Das Thema Konfliktlösung beschäftigt den Homo Sapiens vermutlich seit seinen Ursprüngen, als er noch in kleinen Gruppen, in Familien, Stämmen und Sippen sein Überleben organisierte. Heute wie damals entscheidet Klugheit und Ausdauer den Kampf um die knappen Ressourcen – egal ob bei archaisch lebenden Stämmen oder in modernen multikulturellen Gesellschaften.Wenn man aktuell die Ursachen von Konflikten betrachtet, geht es im Kern also immer noch um die gleichen Motive. Hinzugekommen sind Meinungsverschiedenheiten über die Art der gesellschaftlichen Organisation, religiöse Überzeugungen und eine enorme Komplexität an Beziehungsverflechtungen. Was uns nach wie vor am Stärksten antreibt, sind Überlebensinstinkte, Gefühle und das Bedürfnis nach Zuwendung und Anerkennung. Wir haben inzwischen aber gelernt, unsere Motive geschickt hinter Rationalisierungen zu verbergen.
Alle Beiträge von Deine Bahn-Redaktion
Editorial 02/2010
Liebe Leserinnen, liebe Leser,schon heute ist die Bahn eines der umweltfreundlichsten erkehrsmittel, und der Klimaschutz hat sich längst zu einem wichtigen Bestandteil des Energiemanagements der Deutschen Bahn AG entwickelt. Mit der Zielsetzung, bis zum Jahr 2020 die CO2-Emissionen um 20 Prozent zu reduzieren, hat der DB Konzern seine Ambitionen unterstrichen, die energetischen Vorteile des Schienenverkehrs gegenüber anderen Verkehrsträgern weiter auszubauen.Den größten Beitrag zu einer nachhaltigen und auch preiswerten Energieversorgung leisten derzeit systematische Verbrauchsreduzierungen sowie Effizienzerhöhungen in nahezu allen Bereichen der DB AG. Energieeffizienz ist denn auch der Themenschwerpunkt der vorliegenden Ausgabe von Deine Bahn: In unserem Leitartikel erläutert DB Energie, wie und in welchen Bereichen sie als unabhängiger Energiemanager des DB Konzerns Energiekosten reduziert und gleichzeitig die Versorgungssicherheit gewährleistet.80 Prozent des Energieverbrauchs im Schienenverkehr verursacht die Traktion bei der Zugfahrt. Die DB AG legt deshalb ein besonderes Augenmerk auf die Förderung Energie sparender Fahrweisen und verbesserter Fahrzeugtechniken. Mit welchen Projekten und konkreten Maßnahmen Energie eingespart werden kann, zum Beispiel in der Klimatechnik, bei der Sanierung von Bahnhofsgebäuden und der Installation von Beleuchtungsanlagen für den Bahnbereich, wird im Rahmen des Themenschwerpunktes in weiteren Fachartikeln behandelt.Zielgerichtete Angebote für die Kunden und Transparenz im Klimaschutz sind weitere wichtige Eckpunkte der Nachhaltigkeits-Strategie des DB Konzerns: Seit Beginn des vergangenen Jahres können Firmenkunden CO2-freie Fahrten auf Basis regenerativer Energien unternehmen, und auch für Privatreisende gibt es erste CO2-freie Angebote, wie unserem Beitrag aus DB Vertrieb zu umweltfreundlichen Offerten im Personenverkehr zu entnehmen ist. Wie die DB AG mit Hilfe ihrer IT-basierten Umweltbilanzinstrumente Umwelt-MobilCheck und EcoTransitIT Kunden Informationen zu den klimatischen Auswirkungen von Transport- und Mobilitätsdienstleistungen bereit stellt und so einen Beitrag zur Transparenz in ihren Bemühungen zum Schutz der Umwelt und des Klimas leistet, ist ebenfalls Gegenstand eines eigenen Beitrages.Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser und weiterer Themen unserer Februar-Ausgabe.Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn
Mit Tempo 250 durch Europa
Die europäische Vernetzung auf der Schiene schreitet stetig voran: Noch im laufenden Jahr sollen die niederländischen und belgischen Metropolen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Brüssel im Halbstundentakt verbunden werden – mit Hilfe des Hochgeschwindigkeitszuges Fyra V250, der von dem italienischen Autodesigner Pinifarina entworfen und dem ebenfalls in Italien ansässigen Schienenfahrzeughersteller AnsaloBreda gefertigt worden ist.Der Name Fyra, schwedisch für die Zahl Vier, steht für das neue Verkehrsangebot der niederländischen Bahngesellschaft Nederlandse Spoorwegen (NS) und der belgischen Staatsbahn Société Nationale des Chemins de fer Belges (SNCB) bzw. Nationale Maatschappij der Belgische Spoorwegen (NMBS), das künftig Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Brüssel im Halbstundentakt verbinden soll. Ab dem Jahr 2010 soll auf diesen Strecken der Hochgeschwindigkeitszug Fyra V250 eingesetzt werden, der eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 250 Kilometern pro Stunde (km/h) erreicht.
