Sicherheitskonzepte
Drei Phasen der Sicherheitsarbeit im Bahnsystem
Das Bahnsystem in seiner heutigen Form ist eines der sichersten Verkehrsträger. Dieses wird in vielen Statistiken durch eine geringe Anzahl an Opfern, unabhängig von der gewählten statistischen Bezugsgröße (zum Beispiel pro Personenkilometer oder pro Personenstunde), untermauert. Diese wichtige Eigenschaft ist der Tatsache zu verdanken, dass die Erfahrungen und Erkenntnisse der im Bahnsystem beteiligten Mitarbeiter über fast zwei Jahrhunderte hinweg kontinuierlich in die Sicherheitsarbeit eingeflossen sind. Dabei lassen sich drei Phasen der Sicherheitsarbeit im Umgang mit technischen Systemen beschreiben. In der Phase nach einem Ereignis kann der „Why-Because“-Ansatz zur Analyse der Ursachen genutzt werden, wie am Beispiel des Bahnunfalls in Mannheim von 2014 gezeigt wird.
Hochautomatisierte Zugsteuerung für Bahnstrecken ohne ETCS
Im Projekt ARTE wird die Nachrüstung von Bestandsfahrzeugen mit Signal- und Hinderniserkennung für das automatisierte Fahren auf Nebenstrecken erforscht.
Schutzziele für den Eisenbahnbetrieb
Die mit der Weiterentwicklung der Fahrdienstvorschrift angestrebte Reduktion von Komplexität im Regelwerk erfordert ein ausgeprägtes Systemverständnis.
Grundlagen „ETCS im Bahnbetrieb“ (Teil 2)
Dieser Folgebeitrag behandelt die strecken- und fahrzeugseitige Ausrüstung, die für das Fahren unter dem europäischen Zugbeeinflussungssystem erforderlich ist.