Fahrerlose Bahnsysteme – Status Quo

Vollautomatisierte Schienenbahn im GoA4-Betrieb: Utopie oder schon Wirklichkeit?

Die größten Hürden auf dem Weg zum fahrerlosen Betrieb liegen weniger in der Technologie, sondern bei Regulierung, Regelwerken, Finanzierung und Organisation.

Hochgeschwindigkeitszug Giruno der SSBHochgeschwindigkeitszug Giruno der SSB (Foto: Stadler)

Die Mobilitätsbranche und insbesondere die schienengebundenen Verkehrsmittel, stehen derzeit unter erheblichem Transformationsdruck. Damit die Verkehrswende gelingen kann, müssen die Beförderungskapazitäten deutlich ausgeweitet und die Betriebsführung zugleich unter angespannten finanziellen Rahmenbedingungen effizienter gestaltet werden. Steigende Energie- und Materialkosten, langwierige und kostenintensive Infrastrukturprojekte sowie der zunehmende Fachkräftemangel in Betrieb und Instandhaltung verschärfen die Herausforderungen zusätzlich. Mit den bislang verfügbaren Mitteln der Verkehrsbranche lassen sich diese jedoch nur eingeschränkt bewältigen. Gefragt sind daher neue, auch disruptive Lösungsansätze. In diesem Kontext kommt der Automatisierung von Schienenbahnen bis hin zum fahrerlosen Betrieb eine Schlüsselrolle zu. 

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