Wissenswertes zur Achsformel
In technischen Unterlagen wird die Achsfolge von Schienenfahrzeugen mit Kürzeln beschrieben, aus denen der Fachmann auf einen Blick die Anordnung und Funktion der Radsätze erkennt. Der folgende Artikel beschreibt die zentralen Bestandteile und Kennzeichnungen dieser so genannten Achsformel.
Andere Länder andere Sitten
Interkulturelle Kompetenz gilt als wichtige Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts. Wir leben im Zeitalter der Globalisierung, auch die Bahn ist mit mehr als 60.000 Mitarbeitern jenseits der Landesgrenzen längst ein Global Player. Der Prozess der Globalisierung hebt viele räumliche und zeitliche Schranken für Unternehmen auf und macht unterschiedliche Lebensweisen, Werte und Ideale der Mitarbeiter sichtbar und spürbar. Von daher ist es mittlerweile selbstverständlich, dass die Kompetenzen der Mitarbeiter um die interkulturelle Dimension erweitert werden müssen.
Editorial 01/2010
Liebe Leserinnen, liebe Leser,wir alle leben in einer Welt, die ohne moderne Medien kaum noch vorstellbar ist. Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) ist eine wesentliche Voraussetzung der modernen Wissensgesellschaft. Ohne sie geht fast nichts mehr im Geschäftsverkehr – und zunehmend ebenso im privaten Bereich. Eine Vernetzung übergreifender Geschäftsprozesse ist ohne ITK nahezu unmöglich.Wie stark die Arbeitsfähigkeit ganzer Bereiche vom Funktionieren der ITK abhängt, ahnt man, wenn einzelne Systeme temporär mal nicht in gewohntem Umfang zur Verfügung stehen. Informations- und Kommunikationstechnologie entwickelt sich jedoch nicht homogen und erst recht nicht von Hause aus kompatibel. In jeder größeren Firma ist die ITK zunächst einmal auf die eigenen Bedürfnisse und Einsatzzwecke abgestimmt. Viele einzelne Systeme müssen dabei miteinander verknüpft werden und in interne und externe ITK-Strukturen eingebunden werden, wenn sie effizient wirken sollen.Aus dieser Einbindung heraus entstehen aber auch Risiken für Firmen wie Individuen. Genannt seien beispielhaft die Themen Datensicherheit und Computerkriminalität. Die Möglichkeit der Verknüpfung von Daten kann leicht mehr enthüllen, als gut ist. Aus diesem Grund ist sie rechtlich limitiert und unterliegt einer entsprechenden Aufsicht. Datenmenge und -komplexität sind aber Verführung und gleichzeitig Deckung für mögliche Missbräuche zum Schaden von Firmen und Einzelpersonen. Insofern verlagert sich nicht nur ein erheblicher Teil der Geschäftstätigkeit, sondern auch der Kriminalität auf den ITK-Bereich. Wie die ITK-Strategie der Deutschen Bahn AG die Herausforderungen bewältigt, schildert in unserem Leitartikel Dr. Hermann Kruse, Chief Information Officer (CIO) des DB Konzerns.Die so genannte Neue Grippe oder auch Schweinegrippe ist in ihren Auswirkungen unter Fachleuten immer noch heiß umstritten. Einige Fachleute prophezeien hohe Erkrankungs- und gar Sterberaten, während andere die Auswirkungen als eher harmlos einschätzen. Mit dem Beginn des Winters wird es zur Nagelprobe kommen, welche Auguren Recht haben. Ein Großkonzern wie die Deutsche Bahn kann dies allerdings nicht einfach abwarten. Schon bevor durch die Weltgesundheitsorganisation die höchste Pandemiestufe ausgerufen wurde, hat die Deutsche Bahn AG einen Pandemieplan entworfen. In seinem Beitrag beschreibt der Leitende Arzt, Dr. Christian Gravert, die Pandemievorsorge des Konzerns.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen.Mit besten Grüßen, Ihr Redaktionsteam Deine Bahn
Editorial 12/2009
Liebe Leserinnen, liebe Leser,die Personenbahnhöfe sind ein wichtiger Bestandteil der für den Personenverkehr notwendigen Infrastruktur. Für die Reisenden sind sie die Eingangstore zum Verkehrssystem Bahn. Mit ihrem Erscheinungsbild, aber auch mit ihrer Funktionalität vermitteln sie dem Kunden bereits den ersten wichtigen Eindruck. Sie sind, wenn man so will, die Visitenkarte der Bahn.Personenbahnhöfe sind außerdem Eingangstore zu einer Stadt, zu einer Region. Ankommende Reisende erhalten an ihnen eine Einschätzung, wo sie sich befinden. Da der erste Eindruck häufig der nachhaltigste ist, liegt es im Interesse sowohl der Bahn als auch der Region, mit den Bahnhöfen einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen. Aus dieser Einsicht heraus haben