Die bundesweit rund 5.400 Bahnhöfe der DB Station&Service AG sind für knapp drei Milliarden Reisende und Bahnhofsbesucher jährlich die zentrale Mobilitätsdrehscheibe. Seit mehreren Jahren spart die DB Station&Service AG Energie an den Bahnhöfen und leistet so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Erreicht wird dies durch ein Energiemanagementsystem, das nun gemäß der Norm DIN EN ISO 50001 zertifiziert wurde.
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Umweltschutz
Die Mainverlegung bei Ebing
Beim vierspurigen Streckenausbau Nürnberg-Ebensfeld (Ausbaustrecke VDE 8.1) befindet sich im Abschnitt zwischen Hallstadt und Zapfendorf eine geografisch schwierige Stelle. An einem Engpass bei der Ortschaft Ebing liegen Main, Autobahn, Staatsstraße und die auszubauende Bahntrasse sehr eng beieinander. Nach Abwägung aller wichtigen Aspekte – Ökologie, Hochwasserschutz, Wirtschaftlichkeit – haben die Planer eine Lösung gefunden: die Verlegung des Mains. Sie soll so erfolgen, dass die Natur durch die Schaffung von Rückzugsgebieten für Flora und Fauna letztlich von der aufwändigen Maßnahme profitieren kann.
Vision einer nachhaltigen und kosteneffizienten Energiewende
Alle wollen die Energiewende! Aber keiner will die Stromtrasse im Vorgarten oder die Kosten des Netzausbaus zahlen, wie die teils hitzig und emotional geführte Debatte in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Kontext stetig steigender Energiekosten zeigt. Der konventionelle Ansatz des Netzausbaus erfordert eine Neustrukturierung sowie erhebliche Investitionen in die Ertüchtigung der Energienetze. Eine Alternative ist das zellulare Modell.
Lärmmindernde Maßnahmen am Oberbau
Dem Lärmschutz kommt im System Eisenbahn eine erhebliche Bedeutung zu, die sich sowohl in der medialen Aufmerksamkeit als auch im Anteil finanzieller Zuwendungen manifestiert. Beginnend mit dem Bundesimmissionsschutzgesetz im Jahr 1974 und insbesondere durch die Verkehrslärmschutzverordnung 1990 haben sich auch die rechtlichen Ansprüche in diesem Bereich erheblich verschärft, zuletzt durch die Abschaffung des „Schienenbonus“. Auch auf europäischer Ebene bestehen in diesem Bereich verschiedene Regulierungen, beispielsweise die Umgebungslärmrichtlinie oder die Technische SpezifikationInteroperabilität (TSI) Noise.
Vergleich der Verkehrsmittel
Grundsätzlich ist der Transport von Gütern und die Beförderung von Menschen mit motorisierten Verkehrsmitteln mit einer Belastung der Umwelt verbunden. Mit der Wahl des Verkehrsmittels können Energie eingespart und Schadstoffe vermieden werden. Wer Bahn fährt, ist energieeffizient und umweltfreundlich unterwegs.
Elektrische Flotten auf den Straßen von Berlin und Brandenburg
Carsharing mit elektrischen Fahrzeugen ist in Berlin auf dem Vormarsch. Im Rahmen von verschiedenen Förderprojekten wurde das Phänomen e-Carsharing an dieser Stelle bereits mehrfach beleuchtet. Aktuell wird das Bild ergänzt durch weitere Forschungsergebnisse: Das Auto wird innerhalb von Carsharing-Angeboten anders wahrgenommen und genutzt als der Privat-Pkw. So fügen sich die verschiedenen Carsharing-Angebote auch oft in intermodale Wegeketten ein. Carsharing ist somit wichtiger Bestandteil eines starken Angebots im öffentlichen Verkehr. Unterschiede zwischen stationären und flexiblen Carsharing-Anwendungen konnten sowohl hinsichtlich Einsatzzwecken als auch bzgl. der Kombination mit anderen Verkehrsmitteln ausgemacht werden.
