Bei Arbeiten im Gleisbereich oder in dessen unmittelbarer Nähe bestehen neben den Gefährdungen aus dem unmittelbaren Arbeitsprozess für die Beschäftigten besondere Gefährdungen aus dem Eisenbahnbetrieb. Diese Gefahren ergeben sich durch bewegte Schienenfahrzeuge, durch unter Hochspannung stehende Oberleitungsanlagen, Stromschienen oder Speiseleitungen und hohe Schalldruckpegel.
Alle Beiträge von Dipl.-Ing. (FH) Sven Satow
Arbeitssicherheit auf Gleisbaustellen
Sicherheit bei Arbeiten im Gleisbereich
Bei Arbeiten im Gleisbereich oder in dessen unmittelbarer Nähe besteht neben den Gefährdungen aus dem Arbeitsprozess für die Beschäftigten ein erhebliches Gefährdungspotenzial aus dem Eisenbahnbetrieb durch bewegte Schienenfahrzeuge und elektrische Leitungen wie Oberleitungsanlagen, Stromschienen oder Speiseleitungen. Für alle Arbeiten, bei denen Personen, Maschinen oder Geräte im Gleisbereich tätig sind, eingesetzt werden sollen oder in den Gleisbereich hineingeraten können, sind Sicherungsmaßnahmen zum Schutz der Personen vor den Gefahren des Bahnbetriebes erforderlich. Dies gilt sowohl für Gleisbauarbeiten als auch für Arbeiten in der Nähe der Gleise, zum Beispiel bei Ingenieurbau- und Tiefbauarbeiten (GUV V-D 33).
Unfallverhütung im Gleisbereich
Bei Arbeiten im Gleisbereich besteht neben den Gefährdungen aus dem Arbeitsprozess ein erhebliches Gefährdungspotenzial aus dem Eisenbahnbetrieb durch bewegte Schienenfahrzeuge und elektrische Leitungen wie Oberleitungsanlagen oder Stromschienen.
Neufassung der Gleisbaustellensicherung
Zum 13. Dezember 2009 wird das Prozesshandbuch „Arbeiten im Gleisbereich“, Modul 132.0118, neu herausgegeben. Die Zielsetzungen der Neufassung waren die Einbeziehung neuester Erkenntnisse zu den Themen Sicherheit und Gesundheitsschutz, die Konkretisierung bestimmter Schutzziele, insbesondere der GUV-V D33, die stärkere Hervorhebung der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG sowie die Unabhängigkeit der Regeln von den Organisationsstrukturen des DB Konzerns.Während in der Oktoberausgabe von „Deine Bahn“ die Änderungen in den Grundmodulen des Prozesshandbuchs vorgestellt wurden, folgt an dieser Stelle die Erläuterung der Änderungen in den Anhängen sowie in den Vordrucken des Moduls 132.0118.Der Beitrag wendet sich vor allem an Führungskräfte, die mit dem Thema Arbeitsschutz von Mitarbeitern im Gleisbereich betraut sind. Lesern, die sich mit der Materie noch nicht intensiv beschäftigt haben, wird empfohlen, zum besseren Verständnis auch das Prozesshandbuch zu Rate zu ziehen.
Neufassung der Gleisbaustellensicherung
Zum 13. Dezember 2009 wird das Prozesshandbuch „Arbeiten im Gleisbereich“, Modul 132.0118, neu herausgegeben. Die Neufassung folgte den Zielsetzungen: Anpassung an den aktuellen Stand der Erkenntnisse hinsichtlich Sicherheit und Gesundheitsschutz, Konkretisierung einzelner Schutzziele, insbesondere der GUV-V D33, stärkere Hervorhebung der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG und Unabhängigkeit der Regeln von der Entwicklung von Organisationsstrukturen des DB Konzerns. Der nachfolgende Beitrag wendet sich in erster Linie an Führungskräfte, die mit dem Thema Arbeitsschutz von Mitarbeitern im Gleisbereich betraut sind, um ihnen einen schnellen Überblick über die Änderungen zu geben und die Gründe dafür zu erläutern.Lesern, die mit der Materie noch nicht so vertraut sind, wird zum besseren Verständnis empfohlen, sich das Prozesshandbuch hinzuzunehmen.