in den letzten Jahren die Bahn und die Gebietskörperschaften zu einer immer enger werdenden Abstimmung der Bahnhofsentwicklung zusammengefunden. Die Aktivitäten beziehen dabei über das eigentliche Bahnhofsgebäude hinaus auch das Umfeld mit ein. Die Bahnhöfe werden so noch mehr integraler Bestandteil städtebaulicher Konzepte. Das Konjunkturpaket der Bundesregierung macht es im Übrigen möglich, das Vorgenommene auf einer deutlich kürzeren Zeitachse zu realisieren, als dies zunächst geplant war.Wie und wohin er die Bahnhofsentwicklung und – modernisierung in die Zukunft führen will, erläutert in unserem Leitartikel Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG.Auf der Suche nach dem perfekten Bahnhof aus Kundensicht wird das Geschäftsfeld Personenbahnhöfe unter anderem durch den Interessenverband Allianz pro Schiene unterstützt. Bereits seit mehreren Jahren ermittelt eine Jury Deutschlands kundenfreundlichsten Bahnhof in den Kategorien Großstadtbahnhof und Kleinstadtbahnhof. Was die dafür maßgeblichen Kriterien sind und wer diesmal zum Zuge kam, beschreibt Dirk Flege, der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. Mitglieder dieses Verbands sind Umwelt- und Fahrgastverbände, Gewerkschaften, Verkehrs- und Automobilclubs sowie Bahnfreunde und Berufsorganisationen der Bahnbranche. Die 16 Mitgliedsverbände repräsentieren insgesamt rund zwei Millionen Einzelmitglieder.Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010.Mit besten Grüßen Ihr Redaktionsteam Deine Bahn
Die Lernkultur in Unternehmen fördern
Gerade in Zeiten des enormen technischen Wandels und zunehmender Globalisierung ist das Thema Lernen von großer Bedeutung. Die Unternehmen sind gefordert, eine Kultur zu etablieren, in der die Mitarbeiter Fähigkeiten und Fertigkeiten zu selbstständigem Lernen entwickeln und ihre Arbeit stets an neue Gegebenheiten anpassen können. Da sich in Organisationen die Lernkultur vor allem in der Gestaltung von Rahmenbedingungen und Unterstützungsleistungen zeigt, die das Lernen längerfristig und nachhaltig fördern sollen, ist dies zentraler Punkt der Betrachtung. Dazu wird erläutert, wie die individuellen und kollektiven Fähigkeiten für das Lernen in Organisationen eingeschätzt und entwickelt werden können.
Europäisierung der Berufsausbildung made in Germany
Wie ändern sich die Rahmenbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten der Berufsbildung im Zuge europäischer Entwicklungen? Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Fragen, die auch für die Bahn als globalem Player im Verkehrsmarkt weitreichende Konsequenzen haben: Wie werden berufliche Kompetenzen festgestellt, „gemessen“ und über nationale Grenzen hinaus sichtbar gemacht und anerkannt, wenn Arbeitsmärkte sich internationalisieren? Und: Wie kann die Kompatibilität der deutschen dualen Ausbildung mit Ausbildungssystemen anderer Länder hergestellt werden, ohne dass ihre spezifischen Vorzüge verloren gehen?
Editorial 11/2009
Liebe Leserinnen, liebe Leser,die Eisenbahnen in Deutschland sind bekanntermaßen eines der sichersten Verkehrsmittel. Und damit dies so bleibt, investieren die Bahnen jedes Jahr sehr viel Geld in den Erhalt und die Modernisierung ihrer Anlagen und Fahrzeuge.Trotz alledem müssen die Eisenbahnunternehmen auch Vorsorge für den Fall treffen, dass ein Unfall passiert. Dabei geht es sowohl darum, weitere Folgen zu verhindern oder solche wenigstens zu mindern, als auch darum, eine möglichst rasche Wiederaufnahme des Betriebes zu ermöglichen. Die zur Beherrschung solcher Situationen erforderlichen organisatorischen und technischen Voraussetzungen sind die Grundlage des Notfallmanagements. Dabei handelt es sich keineswegs um eine freiwillige Leistung der Eisenbahnen. Diese sind vielmehr zur Mitwirkung an Maßnahmen des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung verpflichtet. Welche vorbereitenden Maßnahmen dazu zu treffen sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel Streckengeschwindigkeit, Länge von Tunneln, vorhandene Oberleitung und Ähnlichem.Um dieses sehr komplexe Thema, das alle Eisenbahnunternehmen in Deutschland sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsfunktionen betrifft, einmal ganzheitlich darzustellen, haben wir ihm in dieser Ausgabe einen Schwerpunkt eingeräumt.
