Mit dem ICx kommt bei der DB Fernverkehr AG eine neue Generation von Triebzügen zum Einsatz, die den Fernverkehr der Deutschen Bahn für die nächsten drei Jahrzehnte maßgeblich prägen wird. Dieser wird die bestehende Fernverkehrsflotte der Lok bespannten Züge mit ihren älteren Reisezugwagen der IC/EC-Flotte und später auch die Triebzüge der Serie ICE 1 und ICE 2 ersetzen.
Alle Beiträge von Andreas Busemann
Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland
Der Schienenpersonenfernverkehr des Deutsche Bahn Konzerns zeichnet sich durch schnelle, zuverlässige und vertaktete nationale und internationale Städteverbindungen aus. Hierfür setzt die DB Fernverkehr AG moderne und komfortable Fahrzeuge der Produkte InterCity, EuroCity und InterCityExpress ein, die auf vielen Hochgeschwindigkeitsstrecken mit 200 Kilometern pro Stunde (km/h) oder mehr verkehren. Auf den Schnellfahrstrecken Köln – Rhein-Main und Nürnberg – Ingolstadt erreicht der ICE 3 sogar Geschwindigkeiten von 300 km/h – der vorläufige Höhepunkt einer innovativen Entwicklung, die vor über 175 Jahren mit 25 km/h auf der Strecke Nürnberg – Fürth begann. Der vorliegende Artikel widmet sich drei Meilensteinen des deutschen Hochgeschwindigkeitsverkehrs.
Die beste Technik für das beste Netz
Parallel zum prozessualen und organisatorischen Veränderungsprozess der DB Netz AG (ProNetz, siehe „Deine Bahn“, 8/2008, http://www.deine-bahn.de/node/4112) wurde eine technologische Neuausrichtung des Unternehmens notwendig, um einerseits dauerhaft für die Herausforderungen an die Infrastrukturanlagen der DB Netz AG gerüstet zu sein und andererseits eine stabile Grundlage für ein sich jährlich verbesserndes Betriebsergebnis zu liefern. Zu diesem Zweck wurden die Technikkompetenzen im neuen Zentralbereich Technologie gebündelt und eine umfangreiche Technologiestrategie erarbeitet, die sich seit einem Jahr in der Umsetzung befindet. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die „Integrierte Technologiestrategie (ITS)“ der DB Netz AG.