In dem Projekt „BeMobility“ erprobt die Deutsche Bahn mit verschiedenen Partnern bereits seit 2009 multimodale Lösungen zur Integration der Elektromobilität in den öffentlichen Verkehr Berlins. Im kürzlich bewilligten Folgeprojekt „BeMobility 2.0“ soll bis Ende 2013 unter anderem ein flexibles, one-way-fähiges Carsharing mit Elektroautos und eine multimodale Mobilitätskarte getestet werden. Die Funktionen der Applikation „BeMobility Suite“ sollen zudem ausgebaut und verbessert werden. Auf dem EUREF-Campus in Berlin wird darüber hinaus ein „Micro Smart Grid“ betrieben, um die elektrischen Autos als Puffer im Lastmanagement zu testen. Die Verbreitung und Übertragung der Ansätze aus BeMobility 2.0 auf andere Weltstädte ist ein weiterer Baustein des Projekts.
Alle Beiträge zum Thema
Umweltschutz
Deutsche Bahn AG bleibt Vorreiter beim Thema Umwelt
Mit der neuen Nachhaltigkeitsstrategie „DB2020“ will der DB Konzern seine führende Umweltposition weiter ausbauen. Als internationaler Anbieter von Mobilität und Logistik und einer der größten Arbeitgeber Deutschlands trägt der DB Konzern eine besondere Verantwortung gegenüber Kunden, Mitarbeiter, Umwelt und Gesellschaft. Die relevanten Megatrends – Globalisierung, Liberalisierung, Klimawandel, Ressourcenverknappung und demografischer Wandel – haben nach wie vor uneingeschränkte Gültigkeit und nehmen an Dynamik teilweise noch zu. Profitabler Marktführer zu werden, steht dabei genauso im Mittelpunkt wie als Umwelt-Vorreiter und Top-Arbeitgeber zu überzeugen.
Zwei Jahre „elektrisches Carsharing“ in Berlin
Die DB AG ist seit zehn Jahren im Carsharing-Markt aktiv. Als Marktführer in Deutschland erprobt DB Fuhrpark im Rahmen eines Forschungsprojektes seit 2009 auch den Einsatz elektrischer Autos bei Flinkster in Berlin. „BeMobility – Berlin elektroMobil“ wurde von der DB AG koordiniert und wissenschaftlich vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) sowie weiteren Partnern begleitet. Das Ziel des Projektes war die Integration der elektrischen Fahrzeuge in den öffentlichen Verkehr. Im Fokus standen Aspekte der räumlichen, informatorischen und über die „Mobilitätskarte Berlin elektroMobil“ auch der angebotsseitigen Integration. Mit Abschluss des Projektes im November 2011 soll nun über die Ergebnisse berichtet und ein Blick auf nachfolgende Aktivitäten geworfen werden.
Photovoltaikanlagen auf bayerischen Bahnhofsdächern
Jeder kennt inzwischen Photovoltaikanlagen. Egal, ob auf Dächern oder im Taschenrechner. Ein Projekt der DB Station&Service AG im Jahr 2009 war die wirtschaftliche Nutzung von Bahnhofsdächern für diese Technik. Der folgende Beitrag ist ein Erfahrungsbericht aus diesem Projekt und eine Erläuterung der Punkte, die bei der Installation einer Photovoltaikanlage auf einem Bahnhofsdach zu berücksichtigen sind.
Lärmminderungsstrategien der Deutschen Bahn
Kein Verkehrsträger kann den wachsenden Mobilitätsbedarf der Gesellschaft nachhaltiger decken als die Schiene. Niedriger Energieverbrauch und geringe CO2-Emissionen sind anerkannte positive Umweltfaktoren. Mehr Verkehr auf die Schiene setzt aber voraus, dass das größte Umweltproblem der Bahn, ihre Lärmemissionen, insbesondere die des nächtlichen Güterverkehrs, konsequent reduziert werden.
Ladeinfrastruktur für die vernetzte Mobilität
Für den Betrieb elektrischer Straßenfahrzeugflotten ist die Ladeinfrastruktur von zentraler Bedeutung. DB Energie entwickelt Ladestandorte im halböffentlichen Raum und Stromprodukte für die Elektromobilität von Morgen. Mit Leihfahrzeugen von e-Flinkster, dem Elektro-Carsharing der Deutschen Bahn, ist sie bereits heute erfahrbar. Der Beitrag bildet die Grundlage zur vernetzten Mobilität der DB AG.
