Deine Bahn 01/2010
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Inhalt
Editorial
Bahn Aktuell
Systemverbund Bahn
Infrastruktur
Ausbildung Prüfung und Beruf
Blick in die Ausgabe
ITK-Strategie der Deutschen Bahn AG
Gerade in turbulenten Zeiten macht sich effiziente und zukunftsfähige Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) für den DB Konzern bezahlt. So weist die ITK-Struktur der Bahn eine Vielzahl an Anwendungen auf, die aus keinem ihrer Geschäftsbereiche mehr wegzudenken sind. Der folgende Artikel beschreibt, wie bahnweites Enterprise Architecture Management (BEAM) die Prozesse zur Bereitstellung und Weiterentwicklung der Anwendungslandschaft im DB Konzern unterstützt und die Zusammenarbeit zwischen Geschäftseinheiten, Chief Information Officers (CIOs) und ITK-Dienstleistern verbessert.
Pandemievorsorge bei der Deutschen Bahn AG
Die Wahrnehmung von Risiken unterliegt dem gesellschaftlichen Wandel. Seit den verheerenden Pest-Epidemien im Mittelalter führen neue gesundheitliche Gefahren zu großen Ängsten und oftmals irrationalem Verhalten. Vom Milzbrand-Erreger über den Erreger des Rinderwahnsinns bis hin zur Infektionserkrankung SARS hatten solche subjektiven Risikobewertungen in den vergangenen Jahren auch ohne große Erkrankungsraten schwerwiegende Auswirkungenauf die Weltwirtschaft und den globalen Reiseverkehr. Das sich seit April 2009 verbreitende neue Grippevirus A/H1N1 hat das Potenzial, erhebliche Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben zu entwickeln und damit den Geschäftsbetrieb der Deutschen Bahn wesentlich zu beeinträchtigen. Um das Risiko für Beschäftigte, Kunden und das Unternehmen bewerten und mit Gegenmaßnahmen kontrollieren zu können, verfügt die Deutsche Bahn wie viele andere Unternehmen über einen Pandemieplan, der in diesem Artikel in Grundzügen vorgestellt wird.
Schnittstelle zwischen Mensch und Technik
Vom System Eisenbahn werden Betriebssicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit erwartet. Um diese Anforderungen zu erfüllen, setzen die Eisenbahnen Personal und Technik ein. Das Zusammenwirken von Mensch und Technik ist im Regelwerk definiert. Obwohl das betriebliche Regelwerk inhaltlich stetig fortgeschrieben wird, haben sich die Anforderungen in den vergangenen Jahren derart weiterentwickelt, dass Teilbereiche des betrieblichen Regelwerks einer Neuausrichtung bedürfen.Die Innovationsgeschwindigkeit sowohl bei den Infrastrukturunternehmen als auch bei den Verkehrsunternehmen hat zugenommen. Die Änderung der zugehörigen Regeln kann nicht mit gleicher Geschwindigkeit erfolgen, es wird vermehrt zu Divergenzen zwischen dem technisch und wirtschaftlich Möglichen und dem nach den Regeln Anwendbaren kommen.
Wachstumssegment der Immobilienwirtschaft
Logistikimmobilien avancierten innerhalb weniger Jahre zu einem etablierten Marktsegment der Immobilienwirtschaft. Grund dafür war der Anfang der 1990er Jahre im Zuge der Globalisierung einsetzende Logistikboom und die daraus resultierenden Renditen, die das Interesse klassischer Immobiliengesellschaften, Investoren und Banken weckten. Folge: Wo einst Eigenbetrieb und Eigentum der klassischen Lagerhaus- und Umschlagsgesellschaften die vorherrschende Betriebsform war, wandelte sich der Markt hin zu fremdfinanzierten, mit modernster Materialflusstechnik ausgestatteten Einrichtungen. Dieser Artikel stellt das Marktsegment der Logistikimmobilien in seinen historischen Kontext und beschreibt die wichtigsten Marktentwicklungen und Standorte in Deutschland.
Direktanschluss in die größte Stadt der Region
Mit der neuen Achse durch den Leipziger Untergrund erhält der Nahverkehr aus dem Großraum Leipzig, aus Südwestsachsen und Sachsen-Anhalt einen Direktanschluss in die größte und wirtschaftlich bedeutendste Stadt der Region.
Wissenswertes zur Achsformel
In technischen Unterlagen wird die Achsfolge von Schienenfahrzeugen mit Kürzeln beschrieben, aus denen der Fachmann auf einen Blick die Anordnung und Funktion der Radsätze erkennt. Der folgende Artikel beschreibt die zentralen Bestandteile und Kennzeichnungen dieser so genannten Achsformel.
Notbremsüberbrückung und ep-Bremssteuerung
Die technischen Anforderungen an Einzelfahrzeuge und Fahrzeugverbände für den Einsatz auf Strecken, für die der Netzbetreiber eine Notbremsüberbrückung (NBÜ) fordert, sind in nationalen Bestimmungen und internationalen Regelwerken festgelegt. Lokbespannte Züge bestehen aus führendem Fahrzeug und Einzelwagen. Führendes Fahrzeug kann die Lokomotive oder ein Steuerwagen sein.Im folgenden Beitrag werden Aufbau und Funktion der Ausrüstung der betreffenden Fahrzeuge für die elektropneumatische Ansteuerung der Bremsen (ep-Bremse) nach Merkblatt UIC 541-5 und die Überbrückung der Fahrgastnotbremsen im Zug, entsprechend dem Verfahren NBÜ 2004, beschrieben.
Ein Klassiker auf Schienen
Die Lokomotiven der Baureihe 103 waren über viele Jahre hinweg das Rückgrat der EC-, IC-, IR- und Schnellzugverkehre. Sie waren die Zuglokomotiven für innerdeutsche und auch für grenzüberschreitende Premiumprodukte des Fernreiseverkehrs. Im Jahr 2003 wurden diese Loks ausgemustert – mit Ausnahme der 103 245-7, heute 61 80 6103 245-7, der letzten Serienlokomotive der Baureihe 103.1. Diese nunmehr 35-jährige „alte Dame“ befindet sich nach wie vor im Dienst.
Einfahrt in teilweise besetzte Gleise ohne Halt zeigendes Zielsignal
Zu Beginn des laufenden Jahres wird das Modul 413.0506 – „Einfahrt in teilweise besetzte Gleise ohne Halt zeigendes Zielsignal (Zugdeckungssignal) betrieblich planen“ – in Kraft gesetzt. Damit wird ein neues Verfahren für die Einfahrt in ein teilweise besetztes Gleis in das Regelwerk der DB Netz AG aufgenommen. Der nachstehende Beitrag gibt einen Überblick über die historische Entwicklung des Verfahrens und beschreibt Hintergründe und Besonderheiten, die durch den betrieblichen Infrastrukturplaner berücksichtigt werden müssen.