Rechnerausfälle bei Elektronischen Stellwerken und die Weiterführung des Betriebes
Rechnerausfälle beeinflussen die Betriebsflüssigkeit im Bereich eines Elektronischen Stellwerks sehr negativ. Dies hängt im Wesentlichen mit der zeitraubenden Sicherung des Fahrweges beim Ausfall eines bzw. mehrerer Stellwerksrechner zusammen. Seit geraumer Zeit gibt es jedoch ein Verfahren, dass die Sicherung wesentlich beschleunigt, so dass die Ausfälle sich nicht so drastisch auswirken. In diesem Beitrag wird dieses Verfahren vorgestellt. Zur praktischen Erläuterung dient das Elektronische Stellwerk Frankfurt/M. Hbf. In „Deine Bahn“ 3/2006 wurden der Ausfall der BZ-/UZ-Verbindung und die Weiterführung des Betriebes aus der Unterzentrale beschrieben. In der heutigen Ausgabe werden der Rechnerausfall in der Unterzentrale und die Weiterführung des Betriebes anhand eines „neuen“ Verfahrens „Prüfen der Weichenlage am Relaisstellteil und Sichern der Weichen durch Abschalten der Weichenstellspannung“ erläutert.
Hochautomatisierte Zugsteuerung für Bahnstrecken ohne ETCS
Im Projekt ARTE wird die Nachrüstung von Bestandsfahrzeugen mit Signal- und Hinderniserkennung für das automatisierte Fahren auf Nebenstrecken erforscht.
Schutzziele für den Eisenbahnbetrieb
Die mit der Weiterentwicklung der Fahrdienstvorschrift angestrebte Reduktion von Komplexität im Regelwerk erfordert ein ausgeprägtes Systemverständnis.
Grundlagen „ETCS im Bahnbetrieb“ (Teil 2)
Dieser Folgebeitrag behandelt die strecken- und fahrzeugseitige Ausrüstung, die für das Fahren unter dem europäischen Zugbeeinflussungssystem erforderlich ist.