Bahnhofsmissionen sind aus dem Angebotsportfolio größerer Bahnhöfe nicht mehr wegzudenken. Sie tragen entscheidend zum Imagegewinn der Bahn und des Standortes Bahnhof bei. Das traditionell besonders intensive Vertrauen in die „Marke Bahnhofsmission“ von Reisenden, aber auch von sozial benachteiligten Menschen, trägt dazu bei, dass die Bahnhofsmissionen als „soziales Gewissen“ am Bahnhof wahrgenommen werden. Seit 2005 hat sich ein zusätzliches Betätigungsfeld eröffnet: Die Bahnhofsmissionen unterstützen mit ihren rund 2.000 – zumeist ehrenamtlich tätigen – Mitarbeitenden in rund 100 Bahnhöfen mobilitätseingeschränkte Reisende und alleinreisende Kinder mit Hilfsangeboten an den Bahnhöfen und in den Zügen. Dazu kommen noch soziale Angebote unterschiedlicher Art. Der nachfolgende Artikel zeigt auf, wie die Bahnhofsmissionen arbeiten und warum ihre Arbeit erfolgreich ist.
Alle Beiträge von Marcel Bohnenkamp
2 Beiträge
Artikel Serie
Artikel Serie
Artikel Serie
Ökumenischer Gottesdienst im Bahnhof Bielefeld
Seit 1899 besteht die Bahnhofsmission in Bielefeld und gibt Halt für Menschen im sozialen Abseits und natürlich auch für Reisende. Begleitung für die, die unterwegs sind, das sind die Hauptaufgaben der freiwilligen Helfer, ohne die in der Bahnhofsmission nichts ginge. Eine Aktion an Heiligabend lädt seit zwei Jahren zum Innehalten ein: Sie ist ein ganz besonderes Angebot der Bahnhofsmission Bielefeld.