Anweisung Prüfen und Sichern der Weichen am Relaisstellteil von Stellwerken
Rückfallebenen im Bahnbetrieb
In diesem Beitrag wird die Beherrschung von Stellwerken bei Ausfällen der Bedienung anhand eines speziellen Beispiels, dem Prüfen und Sichern von Weichen am Relaisstellteil, dargestellt. Es wird im Einzelnen auf vorhandene und geplante Anweisungen und Verfahren eingegangen
• von den Anfängen komplexer Regelungen bei Ausfällen der Bedienoberfläche aus den 70er Jahren,
• über Prüfung der Weichenlage am Relaisstellteil und dem Sichern von Weichen durch Abschalten der Weichenstellspannung in Stellwerken der Bauart Siemens,
• die gleichnamige Anweisung Prüfung der Weichenlage und deren Sicherung am Relaisstellteil auch bei Stellwerken der Bauart Alcatel,
• bis zur vorgesehene Harmonisierung dieser Anwendungen.
Die Auswirkungen und Zusammenhänge hinsichtlich technischer Entwicklungen auf die Betriebsführung im Störungsfall werden aufgezeigt. Im Beitrag wird auch das erforderliche Zusammenwirken für ein optimales Störungsmanagement zwischen den betrieblichen und technischen Bereichen dargelegt.
Hochautomatisierte Zugsteuerung für Bahnstrecken ohne ETCS
Im Projekt ARTE wird die Nachrüstung von Bestandsfahrzeugen mit Signal- und Hinderniserkennung für das automatisierte Fahren auf Nebenstrecken erforscht.
Schutzziele für den Eisenbahnbetrieb
Die mit der Weiterentwicklung der Fahrdienstvorschrift angestrebte Reduktion von Komplexität im Regelwerk erfordert ein ausgeprägtes Systemverständnis.
Grundlagen „ETCS im Bahnbetrieb“ (Teil 2)
Dieser Folgebeitrag behandelt die strecken- und fahrzeugseitige Ausrüstung, die für das Fahren unter dem europäischen Zugbeeinflussungssystem erforderlich ist.