Kooperative Ausbildung von Ingenieuren – dualer Studiengang „Bahnbetrieb und Infrastruktur“
Fach- und Führungskräftenachwuchs wurden in den ehemals getrennten Unternehmen – Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn – auf unterschiedliche Weise ausgebildet und rekrutiert. Die ehemalige Deutsche Bundesbahn rekrutierte insbesondere für Positionen des mittleren Managements Diplom-Verwaltungsbetriebswirte, die von der Fachhochschule des Bundes, Fachbereich Eisenbahnwesen, kamen. Die ehemalige Deutsche Reichsbahn stellte als zukünftige Fach- und Führungskräfte für das Kerngeschäft der Bahn, insbesondere in betrieblichen Aufgabenbereichen, schwerpunktmäßig Dipl.-Verkehrsingenieure ein. Mit der Bahnreform fand eine Neuorientierung statt: der Fachwirt für den Bahnbetrieb (IHK-Abschluss) als Weiterbildung gemäß BBiG wurde gemeinsam mit dem DIHT und der IHK Karlsruhe für die Nachwuchssicherung bei der DB Netz AG implementiert. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Berufsbilder wurde für Schlüsselfunktionen im Bahnbetrieb nunmehr wieder eine akademische Ausbildungsmöglichkeit geschaffen.
Wie DB Training Projektingenieur*innen gezielt entwickelt
Das Qualifizierungskonzept ist auf die spezifischen Anforderungen komplexer Infrastrukturprojekte im Konzern ausgerichtet.
Ingenieurkompetenz für die digitale europäische Bahn
CCS+ ist ein europäisches Bildungsprogramm für die Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik und fördert ein gemeinsames Systemverständnis.
„Riesenvorteile“ für Absolvent*innen mit Systemkenntnissen im Bahnsektor
Im Interview spricht der Inhaber des Lehrstuhls für Schienenfahrzeuge an der RWTH Aachen u. a. über die Optimierung des Rad-Schiene-Systems, ungenutztes Potenzial bei der Automatisierung und die beruflichen Aussichten seiner Studierenden.