„Die ZUGkunft gestalten wir“ – unter diesem Motto präsentiert sich die Stadler Rail Group in diesem Jahr auf der InnoTrans – die Gegenwart wird durch die Präsentation der Produktpalette auf dem Außengelände demonstriert. Darüber hinaus ist das Unternehmen mit einem Stand in Halle 2.2 (Stand 205) auf der Messe präsent.
Alle Beiträge von Deine Bahn-Redaktion
InnoTrans 2010: Thales Deutschland
Auch auf der diesjährigen InnoTrans wird Thales wieder eine Reihe von neuen Produkten und Weiterentwicklungen bestehender Produkte präsentieren. Besonders hervorzuheben sind der Transport Hypervisor und das ETCS Lab für Interoperabilitätstests. Zusätzlich werden auch noch der neue Zählpunkt Zp30K und eine neue, PC-Plattform-basierte, sichere, integrierte Bedienoberfläche für Stellwerke und ETCS vorgestellt. Zu sehen sind die Produkte in der Halle 4.2, Stand 217.
InnoTrans 2010: Voith Turbo
Mobilität ist für zukunftsorientierte Gesellschaften unverzichtbar. Gerade in Ballungsräumen vollzieht sich ein Wandel hin zu höherer Mobilität, für die neue und umweltfreundliche Technologien nötig sind. Auf der InnoTrans 2010 präsentiert Voith Turbo in Halle 1.2 (Stand 101) und auf dem Freigelände (Stand F/14) unter dem Motto „The Future of Rail Technologies“ Fahrzeug-Komponenten, die sowohl Betriebskosten als auch Kraftstoffverbrauch und Emissionen senken.
Editorial 09/2010
Liebe Leserinnen, liebe Leser,die Deutsche Bahn AG verfügt im Ausland über eine hohe Reputation und hat als eines der größten Verkehrsunternehmen Europas sehr gute Voraussetzungen, ihr internationales Geschäft auszuweiten. Mit dem Aufbau des neuen Bereiches „Internationale Geschäftsentwicklung (non-EU)“ versucht die DB AG, verstärkt Wachstumschancen auf den außereuropäischen Märkten zu nutzen. In unserem Leitartikel beschreibt Niko Warbanoff die wichtigsten Aufgaben der „internationalen Geschäftsentwicklung“, die der Geschäftsführer der DB International GmbH seit April des laufenden Jahres leitet: die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Politik und internationalen Institutionen sowie den Ausbau der Beziehungen zu anderen Bahnen.Zusehends internationaler wird auch die InnoTrans, die den thematischen Schwerpunkt dieser Ausgabe von Deine Bahn ausmacht: Die Messe für Schienenverkehrstechnik findet vom 21. bis zum 24. September zum 8. Mal in Berlin statt. Sie wird mindestens drei Bestmarken knacken: jeweils für die Zahl der Aussteller, Fachbesucher und der Unternehmen, die auf der Messe präsent sind und ihren Sitz außerhalb der deutschen Staatsgrenzen haben. Um Verkehrssysteme für die Zukunft zu rüsten und Mobilität dauerhaft sicher zu stellen, ist zum Beispiel der Ausbau der Hochgeschwindigkeitsnetze weltweit ein Thema. Unter der Überschrift „Hochgeschwindigkeit als Zukunftsstrategie“ beleuchten wir das Thema aus europäischer und globaler Perspektive. Ein weiterer Beitrag zur InnoTrans stellt eine neue Generation von Schienenfahrzeugen vor, die gleichermaßen effizient, kunden- und umweltfreundlich konzipiert wurden, um den gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Um Interessierten und insbesondere den vielen Fachbesuchern der InnoTrans 2010 einen Vorgeschmack auf die Messe zu geben, haben wir außerdem einige ausgewählte Unternehmen gebeten, ihre Aktivitäten und neuen Produkte vorzustellen, die sie in Berlin zeigen werden. Mitgemacht haben DB Fahrzeuginstandhaltung, DB Systemtechnik, Vossloh AG, Stadler Rail Group, Thales Deutschland und Voith Turbo. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken, vor allem im Namen unserer Leser. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre dieser und anderer Themen unserer neuesten Ausgabe.Mit besten GrüßenIhr Redaktionsteam Deine Bahn
Projektmanagement als Projekt
Das Projektmanagement in einem Unternehmen dauerhaft zu verändern und zu verankern – daran beißen sich viele die Zähne aus. Anfangs wird die neue Arbeitsweise von Mitarbeitern mit tapferem Kopfnicken akzeptiert. Bald verstauben die Handbücher, die den Standard für Projekte vorgeben, ungelesen im Regal. Widerstände gegen ein neues Projektregelwerk können übermächtig sein. Hinter den offenen und versteckten Widerständen steht zumeist Angst. Etwa die Angst, durch Projektmanagement Verantwortung abgeben zu müssen, kontrolliert zu werden und die Freiheit in der Gestaltung der eigenen Arbeit zu verlieren. Oder generell die Furcht vor dem Unbekannten, das sich bis auf alltägliche Routinetätigkeit auswirken kann. Neben mangelndem Wissen treiben diese persönlich gefärbten Befürchtungen Mitarbeiter dazu, das Projektmanagement mit Ausflüchten, Ignoranz und gelegentlichem Spott zu bekämpfen.