In unserem Leitartikel erläutert Klaus-Jürgen Bieger, Brandschutzbeauftragter und Leiter des Ausschusses Notfallmanagement/Brandschutz der Deutschen Bahn AG, die rechtlichen Grundlagen für die Gefahrenabwehr im Bereich Eisenbahn und zeigt dabei auf, worauf es beim Notfallmanagement und beim Brandschutz ankommt. Er stellt diese Informationen in den Kontext der geschichtlichen Entwicklung seit der Bahnreform vor 15 Jahren.In weiteren Beiträgen stellen wir Ihnen vor, wie die Funktionsträger für Aufgaben im Notfallmanagement qualifiziert werden, und welche Hilfsmittel bahnseitig im Einsatzfall zur Verfügung stehen. Neben der medizinischen Betreuung von Verletzten und dem Einsatz von technischem Gerät gehört zum Repertoire, auf das die Bahn sich vorbereitet, auch ein Psychologisches Krisenmanagement. Hierzu zählt insbesondere das Angebot zu einer professionellen psychischen Betreuung von Kunden und Mitarbeitern, die von belastenden Ereignissen betroffen wurden. Und dies zeitnah möglichst schon am Ereignisort.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer neuesten Ausgabe. Mit besten Grüßen,
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn
Galileo-Testgebiet Wegberg-Wildenrath
In der Zukunft werden in Zügen Systeme zum Einsatz kommen, die mit Ortungsinformationen arbeiten, die per Satellit zu Verfügung gestellt werden. Möglich wird dies durch das europäische Satellitennavigationssystem Galileo, das ab 2010 auf dem Gelände des Prüf- und Validationcenters für Schienenfahrzeuge in Wegberg-Wildenrath simuliert werden soll.
Editorial 10/2009
Liebe Leserinnen, lieber Leser,für unsere vorliegende Oktober-Ausgabe ist es uns gelungen, Dr. Rüdiger Grube als Autor zu gewinnen. Grube zieht in „Deine Bahn“ eine erste Zwischenbilanz seiner Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, die er im Mai des laufenden Jahres antrat und in der er dem Unternehmen bereits seinen Stempel aufgedrückt hat.Grube hält in seinem Beitrag am langfristigen Ziel der Deutschen Bahn AG fest, das weltweit führende Mobilitäts- und Logistik-Unternehmen zu werden. Gleichzeitig korrigiert er angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise die kurz- und mittelfristigen Ziele des Konzerns: Demnach wird die DB AG zunächst einen Konsolidierungskurs einschlagen, bevor sie ihre Verkehrsnetze weiter ausbauen wird. Mit ihm werde es in Zeiten der Krise keine auf neue Schulden gegründete Expansion geben, so der gebürtige Hamburger.Eine der größten Herausforderungen für die DB AG sieht Grube darin, Wettbewerbsverzerrungen zuungunsten des umweltfreundlichen Verkehrsmittels Bahn zu beseitigen. Einerseits werde der Personen- und Güterverkehr auf der Schiene weiter liberalisiert und internationalisiert. Andererseits sei der Schienenverkehr in Deutschland steuerlich weitaus stärker belastet als in anderen Ländern. Hinzu komme außerdem, dass durch die Änderungen beim Emissionshandel ab 2013 die Benachteiligung des Schienenverkehrs noch einmal drastisch verschärft werde.Um die Entwicklung von Potenzialen für globale und zukünftige Herausforderungen geht es auch beim Institut für Eisenbahn- und Verkehrswesen in Stuttgart. Der Institutsleiter, Professor Dr.-Ing. Ullrich Martin, sieht seine Einrichtung, die zur Fakultät Bau- und Umweltingenieurwissenschaften der Universität Stuttgart gehört, im Spannungsfeld von Grundlagenforschungen und projektorientierten Anforderungen. Im Mittelpunkt steht dabei die ganzheitliche Systembetrachtung von Infrastrukturgestaltung, Verkehrsmitteln und Betrieb.Einen systemischen Zugang hat auch das Projekt, das im nordrhein-westfälischen Wegberg-Wildenrath zur Marktreife geführt werden soll: Ab dem nächsten Jahr geht dort das europäische Satellitennavigationssystem Galileo auf dem Gelände des Prüf- und Validationscenters für Schienenfahrzeuge an den Start. Neu entwickelte Satellitennavigations- und Ortungssysteme wie Galileo sollen den Bahnverkehr der Zukunft sicherer, zuverlässiger und gleichzeitig schneller machen, indem die Logistikabläufe im Personen- und Güterverkehr optimiert werden.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer aktuellen Ausgabe.
Mit besten Grüßen,
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn