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Analyse

Aktuelle politische Situation des Schienengüterverkehrs in Deutschland

In der Schienenpolitik muss die gegenwärtige Regierungskoalition mehr Mut wagen, um ihre Ziele zu erreichen. Eine Analyse des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen.

Foto: DB AG/Volker Emersleben
Foto: DB AG/Volker Emersleben

Leichter gesagt als getan – eine Redewendung, die besonders auf die Güterverkehrspolitik zutrifft. Die Politik erwartet von den Güterbahnen mehr Leistung als Hebel zur Erreichung der Klimaziele. Um das politische Ziel zu erreichen, den Marktanteil von heute 18,5 auf 25 Prozent bis 2030 zu erhöhen und die Straßen zu entlasten, muss die Transportleistung um 60 Prozent steigen. Gleichzeitig leistet sich die Bundesregierung Milliardensubventionen für den Lkw-Verkehr. Es fehlt nicht am Geld, sondern am Mut, an diesen althergebrachten Verteilungsstrukturen zu rütteln. Genau das muss die Ampel aber tun, wenn sie die Ziele ihres mit „Mehr Fortschritt wagen“ überschriebenen Koalitionsvertrages erreichen will.

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