Im Dezember 2009 hat das Eisenbahn-Bundesamt für den Bereich der Eisenbahnen des Bundes die Signale Ne 12 und Ne 13 mit vorübergehender Gültigkeit mit dem Ziel einer späteren Aufnahme in die Eisenbahn-Signalordnung (ESO) genehmigt. Mit der Bekanntgabe 3, die am 12. Dezember 2010 in Kraft trat, hat die DB Netz AG diese Signale in die Richtlinie 301 (Signalbuch) aufgenommen. Die Signale Ne 12 und Ne 13 ersetzen die bislang angewandten Signale So 17 und So 18 der DV 301. Damit steht eine harmonisierte und sowohl im ehemaligen DV- als auch im DS-Bereich anwendbare Signalisierung für Rückfallweichen zur Verfügung.
Alle Beiträge von Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Frank Schmidt
Einfahrt in teilweise besetzte Gleise ohne Halt zeigendes Zielsignal
Zu Beginn des laufenden Jahres wird das Modul 413.0506 – „Einfahrt in teilweise besetzte Gleise ohne Halt zeigendes Zielsignal (Zugdeckungssignal) betrieblich planen“ – in Kraft gesetzt. Damit wird ein neues Verfahren für die Einfahrt in ein teilweise besetztes Gleis in das Regelwerk der DB Netz AG aufgenommen. Der nachstehende Beitrag gibt einen Überblick über die historische Entwicklung des Verfahrens und beschreibt Hintergründe und Besonderheiten, die durch den betrieblichen Infrastrukturplaner berücksichtigt werden müssen.
Neue Schnittstelle zwischen elektronischem Stellwerk und Zugleitstrecke
Am 1. Mai 2009 wurde das Modul 413.0507 „Schnittstelle zwischen elektronischem Stellwerk und Zugleitstrecken“ in Kraft gesetzt. Die neue Schnittstelle regelt die Verantwortlichkeiten von Fahrdienstleiter und Zugleiter, deren Zuständigkeitsbezirke so eindeutig voneinander abgrenzbar sind. So wird eine sichere und innovative Möglichkeit geschaffen, Züge ohne aufwändige Mitwirkung des Fahrdienstleiters der an die Zugleitstrecke angrenzenden Zugmeldestellen in bzw. aus der Zugleitstrecke zu steuern. Dieser Beitrag zeigt Hintergründe, Funktionalitäten sowie Besonderheiten im Bereich der betrieblichen Infrastrukturplanung auf.
Moderne Schaltstellen in Regionalnetzen
Die Geschäftseinheit Regionalnetze als Teil der DB Netz AG betreibt rund 11.000 km Eisenbahnstrecken, die überwiegend im Regionalverkehr bedient werden. Nachstehender Beitrag beschreibt die strategische Herangehensweise zur Ausrüstung der Regionalstrecken mit Leit- und Sicherungstechnik.