Das Steuerventil
Schienenfahrzeuge werden fast immer durch indirekt wirkende, selbsttätige Druckluftbremsen gebremst. Diese sind dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluft nicht nur die Bremskraft erzeugt, sondern auch die Bremsen innerhalb des Zuges steuert, also auch der Signalübertragung dient. Vielfach wird deshalb der Begriff „Einleitungsbremse“ verwendet.
Druckluftbremsen bestehen aus einer Druckerzeugungsanlage, einem Hauptluftbehälter zum Speichern der erzeugten Druckluft, dem Führerbremsventil auf dem Führerstand zum Regulieren der Bremskraft und der Hauptluftleitung zum Transport der Druckluft in die angeschlossenen Fahrzeuge. Dort ist das Steuerventil das zentrale Bauteil. Es füllt die Vorratsluftbehälter mit Druckluft (5 bar) aus der Hauptluftleitung und setzt herbeigeführte Druckänderungen in der Hauptluftleitung in Brems- und Lösevorgänge um.
Digitale Unterstützung für sicheres Abstellen von Schienenfahrzeugen
Die Brevo-App ist ein verlässliches und regelkonformes Werkzeug für Mitarbeitende im Betriebsdienst und erleichtert die anspruchsvollen Arbeitsabläufe.
Begriffe zum Schwerpunkt Schienenfahrzeuge – Bremstechnik
Diese Folge des Bahn-Glossars erläutert die Begriffe Bremseinrichtung, Dynamische Bremse, Bremsprobe und Steuerventil.
Das neue Gesetz zum Schienenlärmschutz
Das im Dezember in Kraft getretene Gesetz leitet einen Paradigmenwechsel bezüglich des Verbots lauter Güterwagen ein.