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Blick in die Ausgabe

Editorial

Editorial 06/2010

Liebe Leserinnen, liebe Leser,der Bundesnetzagentur fällt die zentrale Aufgabe zu, den diskriminierungsfreien Zugang zur Eisenbahninfrastruktur zu überwachen und Maßnahmen zu treffen, sofern gegen die Vorschriften des Eisenbahnrechts verstoßen wird. Seit dem 1. Januar 2006 überwacht die Regulierungsbehörde damit neben den Netzmärkten Elektrizität, Gas, Telekommunikation und Post auch den Eisenbahnmarkt mit dem Ziel, den Wettbewerb aufrecht zu erhalten und zu fördern.In unserem Leitartikel beschreibt Horst-Peter Heinrichs, Referatsleiter in der Bundesnetzagentur, den Aufbau, die Rolle und die Aufgaben der Bundesbehörde und kommt zu dem Schluss, dass Eisenbahnregulierung weit mehr ist als das Abarbeiten von Beschwerden von Seiten der Marktteilnehmer und das Verhindern wettbewerblicher Verzerrungen durch Eisenbahninfrastrukturunternehmen.Außerdem wird in der vorliegenden Ausgabe das Thema Leit- und Sicherungstechnik (LST) aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus betrachtet.Professor Dr.-Ing. Jörn Pachl von der Technischen Universität Braunschweig beleuchtet zum Beispiel die unterschiedlichen Sichtweisen auf sicherheitsrelevante Funktionen in der LST, die in Europa bestehen. Dieser Beitrag basiert übrigens auf einem Vortrag, den Pachl auf dem 2. Sicherheitstag des Verbandes Deutscher Eisenbahn-Ingenieure (VDEI) in Gotha hielt. Weitere Beiträge zum VDEI-Sicherheitstag werden in den kommenden Ausgaben von Deine Bahn folgen.Dr. Bernd Elsweiler, Leiter der LST-Strategie bei der DB Netz AG, skizziert in seinem Artikel, wie auf europäischer Ebene durch den Einsatz formaler Methoden für die Spezifikation von komplexen technischen Systemen Schnittstellen in der Leit- und Sicherungstechnik standardisiert werden können, um Synergieeffekte für die beteiligten Unternehmen zu erreichen.Auch das Thema Aus- und Weiterbildung wird in der Juniausgabe von Deine Bahn ausführlich behandelt: So wird beschrieben, wie DB Training, Learning & Consulting mittels intensiver Schulungen Mitarbeiter von Instandhaltungswerken für zukünftige Aufgaben rüstet. Des Weiteren wird die neue Basisqualifizierung zum Disponenten vorgestellt, die auf einem einheitlichen Ausbildungskonzept fußt, das von DB Regio und DB Fernverkehr in Zusammenarbeit mit DB Training entwickelt wurde.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen unserer neuesten Ausgabe.Mit besten GrüßenIhr Redaktionsteam Deine Bahn

Artikel

Auftrag und Aktivitäten der Bundesnetzagentur

Im folgenden Beitrag wird über die Rolle und die Aufgaben der Bundesnetzagentur in einem „liberalisierten“ Eisenbahnmarkt berichtet. Im Einzelnen wird dargestellt, welche Aktivitäten die Bundesnetzagentur im Eisenbahnmarkt tatsächlich unternimmt, welchen Auftrag sie aus den gesetzlichen Bestimmungen hat und welche Unterstützung bestimmte Unternehmen von der Bundesnetzagentur erwarten können.