DB AG für CO2-freie Angebote ausgezeichnet
Eco Plus von DB Schenker Rail und bahn.corporate Umwelt-Plus von DB Vertrieb gewinnen „UIC Nachhaltigkeitspreis“. Zahlreiche Firmenkunden haben sich bereits für CO2-freies Reisen entschieden.
Der Reichsbahn-Güterkraftverkehr
Anlässlich des diesjährigen Eisenbahnjubiläums veröffentlicht die Zeitschrift Deine Bahn in loser Reihenfolge Artikel aus einem ihrer Vorläuferorgane, dem Eisenbahnfachmann. Im Jahr 1935, zum 100-jährigen Bahnjubiläum, veröffentlichte die Zeitschrift einen Beitrag, der den seinerzeit aktuellen Stand der Motorisierung des Eisenbahnverkehrs mittels neuer Lastkraftwagen darstellt.
Editorial 08/2010
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Europäische Union (EU) und die Auswirkungen ihrer Beschlüsse auf den europäischen Schienenverkehr sind auch in Deutschland seit längerem deutlich zu spüren. So hat sich die Eisenbahnaufsicht in den vergangenen zwei Jahrzehnten auch durch Vorgaben aus Brüssel stark gewandelt. Gleichwohl ist das Ziel der EU, das europäische Eisenbahnrecht zu liberalisieren und zu harmonisieren, noch nicht erreicht worden.In unserem Leitartikel beschreibt Ralf Schweinsberg, Vizepräsident des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA), die Funktion und das Aufgabenspektrum des EBA als nationale Eisenbahnsicherheitsbehörde in einem europaweit einheitlichen institutionellen Rahmen. Das Fazit des Leitartikels lässt keinen Zweifel daran, dass Europa den Schienenverkehr „fest im Griff“ hat und diesen auch in Zukunft maßgeblich beeinflussen wird: Es zeichne sich bereits jetzt ab, dass sich die Aufgabenstellung des EBA weiteren Herausforderungen aus Europa zu stellen habe, schreibt Schweinsberg.Das Bestreben, Sicherheitsvorschriften und -organisation für das Eisenbahnsystem zu harmonisieren, zeigt zum Beispiel die EU-Sicherheitsrichtlinie, die von den Eisenbahnunternehmen unter anderem die Einrichtung eines prozessbasierten Sicherheitsmanagementsystems (SMS) fordert. In einem weiteren Beitrag der vorliegenden Ausgabe wird deshalb die Entstehungsgeschichte und die generelle Intention der EU-Sicherheitsrichtlinie zum SMS beschrieben.Dass vom ordnungspolitischen Rahmen auf nationaler und internationaler Ebene in hohem Maße abhängt, ob die Schiene als Verkehrsträger zukünftige Marktchancen wird nutzen können, verdeutlicht unser Beitrag zum Wettbewerbsbericht der Deutschen Bahn AG. Die vorliegenden Zahlen zeigen, dass der Konzern für weitere Liberalisierungsschritte auf europäischer Ebene gewappnet ist: Trotz Wirtschaftskrise und verschärften Wettbewerbsbedingungen hat er im Jahr 2009 im Vergleich zu anderen Bahnen gut abgeschnitten.Darüber hinaus haben zwei aktuelle ingenieurwissenschaftliche Themen Eingang in unsere August-Ausgabe gefunden: So werden zum Beispiel in einem Beitrag die Anforderungen beschrieben, die die seit August 2009 gültige Vornorm DIN V VDE V 0831-100 an die Risikobeurteilung potenzieller Sicherheitsmängel im Eisenbahnbetrieb gestellt werden. Und in einem weiteren Beitrag wird darüber informiert, warum Schallemissionen im Bereich von Tunneln, das so genannte Mikrodruckwellen-Phänomen, zu einem Standardaspekt der Tunnelaerodynamik geworden sind.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und andere Themen unserer neuesten Ausgabe.
