Marmaray-Projekt
Schienenverkehr zwischen zwei Kontinenten
Istanbul – eine Stadt auf zwei Kontinenten – ist die größte Stadt der Türkei. Über 14 Millionen Einwohner erzeugen hier täglich enorme Verkehrsströme. Der Bosporus teilt die Stadt in zwei Teile und wirkt als ein Widerstand für die Verkehrsströme zwischen Asien und Europa. Dieser Widerstand soll künftig durch die Fertigstellung des für den Personen- und Güterverkehr geplanten Marmaray-Projekts verringert werden. Dadurch wird auch ein neuer direkter Güterverkehrskorridor zwischen Asien und Europa geschaffen.
Die Wiederentdeckung der Seidenstraße
Neuerlich hört man immer wieder den Begriff „Seidenstraße“ bzw. „Silk Road“ oder auch „Neue Seidenstraße“. Dabei geht es um die kontinental übergreifende Entwicklung und den Bau von Infrastruktur für die Schiene, mit dem Ziel, Wirtschaftsgürtel über mehrere Länder mit Hilfe neuer Verkehrsinfrastruktur attraktiver und wettbewerbsfähiger zu machen.
Die Eisenbahnen in Afghanistan: eine Bestandsaufnahme
Nach einer langen Periode ohne Eisenbahn legt das Land am Hindukusch die Grundlagen für grenzüberschreitende Güterverkehre mit seinen Nachbarstaaten.
Operative Verkehrssteuerung des europäischen Güterverkehrskorridors Rhein-Alpen
Mit sieben Dispositionshebeln will DB Netz die Betriebsführung auf dem stark nachgefragten grenzüberschreitenden Schienenweg stabilisieren.