Elektromobilität in den Öffentlichen Verkehr integrieren
Das Projekt BeMobility – BerlinElektroMobil verfolgt das Ziel, Elektroautos im Carsharing-Betrieb in den Öffentlichen Verkehr zu integrieren. Elektroautos sind noch vergleichsweise teuer und verfügen nicht über die Reichweite von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, zudem ist ihr Betrieb mit langen Ladezeiten verbunden. Diese Eigenschaften machen den Privatbesitz von Elektroautos unattraktiv. Werden sie jedoch in einer öffentlichen Flotte betrieben und mit dem Öffentlichen Verkehr verknüpft, können diese Defizite aufgefangen werden.
Eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen
Elektromobilität auf der Schiene ist seit langem gelebte Praxis. Elektroautos auf der Straße sind hingegen noch eine Seltenheit. Dies möchte die Politik nun ändern und hat in verschiedenen Förderprojekten das Ziel ausgerufen, bis zum Jahr 2020 zirka eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren zu lassen. Die Deutsche Bahn AG ist in verschiedenen Förderprojekten zur Elektromobilität auf der Straße eingebunden, im Großraum Berlin/Potsdam ist sie gar Konsortialführer eines derartigen Projektes. Im folgenden Beitrag werden Ziele und Hintergründe zu diesem Projekt mit Namen „BeMobility – BerlinelektroMobil“ vorgestellt.
Elektromobilität als Hoffnungsträger
Elektrische Straßenfahrzeuge entwickeln sich von einer Geschichtsanekdote und Nischenattraktion zu einem breit geförderten Hoffnungsträger. Zur Hoffnung berechtigt aber weniger die Technik, die noch zahlreiche Hürden bereithält, als vielmehr die möglichen Akteurskonstellationen und Systemverbünde im Nahbereich. Als Bindeglied zwischen öffentlichem und individuellem Verkehr ist Elektromobilität bereits heute kundenorientiert einsetzbar. Darüber hinaus dient sie energiewirtschaftlichen Erfordernissen, indem sie zum zukünftigen Baustein eines nachhaltigen Stromnetzes avanciert. Hierbei eröffnen sich auch große Chancen für die Bahn als Bereitsteller von Anschlussmobilität und Vernetzungskompetenz.
DB AG für CO2-freie Angebote ausgezeichnet
Eco Plus von DB Schenker Rail und bahn.corporate Umwelt-Plus von DB Vertrieb gewinnen „UIC Nachhaltigkeitspreis“. Zahlreiche Firmenkunden haben sich bereits für CO2-freies Reisen entschieden.
Natur erleben, Mobilität und Klimaschutz
Fahrtziel Natur ist eine Kooperation der Deutschen Bahn und der drei großen Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD).In dieser einzigartigen Konstellation engagieren sich die Träger der Kooperation bereits seit neun Jahren in einem ganzheitlichen Ansatz dafür, das Naturerbe und damit einhergehend die Artenvielfalt durch aktive Förderung des nachhaltigen Tourismus langfristig zu sichern. Ziel ist es, Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in Deutschland und in der Schweiz als attraktive Reiseziele bekannter zu machen und gleichzeitig die Reisenden für das Thema Umweltschutz zu sensibilisieren. Die Kooperation fördert sowohl die Anreise mit der Bahn als auch nachhaltige Verkehrssysteme in den Zielregionen, so dass auch die Mobilität vor Ort gesichert ist.
Recycling von Tinten- und Tonerkartuschen
Seit mehr als einem Jahr bietet die Bahn zusammen mit der Collect GmbH ein Rücknahmesystem an. Collect stellt die unkomplizierte, kostenlose Rücknahme, die umweltgerechte Wiederaufbereitung sowie die fachgerechte Entsorgung des Leerguts sicher. Die Bilanz für 2005: Rund 56.000 verbrauchte Patronen und Kartuschen mit einem Nettogewicht von rund 20 Tonnen wurden im vergangenen Jahr von den Mitarbeitern der Bahn zurückgegeben. Das machte sich bezahlt: Insgesamt flossen rund 80.000 Euro an die jeweiligen Kostenstellen zurück. Leere Kartuschen, die nicht wieder verwendet werden können, werden von Collect fachgerecht entsorgt.