Deine Bahn 02/2009
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Inhalt
Editorial
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Blick in die Ausgabe
Editorial 02/2009
Liebe Leserinnen, liebe Leser,seit Anfang Dezember ist die neue Website von Deine Bahn online. Abonnenten und Leser können dort im umfassenden Online-Archiv recherchieren. Das Diskussionsforum ist offen für den Austausch über fachliche und allgemeine Themen rund um die Bahn. Erste Rückmeldungen von Nutzern spornen die Redaktion an, die Inhalte und Funktionen der Seite weiter auszubauen.In den ersten Wochen nach Start der Website waren wir besonders interessiert zu erfahren, ob Deine Bahn.online den Nutzern gefällt. Das Ergebnis der Umfrage ist erfreulich: Bereits 130 Nutzer nahmen an der Befragung teil. Der Großteil bewertet die Website als „sehr gut“, niemand äußerte sich negativ.Über das Forum und per E-Mail hat die Redaktion auch ausführlichere Rückmeldungen erhalten. Der Tenor ist durchweg positiv. Deutlich ist aber auch, dass es höchste Zeit für die neue Website war. Denn das Online-Archiv erleichtert es ungemein, in der Fülle an darin enthaltenem Fachwissen die Antworten auf konkrete Fragen in der Praxis zu finden.Online-Archiv und SucheDass das Online-Archiv das wesentliche Element der Website ist, zeigen auch die Nutzungsdaten. Um den Gebrauchswert des Archivs für die Abonnenten und Leser von Deine Bahn weiter zu verbessern, ist geplant, die Leistungsfähigkeit der Suchfunktion in den nächsten Wochen weiter zu erhöhen.
AktuellesAuch die Web-Artikel im Bereich „Aktuelles“, von denen die jeweils neuesten auch auf der Startseite zu sehen sind, werden viel gelesen. Die Redaktion arbeitet kräftig daran, hier zusätzlich für Sie interessante Hintergrundinformationen anzubieten.DiskussionsforumTrotz vieler Klicks auf die Seiten des Forums ist es dort noch etwas still. Wie immer ist jeder Anfang schwer, wenn es darum geht, öffentlich Fragen zu stellen oder Meinungen Kund zu tun. Dennoch: es lohnt sich. Denn nur selten gibt es die Möglichkeit, auf so viel gesammeltes Bahnwissen zuzugreifen, das zusammenkommt, wenn neben Deine Bahn auch alle Deine Bahn-Leser mitdenken. Und wer könnte technische und betriebliche Fachfragen besser beantworten als die, die sich täglich in der Praxis damit befassen?Auf Seite 5 finden Sie Tipps, wie Sie die Website vielleicht noch effizienter nutzen können.
Rückmeldungen von Nutzern der neuen Website„ …Ich bin schier begeistert! Der erste Eindruck: strukturiert, professionell, macht Spaß, darin zu „stöbern“…“„… danke für die Bereitstellung einer zeitgemäßen Website. Ehrlich gesagt, warte ich schon länger darauf und darum freue ich mich jetzt um so mehr über den angenehmen Onlineauftritt. …“„… Gott sei Dank gibt es „Deine Bahn“ jetzt in sehr ansprechender Form online. …“Soweit Sie noch keinen Gebrauch davon gemacht haben, laden wir Sie herzlich ein, unsere Website www.deine-bahn.de zu nutzen. Die Redaktion freut sich über Ihr Feedback zu Deine Bahn.online!Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.Mit besten Grüßen, Ihr Redaktionsteam Deine Bahn
Wertebewusstsein Voraussetzung für wirksame Führung
Menschen fühlen sich ihren eigenen Werten verpflichtet.Sie dienen – bewusst oder unbewusst – als Maßstab und Kompass ihres täglichen Handelns. Jede Handlung einer Person ist nicht nur von ihren Kenntnissen, Fähigkeiten und Erfahrungen abhängig, sondern genauso von ihren Einstellungen und den dahinter liegenden Werten. Werte machen aber nicht nur einen Menschen aus, sondern halten ein Unternehmen zusammen. Deswegen sind sie wichtiger Bestandteil von Unternehmensleitbildern und Führungsgrundsätzen. Auch im DB Konzern wird der Diskussion von Werten ein hoher Stellenwert beigemessen.