Photovoltaik-Projekte der Deutschen Bahn
„Erneuerbare Energien“ – ein Begriff, der vor gar nicht allzu langer Zeit noch „exotisch“ war, ist mittlerweile ein gängiges, im Alltag kaum noch weg zu denkendes Thema geworden. Auch bei der Deutschen Bahn ist das Thema präsent, und es werden unterschiedliche Anstrengungen unternommen, um den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen. Die Nachfrage nach Ökostrom ist ein Beispiel dafür. Dabei schloss DB Energie unter anderem auch Lieferverträge für Strom aus erneuerbaren Energien, vorwiegend aus Wasserkraft, ab. Mittlerweile wurde der Anteil der erneuerbaren Energieträger an der Bahnstromversorgung auf über 35 Prozent erhöht. Damit ist die Deutsche Bahn der größte Ökostrom-Abnehmer Deutschlands. Aber auch die Förderung und der Ausbau der Photovoltaik werden durch die DB unterstützt. Dies geschieht durch ein Konzernprojekt, welches federführend von DB Energie und DB Immobilien koordiniert wird.
Energieeffizienz in Personenbahnhöfen
Die rund 5.400 Bahnhöfe der DB Station&Service AG sind für zirka 3 Milliarden Reisende und
Bahnhofsbesucher jährlich eine zentrale Mobilitätsdrehscheibe. Dabei verbrauchen die Bahnhöfe
so viel Strom wie eine Großstadt mit zirka 100.000 Haushalten. Aber auch der Wärme-, Gas- und
Heizölverbrauch in den Empfangsgebäuden ist enorm. Dies war Grund genug, im Geschäftsfeld
Personenbahnhöfe 2009 ein Energiemanagement einzuführen, um den Energieverbrauch systematisch zu senken. Fünf Jahre nach der Einführung wird nun eine Bilanz gezogen.
Maßnahmen und Kosten zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes
Logistiker legen vermehrt Aufmerksamkeit auf die Reduzierung von Kohlenstoffdioxid (CO2) in ihrer Supply
Chain. An möglichen Maßnahmen mangelt es nicht – doch der Knackpunkt ist, die richtigen und wirksamen auszuwählen. Bei der Bewertung der Maßnahmen spielt eine Kennzahl eine zunehmend wichtige Rolle: die Investition pro eingesparter Tonne CO2. Im nachfolgenden Beitrag werden vier ausgewählte Maßnahmen hinsichtlich dieser Kennzahl erläutert.
Verantwortung für die gesamte Lieferkette
Liest man Umfragen zum Umwelt- und Klimaschutz in der Logistik, stößt man zumeist auf skeptische Stimmen, die dieses Gewerbe nicht an vorderster Front im Nachhaltigkeitswettbewerb sehen. Woran
liegt das? „End of pipe“ (Ende der Wertschöpfungskette), heißt es nachsichtig – geringe Margen, hauptsächlich Papier, Pappe und Paletten. Und die Fahrzeuge, die weltweit für 25 Prozent des Treibhauseffekts verantwortlich sind? Zumeist nicht im eigenen Bestand. Man arbeitet mit „Subs“, das heißt, Dienstleistern mit eigenem, oft kleinem Fuhrpark. Welchen Stellenwert kann hier der Umweltschutz haben?
20 Jahre Umweltzentrum der Deutschen Bahn
Vor 20 Jahren wurde das Umweltzentrum der Deutschen Bahn gegründet, die Umweltschutzaktivitäten gebündelt und somit ein Meilenstein für den Umweltschutz im Konzern gesetzt. Heute arbeiten rund 130 Menschen im DB Umweltzentrum, in dem sämtliche Umweltschutzaktivitäten des Konzerns gebündelt werden.
Halbierung des Schienenverkehrslärms bis 2020
Der Schienengüterverkehr in Deutschland ist mit 113,2 Milliarden Tonnenkilometern pro Jahr (2013) Rückgrat einer umwelt- und klimaverträglichen Logistik und Pfeiler eines starken Wirtschaftsstandorts Deutschland. Der Transport auf der Schiene ist im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern zuverlässig, sicher und umweltschonend. Nichtsdestotrotz bringt der Verkehr auf der Schiene eine Lärmbelastung für die Anwohner mit sich. Von den knapp 34.000 Kilometern des Streckennetzes der Deutschen Bahn AG wurden durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) 3.700 Kilometer als besonders lärmbelastet eingestuft.