Hochgeschwindigkeitsverkehr
Am 10. Juni 2007 war es so weit: Der Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Deutschland und Frankreich wurde aufgenommen. Das neue Angebot betreibt die Deutsche Bahn in Kooperation mit der französischen Eisenbahn SNCF. Die nördliche Linie von Frankfurt/Main über Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken nach Paris wird künftig vom deutschen ICE 3 bedient. Auf der Verbindung von Stuttgart über Karlsruhe und Straßburg kommt der französische TGV zum Einsatz. Auf beiden Linien verkürzen sich die Reisezeiten um mehr als zwei Stunden.
Damit ist ein weiterer Meilenstein in der bisher erfolgreichen Geschichte der Hochgeschwindigkeitszüge erreicht. Mit seinen Vorteilen in punkto Sicherheit, Energieverbrauch, Umweltverträglichkeit und Flächennutzung leistet der Hochgeschwindigkeitsverkehr (HGV) einen entscheidenden Beitrag zur weiteren wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Europa. Auch führt die zunehmende Netzdichte dazu, dass sich der Hochgeschwindigkeitszug immer mehr zu einem Massenverkehrsmittel entwickelt.
Die Fahrzeugplattform Talgo 230
Die neuen Zugeinheiten des spanischen Herstellers basieren auf einer innovativen Laufwerkstechnologie.
Mehr Bahn für Europa
Der internationale Fernverkehr ist im Aufschwung. Damit ein wahrhaft europäisches Bahnnetz entsteht, müssen noch einige rechtliche, technische und betriebliche Hürden überwunden werden.
Das neue ICE-Werk Dortmund-Hafen
Am Dortmunder Hafen entsteht das 11. ICE-Werk der Deutschen Bahn. Es ist ein Zukunftsprojekt, das weit über die Region hinaus Bedeutung hat.