In bewegten Zeiten ist der Schienengüterverkehr ein Garant für Stabilität. Entscheidend ist die Resilienz des Gesamtsystems.
Alle Beiträge von Dr. Sigrid Evelyn Nikutta
Der Weg aus der Klimakrise führt über die Schiene
Der ökologische Fußabdruck eines jeden Unternehmens kann schnell und effektiv reduziert werden, wenn mehr Transporte auf der umweltfreundlichen Schiene gefahren werden.
DB Cargo auf Wachstumskurs
Das Ziel der „Starken Cargo“ sind maßgeschneiderte und nachhaltige Logistiklösungen, die die CO2-Bilanz der Kunden verbessern.
Wie die BVG die Zukunft des Stadtverkehrs gestaltet
Busse und Bahnen, smart vernetzt mit On-Demand und Sharing: Mit einem ganzheitlichen öffentlichen Mobilitätsangebot wollen die Berliner Verkehrsbetriebe das eigene Auto überflüssig machen.
Voll unter Strom: Elektromobilität im städtischen Nahverkehr
Dem Elektroantrieb gehört die Zukunft – auch und gerade im öffentlichen Personenverkehr, denn nur dann kann die Schadstoffbelastung in den Städten wirksam reduziert werden.
Mobilitätslösungen für den urbanen Verkehr
Die BVG ist Deutschlands größtes kommunales Nahverkehrsunternehmen. Das landeseigene Unternehmen transportiert täglich rund 3 Millionen Menschen sicher und zuverlässig durch die Stadt. Die Zahl der Fahrgäste wächst stetig. Insgesamt betreibt das Unternehmen 10 U-Bahn-, 22 Straßenbahn- und 195 Buslinien, hinzu kommen 5 Fährverbindungen.
Plädoyer für einen florierenden Nahverkehr
Am 11. Dezember 2014 findet die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel statt. Neu verhandelt werden die Bund-Länder-Finanzbeziehungen. Hierbei muss esauch um die Revision der Regionalisierungsmittel gehen, deren Höhe ab dem 1. Januar 2015 offen ist. Diese Mittel erhalten die Bundesländer aus der Mineralölsteuer. In erster Linie werden sie für den regionalen Schienenpersonenverkehr (SPNV) verwendet, aber sie kommen auch dem übrigen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zugute. Zu Recht sehen die Ministerpräsidenten einen höheren Bedarf: Die Mittel sollen von derzeit 7,3 auf 8,5 Milliarden Euro jährlich steigen und sich jedes Jahr um 2,8 Prozent erhöhen. Doch im Bundeshaushalt 2015 sind die Mittel auf dem derzeitigen Stand eingefroren. Der Bund zeigt sich wie bei anderen wichtigen Finanzierungstöpfen des Öffentlichen Nahverkehrs kritisch. Vernünftig ist das nicht.
Verkehrsunternehmen in urbanen Ballungszentren
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind das größte Verkehrsunternehmen der Region und zugleich das größte deutsche kommunale Verkehrsunternehmen. Hauptstadtverkehr bedeutet zunächst einmal einen Gesamtverkehrsmarkt von rund vier Milliarden Wegen pro Jahr. Davon nutzen die Berlinerinnen und Berliner und Gäste der Hauptstadt für rund 1,2 Milliarden Fahrten die öffentlichen Verkehrsmittel. Gemeinsam mit der S-Bahn Berlin und der DB Regio garantiert die BVG den herausragenden öffentlichen Nahverkehr in Berlin und erbringt mit rund 63 Prozent zugleich die größte Leistung daran.
Vorstand oder altes Eisen
In den wissenschaftlichen Diskussionen zum Thema Demografie sind obere Führungskräfte bislang so gut wie gar nicht beachtet worden. Wie diese ihren Leistungsbeitrag für das Unternehmen bewerten und wie leistungsfähig sie sich in ihren letzten Berufsjahren selbst fühlen, ist neben der Darstellung des aktuellen Forschungsstands Gegenstand der Dissertation der Autorin, für die sie insgesamt 20 leitende Angestellte der Deutschen Bahn AG befragt hat.
Das Produktionssystem im Schienengüterverkehr
DB Schenker Rail, die Güterbahn der DB, hat im letzten Jahr in Deutschland über 270 Millionen Tonnen Güter transportiert und dabei eine Verkehrsleistung von ca. 90 Milliarden Tariftonnenkilometern erzeugt. Dafür waren arbeitstäglich über 4.000 Güterzüge auf dem Schienenetz unterwegs, um die Güter zuverlässig an ihr Ziel zu bringen. Umgerechnet entspricht dies einer täglichen Lkw-Schlange von Hamburg bis Rom.Güterverkehr ist kein Selbstzweck. Zunehmender Wettbewerb, steigende Anforderungen aus dem stark wachsenden internationalen Güteraustausch und die Einbindung in anspruchsvolle Logistikkonzepte der Kunden erfordern durchdachte Produkte und den optimalen Einsatz der Produktionsressourcen. An erster Stelle steht der Kundennutzen. Die Produktionsverfahren können in einem solchen Umfeld nicht statisch bleiben. Denn nur für eine leistungs- und wettbewerbsfähige Güterbahn bietet der Markt gute Chancen.Die folgende Beschreibung soll einen groben Überblick über die Strukturen des Produktionssystems ermöglichen.