Das Produktionssystem im Schienengüterverkehr
DB Schenker Rail, die Güterbahn der DB, hat im letzten Jahr in Deutschland über 270 Millionen Tonnen Güter transportiert und dabei eine Verkehrsleistung von ca. 90 Milliarden Tariftonnenkilometern erzeugt. Dafür waren arbeitstäglich über 4.000 Güterzüge auf dem Schienenetz unterwegs, um die Güter zuverlässig an ihr Ziel zu bringen. Umgerechnet entspricht dies einer täglichen Lkw-Schlange von Hamburg bis Rom.Güterverkehr ist kein Selbstzweck. Zunehmender Wettbewerb, steigende Anforderungen aus dem stark wachsenden internationalen Güteraustausch und die Einbindung in anspruchsvolle Logistikkonzepte der Kunden erfordern durchdachte Produkte und den optimalen Einsatz der Produktionsressourcen. An erster Stelle steht der Kundennutzen. Die Produktionsverfahren können in einem solchen Umfeld nicht statisch bleiben. Denn nur für eine leistungs- und wettbewerbsfähige Güterbahn bietet der Markt gute Chancen.Die folgende Beschreibung soll einen groben Überblick über die Strukturen des Produktionssystems ermöglichen.
Automatische Kupplung
Der Falnqqs 130 ist ein offener Schüttgutsattelwagen mit 4 Radsätzen und Seitenklappen, der für den Braunkohletransport im Ganzzugpendel Wählitz – Buna eingesetzt wird. Ziel war es, für DB Schenker Rail die Instandhaltungskosten und Ausfallzeiten zu minimieren.Ausschlaggebend für die Systementscheidung CAKv (Compakt Automatische Kupplung vereinfacht) und Kuppelstange waren die hohen Betriebsbelastungen im Pendelverkehr Wählitz – Buna. Auf Grund des Befahrens von engen Gleisbögen (insbesondere im Schubbetrieb) waren die Puffer und die Radsätze einem hohen Verschleiß ausgesetzt.
Neue Rangierlokomotive der Baureihe 260
Die Deutsche Bahn AG investiert in die Zukunft des Güterverkehrs und beschafft neue Rangierlokomotiven. Dazu hat sie einen Auftrag über 130 Diesellokomotiven an die Voith Turbo Lokomotivtechnik GmbH & Co. KG in Kiel vergeben.
Richtlinie 406 – Fahren und Bauen – Bekanntgabe 4
Nachdem in „Deine Bahn“ 1/2009 die Neuerungen der Ril 406 „Fahren und Bauenfür das Modul 406.1201 „Betra erarbeiten““ dargestellt wurden, werden jetzt dieÄnderungen für das Modul 406.1202 „La erarbeiten“ vorgestellt. Sofern die BetrieblicheAnordnung nicht gesondert benannt ist, sind die genannten Änderungen inanaloger Weise vorgesehen. Die Inkraftsetzung ist für den 01.03.2009 vorgesehen.
Sicherheit, Service, Sauberkeit: Die „3-S-Zentralen“ der Deutschen Bahn
SICHERHEIT, SERVICE, SAUBERKEIT – diese „3 S“ sind wohl jedem Mitarbeiter geläufig.Und den Begriff „3-S-Zentrale“ hat ebenfalls ein Jedermann bereits gehört. Doch was versteckt sich hinter dieser Institution, welchen Job erledigen die Mitarbeiter dort? Dieser Artikel soll Antworten auf diese Fragen geben und Ihnen den Arbeitsplatz in einer 3-S-Zentrale näher bringen.
Benchmarking Innovationsmanagement
In den vergangenen Ausgaben von „Deine Bahn“ sind bereits drei Artikel zum Innovationsmanagement von Unternehmen unterschiedlichster Branchenveröffentlicht worden. Der nachfolgende Artikel stellt am Beispiel eines Automobilzulieferers nun die Königsdisziplin im Innovationsmanagement dar: dieÖffnung des Innovationsprozesses und die Nutzung der Außenwelt – insbesondere von Kunden – zur Vergrößerung des eigenen Innovationspotenzials.Aktuell wird im Personenverkehr eine stärkere Integration von Endkunden in den Innovationsprozess diskutiert. Dieser Artikel soll einen Beitrag zur Diskussion leisten.
Güterwagen für jede Transportaufgabe
Obwohl der Fahrzeugbestand seit den 1950er kontinuierlich abgenommen hat, stellen Güterwagen bei den Eisenbahnen immer noch die größte Gruppe an Schienenfahrzeugen. Allein in Europa sind weit über eine Millionen Güterwagen der verschiedensten Bauarten unterwegs.Von den Betreibern werden dabei bevorzugt Universalwagen eingesetzt, die sich für eine Vielzahl von Transportaufgaben eignen. Diese Wagen können in großen Stückzahlen kostengünstig beschafft und wirtschaftlich eingesetzt werden. Dagegen sind Spezialwagen für besondere Marktanforderungen optimiert und auf bestimmte Ladegüter und Verkehre zugeschnitten. Die Besonderheiten dieser Wagen können ein großes Ladevolumen, eine hohe Tragfähigkeit, spezielle Transportschutzeinrichtungen, eine besondere Be- und Entladetechnik, die Möglichkeit eines Spurwechsels, eine spezielle Fahrzeugbegrenzung oder die Fährbootfähigkeit sein.