Aktuelle Fragen zu den Themen Sicherheitstechnik und Eisenbahnrecht standen auf dem 8. Fachkongress für Eisenbahnbetriebsleiter und Sicherheitsmanager von DB Training, Learning & Consulting im thematischen Fokus. Stefan Riese, Geschäftsführer des Qualifizierungs- und Beratungsanbieters des DB Konzerns, konnte auf der zweitägigen Veranstaltung im November 2011 rund 75 Teilnehmer im Radisson Blue Hotel in Erfurt begrüßen.
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Neuer Zug für den italienischen Hochgeschwindigkeitsverkehr
Rot, schnell, luxuriös und dynamisch: Ab März 2012 will ein neuer Hochgeschwindigkeitszug Italiens Bahnverkehr revolutionieren. Der „Italo“ des 2006 gegründeten Unternehmens Nuovo Trasporto Viaggiatori (NTV) soll vorerst auf den Stecken von Turin nach Salerno und Venedig nach Rom verkehren und dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 300 Kilometern pro Stunde (km/h) erreichen.
Vom Einheitsfrachtbrief zum Einheitsrecht auf der Schiene
Die im eurasischen Schienengüterverkehr aktiven Eisenbahnen sind im vergangenen Jahr ihrem Ziel – der Schaffung eines einheitlichen Eisenbahntransportrechts, das vom Atlantik bis zum Pazifik reicht – ein gutes Stück näher gekommen. Über den konkreten Weg dorthin besteht allerdings noch Klärungsbedarf. Das wurde auf dem Seminar „Transportrechtliche Interoperabilität im Eurasischen Eisenbahnverkehr“ deutlich, zu dem das Internationale Eisenbahntransportkomitee (CIT) und die Organisation für die Zusammenarbeit der Eisenbahnen (OSShD) Ende November in Basel eingeladen hatten.
VDEF bringt Betriebsleiter auf den neuesten Stand
Der Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen (VDEF) hat auf seinem 12. Betriebsleiter-Symposium Ende Oktober in Halle an der Saale über die neuesten Entwicklungen im deutschen und europäischen Eisenbahnbetrieb informiert. Horst-Peter Heinrichs, Referatsleiter bei der Bundesnetzagentur, führte die rund 70 Teilnehmer – zumeist Mitarbeiter von nichtbundeseigenen Eisenbahnen – an zwei Tagen durch das Programm.
DB Regio erwirbt von Bombardier 200 TRAXX-Loks
Bombardier Transportation und DB Regio AG haben im April einen Rahmenvertrag über die Lieferung von 200 TRAXX-Lokomotiven (Herstellerbezeichnung) mit dieselektrischem Mehrmotoren-Antrieb geschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 9 Jahren mit einem Wert von etwa 600 Millionen Euro. Mit Abschluss des Rahmenvertrages hat die DB Regio AG bereits die ersten 20 Lokomotiven für den Einsatz im Personenverkehr abgerufen. Die erste Auslieferung ist für Mitte 2013 geplant.
IHK-Weiterbildungsprüfungen für die Logistikbranche
Logistik ist ursprünglich verantwortlich für den Transport vom Hersteller zum Unternehmen, den innerbetrieblichen Transport sowie den Transport zum Kunden. Das stimmt zwar auch heute noch, aber die Komplexität durch Vielfalt, durch zeitliche Vorgaben und durch Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsträger hat in einem unglaublichen Maße zugenommen.
Der eurasische Güterverkehr soll effizienter werden
Bürokratische und juristische Beschränkungen hemmen derzeit noch die Entwicklung des Eisenbahngüterverkehrs zwischen Asien und Europa und schmälern die wichtige Rolle der Eisenbahn bei der nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der beiden Kontinente. So lautet die Botschaft des 8. Internationalen Güterverkehrskonferenz der Organisation für die Zusammenarbeit der Eisenbahnen (OSShD), die Ende Mai im Rahmen der Internationalen Transportwoche im ukrainischen Odessa stattfand.
Rückgrat des zukünftigen DB-Fernverkehrs
Die Deutsche Bahn AG modernisiert ihr Zugangebot im IC-Netz und hat neue Fernverkehrszüge bestellt. Am 9. Mai haben die Deutsche Bahn AG und die Siemens AG in der DB Akademie in Potsdam, im ehemaligen Kaiserbahnhof, den Milliardenauftrag zum Bau von bis zu 300 Fernverkehrszügen offiziell unterzeichnet. Die neuen ICx werden die modernsten Züge der Welt sein. Sie zeichnen sich durch eine verbesserte Aerodynamik und Flexibilität bei der Zugbildung aus. Die ICx werden nicht nur deutlich komfortabler, sondern auch sparsamer und leichter als heutige IC-Züge sein.
Europäische Vorgaben für Safety und Security
Die Situation des europäischen Eisenbahnverkehrs im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Zwängen und sicherheitstechnischen Vorgaben stand im Fokus des 5. Internationalen Sicherheitskongresses von DB Training, Learning & Consulting. Unter dem Motto „Innovative Systeme, einheitliche Richtlinien und optimales Verhalten“ präsentierte der Qualifizierungs- und Beratungsanbieter des DB-Konzerns an zwei Tagen in Berlin ein anspruchsvolles, mit hochkarätigen Experten besetztes Programm.
Vom Ausbilder zum Lernbegleiter
Im „Berufsbildungsbericht 2010“ der Bundesregierung ist zu lesen, dass es für Unternehmen immer schwieriger wird, geeignete Auszubildende zu finden. Neben den bekannten Gründen wie „mangelndes Leistungsvermögen“ und „unzureichende schulische Qualifikation der Bewerber“ wird es aufgrund der geburtenschwachen Jahrgänge der Schulabgänger zukünftig weniger Auszubildende geben. Mit anderen Worten: Die künftigen Auszubildenden können sich Ihren Beruf und auch Ihren passenden Ausbildungsbetrieb zunehmend auswählen.
Die Zukunft des Lernens ist selbstgesteuert
Auf allen aktuellen Weiterbildungskongressen wird auf die zunehmende Relevanz des selbst gesteuerten Lernens hingewiesen. Wer allerdings nach Erfolgsgeschichten aus Unternehmen sucht, wird enttäuscht: Web 2.0, das so genannte Mitmachweb, wird nur langsam in den Unternehmen als relevant wahrgenommen und genutzt.
Unternehmen fit halten
Erfolg macht träge und selbstgefällig. Nur Firmen, die in Bewegung bleiben, sind langfristig wettbewerbsfähig. Und je größer die Unternehmen sind, um so höher ist der Aufwand für die Fitness. Niemand bestreitet, dass Unternehmen sich verändern müssen, wenn das geschäftliche Umfeld es verlangt. Doch die Vorstellung, dass sich ein Unternehmen nur um seiner selbst willen verändern will, macht oft skeptisch. Warum den ganzen Aufwand treiben, wenn es nicht nötig ist?