Erstes Ziel Pünktlichkeit
Fahrpläne auf ihre Robustheit überprüfen
Eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Zufriedenheit von Reisenden und Transportkunden mit dem Angebot der Eisenbahnverkehrsunternehmen ist ein robuster Fahrplan. Wird der Fahrplan nur geringfügig fortgeschrieben, so sind in der Regel keine oder nur kleinere Auswirkungen auf die Betriebsqualität zu erwarten. In diesen Fällen ist es zielführend, auf Basis von Betriebsprozessanalysen den dennoch im Einzelfall auftretenden Problemen und deren Ursachen auf den Grund zu gehen. Wenn jedoch Fahrplankonzepte aufgrund von geänderten Bestellwünschen von Aufgabenträgern und Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) gegenüber dem aktuellen Netzfahrplan stark geändert werden sollen, so besteht die Notwendigkeit, die Robustheit der Fahrplankonzepte bereits im Vorfeld der Einführung zu prüfen und effizient nachzuweisen. Zu diesem Zwecke werden eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchungen (EBWU) vom Typ Fahrplanrobustheitsprüfung durchgeführt.
Geschwindigkeitssignalisierung in 5 km/h-Stufen
Die Südostbayernbahn hat untersucht, welche positiven betrieblichen Auswirkungen sich aus einer Halbierung der im Regelwerk vorgegebenen Abstufung ergeben können.
Das neue Trassenbestellsystem der DB InfraGO AG
Seit Januar müssen alle Trassenanmeldungen für das Fahrplanjahr 2027 über die neue Anwendung pathOS erfolgen.
2026 muss die Bundesregierung die Wende schaffen
Deutschland braucht eine zukunftsfähige Bahn – und die Bahn braucht Geld und Reformen, um zukunftsfähig zu werden. Dafür ist dieses Jahr ein entscheidendes Jahr, sagt der ökologische Verkehrsclub VCD.