Schlanke Produktionsstrukturen in vernetzten Systemen
Das Produktionssystem im Schienengüterverkehr
DB Schenker Rail, die Güterbahn der DB, hat im letzten Jahr in Deutschland über 270 Millionen Tonnen Güter transportiert und dabei eine Verkehrsleistung von ca. 90 Milliarden Tariftonnenkilometern erzeugt. Dafür waren arbeitstäglich über 4.000 Güterzüge auf dem Schienenetz unterwegs, um die Güter zuverlässig an ihr Ziel zu bringen. Umgerechnet entspricht dies einer täglichen Lkw-Schlange von Hamburg bis Rom.Güterverkehr ist kein Selbstzweck. Zunehmender Wettbewerb, steigende Anforderungen aus dem stark wachsenden internationalen Güteraustausch und die Einbindung in anspruchsvolle Logistikkonzepte der Kunden erfordern durchdachte Produkte und den optimalen Einsatz der Produktionsressourcen. An erster Stelle steht der Kundennutzen. Die Produktionsverfahren können in einem solchen Umfeld nicht statisch bleiben. Denn nur für eine leistungs- und wettbewerbsfähige Güterbahn bietet der Markt gute Chancen.Die folgende Beschreibung soll einen groben Überblick über die Strukturen des Produktionssystems ermöglichen.
Ein leerer Güterwagen im Zug: Beförderungsmittel oder Beförderungsgut?
Welche Rolle ein nicht zum EVU gehörender Wagen spielt, ist insbesondere dann wichtig, wenn er unterwegs beschädigt wird. Maßgeblich sind die Vereinbarungen der Beteiligten.
Digital unterwegs auf der letzten Meile
Das Projekt DAWN-LM der RWTH Aachen setzt auf modulare Erweiterungen bestehender Wagenparks, um den Einzelwagenverkehr effizienter in Logistikprozesse zu integrieren.
Vom Forschungsvorhaben zur 24/7-Echtzeitsteuerung der Rangierbahnhöfe
Zugbildungsanlagen sind zentrale Knoten und neuralgische Punkte des Einzelwagenverkehrs. Das IT-System YAMATO hebt die Disposition auf ein neues Level.