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Editorial

Editorial 01/2004

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor nunmehr einem Jahr wurde das ehemalige Netzsegment „Regionalnetze“ in eine Geschäftsfeldstruktur überführt. In einer überwiegend dezentral geprägten Organisationsstruktur sollen die einzelnen Regionalnetze mit individuellen Konzepten besser auf die Kundenbedürfnisse vor Ort reagieren können.

Das Geschäftsfeld Regionalnetze umfasst insgesamt rund 12.000 Streckenkilometer, die sich auf 43 einzelne Regionalnetze verteilen.

Jeder regionale Netzleiter ist für die optimale Ausrichtung seiner Anlagen und der zugehörigen Technik selbst verantwortlich und tritt gegenüber Dritten als eigenverantwortlicher Unternehmer auf. Leitlinie ist dabei die Geschäftsfeldstrategie.

Diese stellt Ihnen Oliver Kraft, Leiter des Geschäftsfeldes Regionalnetze, in unserem Leitartikel vor.

Wichtige Grundlage für die Erstellung der Netzkonzepte ist zunächst eine Aufnahme des Ist-Zustandes der Anlagen mit einer Bewertung der technischen und wirtschaftlichen Aspekte. Für die Entwicklung der jeweiligen Businesspläne ist darüber hinaus eine differenzierte Betrachtung des Umfeldes, in welches das jeweilige Regionalnetz eingebunden ist (zum Beispiel dichter besiedelt oder ländlich strukturiert, industriell oder eher touristisch geprägt usw.).

Erst aus einer solch ganzheitlichen Betrachtung heraus wird sich letztlich beurteilen lassen, inwieweit das bisherige Infrastrukturkonzept auszugestalten ist.

Am Beispiel des Allgäu-Schwaben- Netzes erläutert dessen Leiter, Thomas Weiße, wie im Rahmen der zentralen Geschäftsfeldstrategie entsprechende regionale Netzkonzepte entwickelt werden.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe.

Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn

Artikel

Strategie des Geschäftsfeldes Regionalnetze

Regionalnetze sind die regionale Infrastruktur der DB Netz AG, die durch den Einsatz kostengünstiger, also eher einfacher Techniken optimiert werden sollen. Das Geschäftsfeld Regionalnetze ist geprägt durch Dezentralisation in eigenständige Organisationseinheiten vor Ort (Mittelstandsoffensive) und eine zentrale Geschäftsfeldleitung. Um die strategische und planerische Ausrichtung der Regionalnetze zu gewährleisten, entstand im Rahmen der Geschäftsfeldstrategie das Modell der Netzkonzepte. Für eine strukturierte, zielgerichtete Verfolgung einer Geschäftsfeldstrategie müssen die einzelnen Netze des Geschäftsfeldes getrennt analysiert und bewertet werden. Dies wird zentral gesteuert und nach Einhaltung der vorgegebenen Prämissen kontrolliert. Ziel ist, den Unternehmenswert nachhaltig durch Sanierungsmaßnahmen zu steigern.

Artikel

Netzkonzepte als zentrales Steuerungstool in der Region

Das Beispiel Allgäu-Schwaben-Netz zeigt, dass die mittelstandsorientierte Aufstellung der Regionalnetze ein zukunftsweisender Weg ist.

Artikel

Motivation – ohne Eigenleistung geht es nicht

Führungskräfte, Teamleiter, aber auch Ausbilder sollen Motivationskünstler sein. Und in der Tat, mit der Belegschaft oder den Auszubildenden leistungsfördernd umgehen zu können, ist eine wichtige Voraussetzung für den betrieblichen Erfolg. Doch wer glaubt, Motivation sei nur ein von außen bewirkter Zustand, der irrt.

Artikel

Die Bedeutung der „Persönlichkeitskompetenz in der Ausbildung“

Neben der Fachkompetenz, der Sozial- und Methodenkompetenz bildet die Persönlichkeitskompetenz die vierte Säule innerhalb dieser für die berufliche Handlungsfähigkeit notwendigen Kompetenzfelder. Das bedeutet, dass ein gut ausgebildeter Auszubildender in allen vier Kompetenzbereichen ausgebildet sein muss. Was nicht die Fachkompetenz betrifft, wird heute im Bildungssektor so gern mit „Soft Skills“ überschrieben. Eine andere Etikettierung spricht auch von Emotionaler Intelligenz, die wir in den Kompetenzbereichen der Persönlichkeits- und Sozialkompetenz abgebildet finden (Abbildung 1).

Artikel

Berufsstarter 2004 gesucht

Azubis gesucht! Auch im kommenden Jahr sind junge, engagierte Leute gefragt, die sich für eine Berufsausbildung bei der Bahn entscheiden. Bewerber, die über ihre Familie bereits die Bahnwelt kennen gelernt haben, sind dabei besonders interessante Kandidaten.

Artikel

Wissensteilung und Zusammenarbeit in Projekten

Für ein Großunternehmen wie die Deutsche Bahn ist die erfolgreiche Arbeit in Projekten entscheidend. Um die Sanierung des Konzern abzuschließen sowie mittel- und langfristig Leistungsqualität sowie Wachstum zu sichern, werden in einer Vielzahl von Projekten – z.B. den Focusprojekten und den SMP-Projekten – Ziele konzipiert und Maßnahmen umgesetzt, die den Wandel der Deutschen Bahn zu einem europäischen Verkehrsdienstleister begleiten und das Unternehmen effizient sowie marktgerecht entwickeln. Der folgende Beitrag zeigt am Beispiel von Projekterfahrungen auf, welche Rolle dabei der systematische Umgang mit Information und Wissen spielt.

Artikel

Weiterbildung der Cargo-Koordinatoren und Disponenten

Stellen Sie sich vor: Sie arbeiten als Disponent in der CargoLeitStelle Mitte (Frankfurt am Main). Ihr Augenmerk liegt auf einem Gütertransport über die Rheinstrecke, der dringend benötigte Chemikalien nach Köln bringen soll. Die Zeit ist knapp, der Kunde wartet bereits. Kurz hinter Mainz passiert es dann: ein LKW ist auf einem Bahnübergang mit einem Zug zusammengeprallt, die Strecke zwischen Mainz und Köln muss gesperrt werden. Was tun? In welcher Reihenfolge?

Artikel

Bekanntgabe 1 zur Konzernrichtlinie 408 – Teil 1

Im vergangenen Jahr 2003 wurde in jeder 2. Ausgabe von „Deine Bahn“ die Bekanntgabe 1 der Konzernrichtlinie 408 vorgestellt, erläutert und kommentiert. In dieser und in der nächsten Ausgabe werden wichtige „Randthemen“ behandelt.

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