Schienenlärm

Deutschland braucht neue Strategie für leisere Bahnen

In einem Dialogprojekt hat die Allianz pro Schiene Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Lärmschutzstrategie im Schienensektor erarbeitet.

stark vergrößerte Bremse
Foto: DB AG/Oliver Lang

Für alle lärmgeplagte Anwohner von Schienen­strecken ist 2020 ein wichtiges Jahr, das sie auf spürbare Erleichterungen hoffen lässt. Für Optimismus gibt es gute Gründe. Deutschland hat sich im „­Nationalen Verkehrslärmschutzpaket II“ das Ziel gesetzt, den Schienenlärm bis 2020 zu halbieren (gegenüber 2008) – und viel dafür getan. So dürfen mit dem Fahrplanwechsel 2020/21 am 13. Dezember keine lauten Güterwagen mehr auf dem deutschen Netz fahren. Die Schiene wird also deutlich leiser. Und doch bleibt sie für viele Menschen noch immer zu laut. Daher gilt es jetzt, den Blick nach vorn auf das nächste Jahrzehnt zu richten und neue Ziele zu formulieren. Dabei sollte es vor allem darum gehen, die Zahl der von Schienenlärm betroffenen Menschen weiter zu reduzieren.

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