Entwicklung
Methode zur Erarbeitung von Störfallprogrammen
Es ist sechs Uhr morgens in Frankfurt am Main – Tausende von Fahrgästen benutzen die Frankfurter S-Bahnen, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Plötzlich werden Personen im Gleisbereich gemeldet, was zu einer Streckensperrung im dicht befahrenen Tunnel in der Innenstadt führt. Eine turbulente Schicht in der Transportleitung Hessen ist damit garantiert. Die Disponenten behalten jedoch den Überblick: Mit ihrem vorgefertigten Störfallprogramm für die Sperrung des Abschnittes sind sie bestens vorbereitet. Die für diesen Fall vorgesehenen Maßnahmen, wie dem vorzeitigen Wenden oder Umleiten von Zügen, sind allen Beteiligten bekannt, denn die Maßnahmen für den Störungsfall müssen nicht erst erarbeitet werden. Es vergeht nur wenig Zeit, bis die ersten Maßnahmen greifen, die Störung kontrolliert und die Information der Kunden durch entsprechende Anzeigen und Ansagen in den Stationen sichergestellt ist.
Hochautomatisierte Zugsteuerung für Bahnstrecken ohne ETCS
Im Projekt ARTE wird die Nachrüstung von Bestandsfahrzeugen mit Signal- und Hinderniserkennung für das automatisierte Fahren auf Nebenstrecken erforscht.
Schutzziele für den Eisenbahnbetrieb
Die mit der Weiterentwicklung der Fahrdienstvorschrift angestrebte Reduktion von Komplexität im Regelwerk erfordert ein ausgeprägtes Systemverständnis.
Grundlagen „ETCS im Bahnbetrieb“ (Teil 2)
Dieser Folgebeitrag behandelt die strecken- und fahrzeugseitige Ausrüstung, die für das Fahren unter dem europäischen Zugbeeinflussungssystem erforderlich ist.