Über das Forschungsprojekt „BeMobility“ wurde in dieser Fachzeitschrift mehrmals ausführlich berichtet. Nachdem auch das Folgeprojekt „BeMobility 2.0“ seit März beendet ist, werden nun die letzten Ergebnisse ausgewertet. Hier steht die Zusammenfassung zum stationslosen, one-wayfähigen e-Carsharing im Mittelpunkt. Die Auswertungen bestätigen, dass sich der öffentliche Verkehr und das e-Carsharing gegenseitig positiv ergänzen. Der „proof of concept“ einer vernetzten urbanen Elektromobilität konnte erbracht werden.
Alle Beiträge von Dipl.-Soz. tech. Christian Scherf
Flexibles e-Carsharing ergänzt den öffentlichen Verkehr
Carsharing mit Elektroautos in Berlin
Im Projekt „BeMobility“ wurden Befragungsdaten aus zweieinhalb Jahren elektrischem Carsharing mit e-Flinkster in Berlin ausgewertet. Nachfolgend stehen die Wenignutzer des elektrischen Carsharing im Fokus. Ihre Hauptwünsche sind eine Steigerung der Fahrzeugverfügbarkeit sowie mehr Flexibilität in Form von One-Way-Fahrten ohne Stationsrückgabepflicht.
Das Innovationszentrum auf dem EUREF-Campus
Auf dem Berliner EUREF-Campus werden Theorie und Praxis der Verkehrs- und Energiewende zusammengedacht. Dabei entstehen neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, wobei gemeinsam innovative Konzepte entwickelt werden. Erste Ergebnisse aus entsprechenden Kooperationsprojekten (BeMobility, Micro Smart Grid) zeigen den Erfolg. Gerade Großunternehmen wie die Deutsche Bahn profitieren von der Möglichkeit, außerhalb der eigenen Strukturen und Zwänge gemeinsam mit neuen Partnern Innovationen zu entwickeln und zu erproben.
Zwei Jahre „elektrisches Carsharing“ in Berlin
Die DB AG ist seit zehn Jahren im Carsharing-Markt aktiv. Als Marktführer in Deutschland erprobt DB Fuhrpark im Rahmen eines Forschungsprojektes seit 2009 auch den Einsatz elektrischer Autos bei Flinkster in Berlin. „BeMobility – Berlin elektroMobil“ wurde von der DB AG koordiniert und wissenschaftlich vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) sowie weiteren Partnern begleitet. Das Ziel des Projektes war die Integration der elektrischen Fahrzeuge in den öffentlichen Verkehr. Im Fokus standen Aspekte der räumlichen, informatorischen und über die „Mobilitätskarte Berlin elektroMobil“ auch der angebotsseitigen Integration. Mit Abschluss des Projektes im November 2011 soll nun über die Ergebnisse berichtet und ein Blick auf nachfolgende Aktivitäten geworfen werden.