Deine Bahn 11/2004
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Inhalt
Editorial
Systemverbund Bahn
Personenverkehr
Blick in die Ausgabe
Editorial 11/2004
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern war eines der zentralen Anliegen der Bahnreform vor gut 10 Jahren. An den Nahtstellen beider Systeme spielt der so genannte Kombinierte Verkehr (KV) eine wichtige Rolle.
Container und Ladeeinheiten werden dabei zum Weitertransport vom Lkw auf die Schiene verladen bzw. umgekehrt. Die „Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS)“ betreibt 29 Terminals der DB Netz AG und ist damit die Nummer 1 unter den Betreibern von KV-Umschlagbahnhöfen.
Die DUSS ist eine 75 %-Tochter der DB Netz AG; die weiteren Anteile werden zu gleichen Teilen von Stinnes und von Kombiverkehr gehalten.
Durch Bündelung insbesondere der internationalen Verkehre und Verkürzung der Aufenthaltszeiten in den Terminals konnte das Umschlagaufkommen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über vier Prozent gesteigert werden.
Geschäftsführer Wolfgang Müller erläutert in unserem Leitartikel, wie die DUSS die Auslastung und die Leistungsqualität der Terminals weiter steigern will. Dazu gehören neben dem anforderungsgerechten Kapazitätsausbau des Kerngeschäfts auch ergänzende Serviceleistungen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.
Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn
Terminal-Macher
Die 1982 gegründete Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS) mbH betreibt in Deutschland neutral und diskriminierungsfrei rund 30 Umschlagterminals für den Kombinierten Verkehr. Mit über 50 Krananlagen und mehr als 10 mobilen Umschlaggeräten ist sie damit nicht nur im DB-Konzern, sondern auch in Deutschland die Nummer 1 am Markt. Seit dem 1.1.2003 ist die DUSS eine Mehrheitsbeteiligung der DB Netz AG. Das von den rund 440 Mitarbeitern erwirtschaftete jährliche Umsatzvolumen liegt bei 50 Mio. E. Zusammen mit der DB Netz AG und Dritten werden die KV-Terminals hinsichtlich der Infrastrukturanforderungen bedarfsgerecht angepasst. Für den Erfolg des Kombinierten Verkehrs ist die Leistungsqualität und Sicherheit in den Terminals als Schnittstelle zwischen Schiene und Straße von großer Bedeutung. Deshalb optimiert die DUSS die operative Betriebsführung permanent und setzt dazu ein neu entwickeltes Betriebsführungssystem für Umschlagbahnhöfe (BLU) ein, welches schrittweise auf allen großen Umschlagterminals eingeführt werden soll.
Chance plus – praxisorientierte Berufsvorbereitung mit Zukunft
In Deutschland ist die duale Berufsausbildung für junge Schulabgänger nach wie vor eine der wichtigsten Einstiegsmöglichkeiten in den Beruf. Auch im Jahr 2004 waren wieder über 700.000 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Nicht alle mit Erfolg – die Arbeitsagenturen führten für Ende September 2004 noch über 40.000 Jugendliche als „unvermittelt” in ihren Statistiken (Quelle: Monatsbericht September 2004 der Bundesagentur für Arbeit).
Grundzüge des Projektmanagements – Teil 5
Das Projektmanagement ist ein wesentliches Führungs- und Organisationsinstrument des DB Konzerns. Die erfolgreiche Durchführung von Projekten leistet einen wichtigen Beitrag zum Konzernerfolg. Und die Leitung eines Projektes gehört zu den besten Wegen der Führungskräfte-Entwicklung, denn hier können alle Facetten des unternehmerischen Handelns, des Führungsverhaltens und der sozialen Kompetenz weiter entwickelt werden. In einer fünfteiligen Reihe werden die allgemeingültigen Grundzüge des Projektmanagements vorgestellt. Damit ist das Ziel verbunden, in der Bahn über die Mindeststandards der Konzernrichtlinie Projektmanagement hinaus ein vertieftes Verständnis der Begriffe und Methoden des Projektmanagements zu schaffen. Dies ist der fünfte und letzte Teil.
Die neuen Passagierrechte im Personenverkehr (Teil 2)
In der Kundencharta verpflichtet sich die Deutsche Bahn ab 1. Oktober 2004 unter anderem Entschädigungsleistungen bei Zugverspätungen für den Fernverkehr rechtsverbindlich einzuführen. In „Deine Bahn“ 10/2004 wurden die rechtlichen Grundsätze und die Hintergründe betrachtet. Im nachfolgenden Artikel wird die praktische Umsetzung der Kundencharta beschrieben.
Die Produktpalette der Stinnes AG
Mit den Verkehrsmitteln des Eisenbahnverkehrs, den Güterwagen, werden alle Güter und Transportgefäße befördert, die der Bahn (hier stellvertretend Railion Deutschland) zum Transport übergeben werden. Die Güterwagen wiederum werden zu Güterzügen zusammengestellt, die sie zu ihrem Ziel bringen. Die Transportqualität (Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit) der Güterzüge ist ein entscheidender Faktor für die Umsetzung der am Markt angebotenen Leistungspalette, sei es hinsichtlich der Beförderung von konventionellen Wagenladungen, Containern, Wechselbrücken, Sattelaufliegern und kompletten Lastkraftwagen oder Massengütern.
Die Bekanntgabe 3 zur Konzernrichtlinie 408.01 – 09 (Teil 1)
Am 12. Dezember 2004 tritt die Bekanntgabe 3 zur Konzernrichtlinie 408.01 – 09 „Züge fahren und Rangieren“ mit einigen völlig neuen Regeln, aber auch mit einer Fülle von Änderungen an bisher geltenden Regeln, in Kraft.
Die Organe und Institutionen der Europäischen Union
Mit diesem Beitrag beenden wir die Serie über die Europäische Union ab. Begonnen hatten wir in „Deine Bahn“ 8/2003 mit dem Thema: Meilensteine – Auf dem Weg zur Europäischen Union und in weiteren Fortsetzungen: Die Charta der Grundrechte (Hefte 1 und 2/2004), die Organe und Institutionen der Europäischen Union (Hefte 5 und 8/2004).
Die Rückfallebene des Verfahrens „Elektronischer Buchfahrplan und La”
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Rückfallebenen beim Ausfall technischer Komponenten des Systems „Elektronischen Buchfahrplan und La (EBuLa)“. Er ist die Fortsetzung unserer Beitragsfolge zum Verfahren zur Anzeige der Fahrplaninformationen in Führerräumen von Fahrzeugen. Zur prinzipiellen Beschreibung des Verfahrens wird auf den Beitrag „Elektronischer Buchfahrplan“ in „Deine Bahn“ 9/2002 verwiesen. Die Regelungen und Verfahrensweisen im Regel- und Störungsfall sind Gegenstand der KoRil 408 sowie Richtlinien und Weisungen für die am Verfahren beteiligten Personen. (Triebfahrzeugführer und Disponenten in den Leitstellen DB Netz und der UB). An Übersichten und zugeordneten Fallbeispielen sollen das Verständnis für die Zusammenhänge dargestellt und die abgegrenzten Verantwortlichkeiten erläutert werden.