Artikel

Sicherheitliche Funktionen in der europäischen LST

Unterschiedliche Sichtweisen auf sicherheitsrelevante Funktionalitäten in der Leit- und Sicherungstechnik (LST) sind einer der Gründe für die bis heute zwischen den nationalen Bahnnetzen extrem differierenden sicherungstechnischen Funktionen und betrieblichen Regelwerke. In den folgenden Ausführungen, die auf einem Vortrag auf dem 2. Sicherheitstag des Verbandes Deutscher Eisenbahn-Ingenieure (VDEI) basieren, werden einige charakteristische Unterschiede beispielhaft angesprochen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

Artikel

Standardisierung von Schnittstellen in der LST

In Unternehmen der Leit- und Sicherungstechnik gilt es die Frage zu beantworten, in welchen Bereichen Differenzierungen erforderlich sind und wo Synergien in Form von Standardisierung erschlossen werden können. Die Frage der Standardisierung ist dabei längst keine nationale Angelegenheit mehr. Vielmehr gilt es den Blick auf Europa zurichten und zu fragen, wie auf europäischer Ebene Standardisierung im Stellwerksbereich gestaltet werden kann, so dass sich ein Nutzen für die Industrie, aber auch für die Bahnen erschließen lässt. Im folgenden Beitrag wird die Frage thematisiert, wie die Standardisierung von Schnittstellen methodisch angegangen werden kann. Hierzu greift der Beitragauf Erfahrungen zurück, die in den vergangenen zwölf Monaten in einer Projektarbeit gesammelt wurden.

Artikel

Das European-Train-Control-System (ETCS)

Nachdem im ersten Teil dieses Beitrags (Deine Bahn 5/2010) die betrieblichen Aspekte von ETCS im Vordergrund standen, liegt der Schwerpunkt des folgenden Abschnitts auf den technischen Funktionen und den verschiedenen Anwendungsformen des künftigen europäischen Zugbeeinflussungssystems.

Artikel

Der technische Systemverbund der Eisenbahn

Jedes System ist in komplexer Weise nach innen mit seinen einzelnen Teilsystemen und nach außen mit seinem Umfeld verflochten. Der Systemverbund Bahn bildet ein in höchstem Maße komplexes Gebilde, das durch eine Vielzahl interner und externer Rückkopplungen zwischen den Teilsystemen und seinem Umfeld gekennzeichnet ist. Unter Systemverbund wird das Zusammenwirken von Betrieb, Fahrzeugtechnik und Infrastruktur verstanden. Wesentlicher Bestandteil dieser Einheit ist der technische Systemverbund. Einzelne Teilsysteme werden im folgenden Beitrag exemplarisch vorgestellt.

Artikel

Leistungsübertragung bei Diesellokomotiven

Dieselmotoren können aus dem Stand heraus kein Drehmoment übertragen, sie bedürfen hierzu einer Mindestdrehzahl. Etabliert haben sich zum Antrieb von Fahrzeugen die beiden Techniken der elektrischen und der hydraulischen Leistungsübertragung. Alle weiteren Techniken, die in der Frühzeit des Dieselantriebes erprobt wurden, spielen keine Rolle mehr.

Artikel

Elektrischer Betrieb bei der Deutschen Bahn

Jeweils zu Jahresbeginn fasst die Zeitschrift „eb Elektrische Bahnen“ die Bautätigkeiten des DB Konzerns aus den vergangenen zwölf Monaten in einer detaillierten Übersicht zusammen. Der Fokus liegt dabei traditionell auf dem elektrischen Betrieb. Deine Bahn veröffentlicht in einer zweiteiligen Serie Auszüge des Artikels, der auf das Jahr 2009 zurückblickt. Der folgende erste Teil behandelt die thematischen Schwerpunkte Wirtschaft, Verkehr und Bahninfrastruktur.

Artikel

Die aufgehobene Signalabhängigkeit

Besondere Situationen im Bahnbetrieb erfordern entsprechende Maßnahmen. Eine davon ist die störungsbedingt aufgetretene oder durch Arbeiten eingeführte aufgehobene Signalabhängigkeit. Was unter dem Begriff der Signalabhängigkeit zu verstehen ist und welche betrieblichen Ersatzmaßnahmen zu beachten sind, wenn Hauptsignale bedient werden können, obwohl einzelne Fahrwegelemente vorübergehend außer Abhängigkeit zu diesen Signalen stehen, soll dieser Beitrag verdeutlichen.

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