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Internationales Eisenbahnrecht

Handelbares Frachtdokument für den Schienengütertransport auf der Neuen Seidenstraße

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung des Güterverkehrs zwischen China und Europa wird auf Ebene der Vereinten Nationen an einer Vereinheitlichung der Rechtsordnungen für Eisenbahnfracht gearbeitet.

Der internationale Eisenbahngüterverkehr zwischen China und Europa gewinnt immer stärkere Bedeutung, nicht zuletzt wegen der chinesischen Initiativen zur Einrichtung einer neuen Seidenstraße. Der Gütertransport mit der Eisenbahn ist schneller und sicherer als der Seetransport und preisgünstiger als der Lufttransport. Neue Industriezentren im chinesischen Landesinneren, unter Umständen mehr als 1.000 Kilometer von der Küste entfernt, brauchen eine direkte Eisenbahnverbindung nach Europa, zum Beispiel von Chongqing nach Duisburg; sie wollen keinen gebrochenen Land/See-Transport über chinesische Häfen. Diese Entwicklung hat die chinesische Regierung veranlasst, bei UNCITRAL, einer Unterorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Wien, die Schaffung eines handelbaren, akkreditivfähigen Frachtdokuments für den transkontinentalen Eisenbahnverkehr anzuregen.

 

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