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Nebenbahnen

„Hein Schönberg“: Reaktivierung mit Hindernissen

Die Nebenbahn von Kiel an die Ostsee konnte trotz günstiger Voraussetzungen nur mit erheblicher Verzögerung reaktiviert werden. Daraus lassen sich Schlüsse ziehen, um die Umsetzung ähnlicher Vorhaben zu erleichtern.

Eine Möwe beobachtet das Geschehen im Kieler Hauptbahnhof – von hier startet auch die Nebenbahn nach Schönberg an der Ostsee
Eine Möwe beobachtet das Geschehen im Kieler Hauptbahnhof – von hier startet auch die Nebenbahn nach Schönberg an der Ostsee (Foto: DB AG/Volker Emersleben)

Die 24 Kilometer lange, eingleisige und nicht elektrifizierte Nebenbahn von Kiel nach Schönberg an der Ostsee („Hein Schönberg“) ist bei Vorschlägen zur Reaktivierung des VDV als I A-Strecke eingestuft, das bedeutet hohe Priorität bei schneller Umsetzbarkeit. Bevor die Baumaßnahmen zur Reaktivierung ergriffen wurden, war die Strecke teils im Güterverkehr (Kohletransport) bzw. im touristischen Gelegenheitsverkehr genutzt worden. Das Vorhaben ist insofern beispielhaft, da es trotz sehr guter Voraussetzungen im Verlauf zu erheblichen Verzögerungen bei der Umsetzung gekommen ist.

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