Die Infrastruktur der Eisenbahn
Der Oberbau und die Gleise bei der Bahn
Die Spurgebundenheit ist ein wesentliches Merkmal der Eisenbahn. Kein anderes Verkehrssystem bildet einen vergleichbar engen Verbund zwischen dem rollendem Rad und der Fahrbahn. Während jedes andere Verkehrsmittel vom Fahrzeug aus lenk- und steuerbar ist, werden Schienenfahrzeuge durch den Fahrweg gelenkt. Diese und andere Systemeigenschaften sind es, die das Verkehrsmittel Eisenbahn so berechenbar und planbar machen. Ein Vorteil, wenn es darum geht, auf festen Relationen zu planbaren Fahrzeiten Verkehrsleistungen zuverlässig zu erbringen, ein Nachteil, wenn man die örtliche Flexibilität der Eisenbahn in den Vordergrund stellt. Durch den hohen Aufwand bei der Errichtung und Unterhaltung eines Gleises, rechnen sich Bahnstrecken in der Regel nur ab einer bestimmten Auslastung. So kann sich beispielsweise nicht jeder Privathaushalt einen Bahnanschluss leisten, hingegen ist jedes Wohn- oder Gewerbegebiet in Form einer Straßenanbindung infrastrukturell erschlossen. Dieser Beitrag erläutert den Aufbau und die Funktion des Bahnkörpers und soll zeigen, dass Eisenbahn mehr ist, als zwei Schienen, die auf Schwellen genagelt sind.
Der Eisenbahnoberbau und seine Schnittstellen
Der Auszug aus dem Fachbuch „Grundlagen des Oberbaus“ führt in einige Grundbegriffe und Prinzipien der Oberbauplanung ein.
Weichen, Kreuzungen und Kreuzungsweichen
Spezielle Oberbau-Konstruktionen ermöglichen Schienenfahrzeugen das Wechseln oder Überqueren von Gleisen.
Klein, aber oho: Die Spannklemmen der M-Generation
Mit seinen physikalisch optimierten Spannklemmen bietet Vossloh den Schlüssel zu einer langfristig höheren Gleisverfügbarkeit.