Mit besten GrüßenIhr Redaktionsteam Deine Bahn
Vom rechten Umgang mit der Unvernunft
Die globale Wirtschaftskrise hat den Glauben an zwei grundlegende Theorien der Volkswirtschaftslehre erschüttert: dass Menschen für gewöhnlich rational entscheiden und dass die unsichtbare Hand des Marktes Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage zuverlässig ausgleicht. Von diesen und anderen Annahmen müssen wir uns verabschieden und stattdessen einen neuen Ansatz verfolgen – den der Verhaltensökonomie. Sie beruht auf der Annahme, dass Menschen grundsätzlich unvernünftig sind und von falschen Wahrnehmungen geleitet werden, derer sie sich selbst gar nicht bewusst sind. Dieser aufstrebende Forschungsbereich bietet eine völlig neue Sicht auf die Art und Weise, wie Menschen und Unternehmen tatsächlich funktionieren. Durch Experimente können Manager ihre Annahmen über Kunden, Mitarbeiter und Geschäftsmodell überprüfen. Die meisten Führungskräfte gehen davon aus, dass Kunden, Mitarbeiter und Wettbewerber rational handeln. Doch das Gegenteil ist der Fall, wie zahlreiche Experimente der Verhaltensökonomie belegen. Führungskräfte sollten die Erkenntnisse dieser neuen Disziplin nutzen, um Preispolitik, Produkteinführungen und Personalarbeit zu optimieren.
Aus- und Fortbildung bei den deutschen Eisenbahnen von 1835 bis 1935
Anlässlich des diesjährigen Eisenbahnjubiläums veröffentlicht die Zeitschrift Deine Bahn in loser Reihenfolge Artikel aus einem ihrer Vorläuferorgane, dem Eisenbahnfachmann. Im Jahr 1935, zum 100-jährigen Bahnjubiläum, legt Dr. Ing. Bruno Schwarze dort einen geschichtlichen Abriss zur theoretischen Aus- und Fortbildung bei den deutschen Eisenbahnen vor, aus dem im Folgenden Auszüge zitiert werden.
Elektrischer Betrieb bei der Deutschen Bahn
Jeweils zu Jahresbeginn fasst die Zeitschrift „eb Elektrische Bahnen“ die Bautätigkeiten des DB Konzerns aus den vergangenen zwölf Monaten in einer detaillierten Übersicht zusammen. Der Fokus liegt dabei traditionell auf dem elektrischen Betrieb. Deine Bahn veröffentlicht in einer zweiteiligen Serie Auszüge des Artikels, der auf das Jahr 2009 zurückblickt. Der folgende zweite Teil behandelt die thematischen Schwerpunkte Bahnbetrieb und Fahrzeuge.
Mitarbeiterpotenziale besser nutzen
Wird es gelingen, aus der Not des Fachkräftemangels eine Tugend zu machen? Personalmanager gehen davon aus, dass Unternehmen die Erfahrung älterer Mitarbeiter wiederentdecken.Zu den unpopulärsten politischen Entscheidungen der vergangenen Jahre gehört die Erhöhung des regulären Renteneintrittsalters auf 67 Jahre. Das erscheint zunächst merkwürdig, denn im Prinzip ist die Logik hinter dieser Entscheidung bestechend einfach: Wir leben länger, sind länger gesund und leistungsfähig. Warum also sollten Arbeitnehmer dann nicht zwei Jahre länger arbeiten?