Anstelle einer Agenda des Schrumpfens und des Stillstands sind kreative und intelligente Lösungen gefragt, um die Probleme im Schienennetz zu bewältigen.
Alle Beiträge von Dirk Flege
Licht und Schatten: Verkehrspolitische Bilanz der Ampel-Regierung
Die scheidende Regierungskoalition hat bahnpolitisch einiges auf den Weg gebracht, doch sind viele der angestoßenen Reformen unvollständig oder widersprüchlich geblieben.
Deutschland braucht neue Strategie für leisere Bahnen
In einem Dialogprojekt hat die Allianz pro Schiene Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Lärmschutzstrategie im Schienensektor erarbeitet.
2019 geht es um die Zukunft des Verkehrsträgers Schiene
25 Jahre nach der Bahnreform wird um die Zukunft des Verkehrsträgers Schiene gerungen.
Koalitionsvertrag bringt der Schiene Rückenwind
Die Politik und an erster Stelle der neue Verkehrsminister haben es in der Hand, die Weichen für mehr umweltfreundliche Mobilität auf der Schiene zu stellen.
Chronische Unterfinanzierung der Schieneninfrastruktur
Die neue Bundesregierung gibt sich bahnfreundlich. In der Koalitionsvereinbarung haben Union und SPD angekündigt, Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene zu verlagern. Die große Koalition reiht sich damit ein in den Reigen der Vorgängerregierungen, die genau das über all die Jahre ebenfalls versprochen haben. Der Erfolg der staatlich immer wieder angekündigten Verlagerungspolitik ist jedoch überschaubar.
Wir brauchen eine neue Infrastrukturpolitik
„Spardiktat Ursache für Winterchaos“ titelte die Financial Times Deutschland kurz vor Weihnachten. Stimmt das? Hat die Effizienzsteigerung der vergangenen Jahre das System zum Kollabieren gebracht? Am Beispiel des Schienennetzes soll im Folgenden gezeigt werden, dass Effizienzdenken tatsächlich die Schieneninfrastrukturpolitik des Bundes dominiert hat und die Effektivität dabei in den Hintergrund getreten ist. Man kann es auch anders formulieren: Die beiden Ziele der Bahnreform „Mehr Verkehr auf der Schiene“ und Entlastung des Bundeshaushaltes“ werden nicht – wie ursprünglich vorgesehen – gleichrangig verfolgt, sondern bei der Schieneninfrastruktur steht bislang die Kostenreduzierung im Mittelpunkt.
Bahnhofstester prämieren Baden-Baden und Darmstadt
Bahnhofsmanagern geht es wie Fußballtrainern: Jeder Laie ist der bessere Fachmann. Die Allianz pro Schiene hat aus dieser Not eine Tugend gemacht, als sie 2004 den Wettbewerb „Bahnhof des Jahres“ erfand. Welcher unter den 5.400 Bahnhöfen in Deutschland den Siegertitel bekommt, das entscheidet allein die Kundenperspektive. Das Votum der Jury war auch 2010 einstimmig: Darmstadt (Großstadt) und Baden-Baden (Kleinstadt) gewannen die Herzen der Bahnhofstester.
Auf der Suche nach dem perfekten Bahnhof
Alle Jahre wieder ist die Jury der Allianz pro Schiene unterwegs und sucht unter den 5.400 Bahnhöfen Deutschlands den kundenfreundlichsten aus. Ein Kleinstadtbahnhof und ein Großstadtbahnhof tragen danach für ein Jahr den Titel „Bahnhof des Jahres“. In diesen Bahnhöfen werden die Service-Wünsche der Fahrgäste erfüllt und auch ansonsten gilt: Der Wohlfühl-Faktor ist inklusive.
Eine zukunftsweisende Verkehrspolitik ohne Schiene ist undenkbar
Als strategisches Bündnis für den Schienenverkehr tritt die Allianz pro Schiene seit ihrer Gründung im Sommer 2000 unbeirrbar für eine nachhaltige und zukunftsweisende Verkehrspolitik ein. Im Zeitalter des Klimawandels stößt ihre Botschaft vom umweltfreundlichen und sicheren Verkehrsträger Schiene zunehmend auf offene Ohren.
Die Schiene kann‘s, die Schiene kommt, ohne Schiene keinen Klimaschutz. So verkürzt könnte man die zentralen Botschaften der Allianz pro Schiene wiedergeben. Hinter dieser kurzen Aufzählung verbergen sich unermüdliche Überzeugungsarbeit, fundiertes und damit unangreifbares Faktenwissen sowie konkrete und konstruktive Vorschläge für eine zukunftsweisende Verkehrspolitik. Nur so wird das Schienenbündnis dem eigenen Anspruch gerecht, der lautet: Die Allianz pro Schiene wirkt als treibende Kraft in Politik und Gesellschaft für die Vergrößerung des Schienenverkehrsanteils am Gesamtverkehrsaufkommen.