Foto: mobility move/Tilman Schenk
Die Mobilitätsbranche befindet sich seit Jahren in einem stetigen Wandel – inklusive damit verbundener Herausforderungen und Anforderungen. Klimafreundlichere Antriebsarten, fortschreitende Digitalisierung und der Mangel an Fachkräften sind nur einige der Aspekte, die die Branche bereits heute nachhaltig verändern. Um die Mobilität der Zukunft zu gestalten, bietet die mobility move den richtigen Rahmen, um gemeinsam an diesen Themen zu arbeiten. Vom 16. bis 18. März 2027 wird dafür das Estrel Hotel in Berlin bereits zum 17. Mal zum Treffpunkt für Verkehrsunternehmen, Industrie, Politik, Aufgabenträger und Dienstleister.
Als Deutschlands größte Konferenz und Fachmesse für straßengebundene öffentliche Mobilität ist die Veranstaltung die zentrale Plattform für Austausch, Innovationen und konkrete Lösungen für die Mobilität von morgen.
„Die mobility move ist die Veranstaltung, auf der man sein muss, wenn man im ÖPNV aktiv ist“, sagt Martin Schmitz, Geschäftsführer Technik beim VDV: „Hier werden die Themen, die die Branche bewegen, diskutiert und neueste technische Entwicklungen präsentiert.“ Im Gegensatz zu anderen Events geht es dabei ganzheitlich um die Transformation der Branche: die technische, aber auch die menschliche Seite.
Digital und autonom
Nach großem Interesse in diesem Jahr wird der Themenschwerpunkt zum Autonomen Fahren weiter ausgebaut. Autonome Verkehrssysteme sind ein wichtiger Baustein, um Mobilitätsangebote künftig effizienter, flexibler und wirtschaftlicher zu gestalten. Gleichermaßen zukunftsweisend ist die Digitalisierung. Von intelligenten Betriebshofsystemen über KI-Anwendungen bis hin zum digitalen Ticketing werden Ansätze und Ideen diskutiert, die Prozesse vereinfachen und Kundenerlebnisse verbessern.
Elektrisch und menschlich
Die Elektrifizierung des straßengebundenen öffentlichen Verkehrs steht seit Beginn im Zentrum der Veranstaltung: bis 2024 firmierte die Veranstaltung noch unter dem Namen „VDV-Elektrobuskonferenz und Fachmesse ElekBu“. Heute richtet sich der Blick über die Ballungszentren hinaus immer stärker auch auf die Elektrifizierung im ländlichen Raum. Dort sind nachhaltige Mobilitätsangebote ein zentraler Beitrag zur Daseinsvorsorge – perspektivisch auch autonom.
Die dafür notwendige Weiterentwicklung von Ladeinfrastruktur, Energiemanagement und Fahrzeugtechnik wird auf der mobility move umfassend beleuchtet. Bei all den technischen Themen darf der Mensch nicht aus den Augen verloren werden. So geht es auch um die Befähigung der vorhandenen Beschäftigten für neue Technologien und veränderte Arbeitsweisen sowie das Halten und Gewinnen von Fachkräften in Schlüssel-Berufen: irgendjemand muss die Transformation der Branche schließlich auch gestalten und umsetzen.
Mit ihrem breiten Themenspektrum, hochkarätigen Fachforen und einer stetig wachsenden Ausstellerlandschaft verspricht die mobility move 2027 erneut wichtige Impulse für die Zukunft des ÖPNV.
Foto: mobility move/Tilman Schenk 