station&Service AG Dokumente per E-Mail, Fax oder Post ausgetauscht haben. Eine zeitgemäße und kundenfreundliche Online-Anwendung löst dieses Verfahren nun ab – das Stationsportal. Die Vorteile liegen auf der Hand.
Zuständigkeiten rund um die Bahnhöfe
In der Wahrnehmung der Kunden ist es ganz einfach: Für alles, was rund um die Bahnhöfe passiert – im Positiven wie im Negativen – ist die Bahn verantwortlich. Für viele auch noch die „Bundesbahn“, obwohl diese bereits 1994 zusammen mit der Deutschen Reichsbahn in die Deutsche Bahn AG aufgegangen ist. Selbst viele Politiker, aber auch Kollegen innerhalb der DB, sind sich oft nicht darüber im Klaren, wer welche Aufgaben und Zuständigkeiten rund um die Bahnhöfe inne hat. In dem nachfolgenden Artikel wird aufgezeigt, wie diese zwischen den DB-Unternehmen und anderen Akteuren verteilt sind.
Der Rhein-Ruhr-Express – RRX
Der Rhein-Ruhr-Express (RRX) soll zukünftig im 15-Minuten-Takt auf der zentralen Hauptachse von Köln über Düsseldorf, Duisburg und Essen bis Dortmund verkehren. Um dieses Betriebskonzept realisieren zu können, muss die Netzinfrastruktur an wichtigen Knotenpunkten und Strecken ausgebaut werden.
Erleben wie sich Alter anfühlt
Die Kundenerwartungen an Service-und Dienstleistungen rund um die Reisekette steigen stetig an. Insbesondere der demografische Wandel und das damit einhergehende Reiseverhalten stellen neue Anforderungen an die Serviceleistungen und Mitarbeiter der DB Station&Service AG. Mobilität bis ins hohe Alter zu wahren, ist für viele Menschen ein großes Stück Lebensqualität. Selbstbestimmtes Reisen, auch mit Mobilitätseinschränkungen, wird ein immer wichtigerer Faktor in unserer Gesellschaft. Dies zeigt sich in den stetig steigenden Spontanhilfen der Servicemitarbeiter für mobilitätseingeschränkte Reisende, die sich in 2014 auf 270.000 Hilfeleistungen beliefen. Dazu kamen noch zirka 330.000 über die Mobilitätsservicezentrale angemeldete Hilfeleistungen.
Vision einer nachhaltigen und kosteneffizienten Energiewende
Alle wollen die Energiewende! Aber keiner will die Stromtrasse im Vorgarten oder die Kosten des Netzausbaus zahlen, wie die teils hitzig und emotional geführte Debatte in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Kontext stetig steigender Energiekosten zeigt. Der konventionelle Ansatz des Netzausbaus erfordert eine Neustrukturierung sowie erhebliche Investitionen in die Ertüchtigung der Energienetze. Eine Alternative ist das zellulare Modell.
Herausforderungen bei der Personalbesetzung
Zum Tagesgeschäft des Ressourcenmanagements von DB International gehört die personelle Besetzung ihrer Projekte im Ausland. Dieser Beitrag beleuchtet einige der Herausforderungen im Besetzungsprozess des Projekts Al Haramain High Speed Rail näher und gibt einen Ausblick für Rückkehrer aus Auslandsprojekten.