Das Trassenpreissystem der DB Netz AG
Die Trassenprodukte
Das Trassenpreissystem (TPS) der DB Netz AG basiert auf der zum 1. April 2001 eingeführten Struktur. Diese sieht drei preisbestimmende Komponenten, die so genannten Module des Preissystems vor. Das den Grundpreis des TPS bestimmende erste Modul Streckenkategorie und Auslastung wurde in der letzten Ausgabe vorgestellt. Auf diesen Grundpreis wirken die beiden anderen Module des Trassenpreissystems ein: Das Modul Trassenprodukte, das den Produktfaktor bestimmt, sowie das Modul Zu- und Abschläge, das (je nach Bedarf des Kunden) möglicherweise über Sonderfaktoren auf den Trassenpreis Einfluss nimmt. Wie bereits in der vorangegangenen Ausgabe dargelegt, hat der jeweilige Nutzer in allen drei Modulen die Möglichkeit, durch eigene Entscheidungen auf die Preis- und Leistungsgestaltung Einfluss zu nehmen.
Geschwindigkeitssignalisierung in 5 km/h-Stufen
Die Südostbayernbahn hat untersucht, welche positiven betrieblichen Auswirkungen sich aus einer Halbierung der im Regelwerk vorgegebenen Abstufung ergeben können.
Das neue Trassenbestellsystem der DB InfraGO AG
Seit Januar müssen alle Trassenanmeldungen für das Fahrplanjahr 2027 über die neue Anwendung pathOS erfolgen.
2026 muss die Bundesregierung die Wende schaffen
Deutschland braucht eine zukunftsfähige Bahn – und die Bahn braucht Geld und Reformen, um zukunftsfähig zu werden. Dafür ist dieses Jahr ein entscheidendes Jahr, sagt der ökologische Verkehrsclub VCD.