Liebe Leserinnen, liebe Leser,bis zum Jahr 2025 erwarten Experten ein Wachstum von rund 20 Prozent im Personen- und von über 70 Prozent im Güterverkehr. Da das Straßennetz allein diese Zuwächse nicht wird verkraften können, ist es aus verkehrspolitischer Sicht unumstritten, einen wachsenden Anteil des erwarteten Verkehrsaufkommens auf die Schiene zu verlagern.Angesichts dieser Aufgabe unterstreicht in unserem Leitartikel Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, dass die Politik trotz der weltweit schwersten Wirtschaftskrise nach dem Zweiten Weltkrieg an den zentralen Zukunftsinvestitionen im Verkehrs- und Baubereich festhalten wird. Um sich den Herausforderungen des europäischen Schienenverkehrsmarktes zu stellen, brauche Deutschland erfolgreiche Eisenbahnunternehmen, schreibt Ramsauer: Die Bundesregierung werde daher die Bahnreform „mit den Eckpunkten ‚staatliche Verantwortung für die Infrastruktur‘ und ‚privatrechtliche Organisation der DB AG‘ konsequent weiterführen.“Seit nunmehr 90 Jahren vermittelt der Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen (VDEF) Bildungsinteressierten das notwendige Rüstzeug für Qualifikation und beruflichen Aufstieg. In einem ausführlichen Beitrag wird die Geschichte des Verbandes beschrieben, während der mehr als zwei Millionen Seminar- und Lehrgangsteilnehmer durch denVDEF geschult wurden.Auch das diesjährige Eisenbahnjubiläum, das mit der Eröffnung zweier großer Ausstellungen im DB Museum in Nürnberg im Juli und August zelebriert wird, ist Thema in mehreren Beiträgen der vorliegenden Ausgabe. So ist unter dem Titel „175 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ ein historischer Abriss zur Bahngeschichte nachzulesen.Außerdem wird im Ressort Ausbildung, Prüfung & Beruf unter anderem das Trainingsprogramm für die Aus- und Weiterbildung für die Themen Controlling und Bilanzierung vorgestellt. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und andere Themen unserer neuesten Ausgabe.
Mit besten GrüßenIhr Redaktionsteam Deine Bahn
Alle Beiträge von Deine Bahn-Redaktion
Editorial 07/2010
Elektrischer Betrieb bei der Deutschen Bahn
Jeweils zu Jahresbeginn fasst die Zeitschrift „eb Elektrische Bahnen“ die Bautätigkeiten des DB Konzerns aus den vergangenen zwölf Monaten in einer detaillierten Übersicht zusammen. Der Fokus liegt dabei traditionell auf dem elektrischen Betrieb. Deine Bahn veröffentlicht in einer zweiteiligen Serie Auszüge des Artikels, der auf das Jahr 2009 zurückblickt. Der folgende erste Teil behandelt die thematischen Schwerpunkte Wirtschaft, Verkehr und Bahninfrastruktur.
Mitarbeiterorientierung wichtiger als managen
Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es immer wieder hochbegabte Menschen gegeben hat, die den Horizont ihrer Zeit erweitert haben. Doch die großen Errungenschaften, die die Welt verändert haben, sind nie nur das Werk einzelner, sondern vieler Hände gewesen. Die Kathedralen in Europa oder die transkontinentale Eisenbahn wären nie entstanden ohne den Einsatz der unterschiedlichsten Talente und Fähigkeiten. Sie sind Beispiele für Ausnahmeleistungen, die nur durch den gemeinsamen Einsatz vieler Menschen entstehen konnten.
Editorial 06/2010
Liebe Leserinnen, liebe Leser,der Bundesnetzagentur fällt die zentrale Aufgabe zu, den diskriminierungsfreien Zugang zur Eisenbahninfrastruktur zu überwachen und Maßnahmen zu treffen, sofern gegen die Vorschriften des Eisenbahnrechts verstoßen wird. Seit dem 1. Januar 2006 überwacht die Regulierungsbehörde damit neben den Netzmärkten Elektrizität, Gas, Telekommunikation und Post auch den Eisenbahnmarkt mit dem Ziel, den Wettbewerb aufrecht zu erhalten und zu fördern.In unserem Leitartikel beschreibt Horst-Peter Heinrichs, Referatsleiter in der Bundesnetzagentur, den Aufbau, die Rolle und die Aufgaben der Bundesbehörde und kommt zu dem Schluss, dass Eisenbahnregulierung weit mehr ist als das Abarbeiten von Beschwerden von Seiten der Marktteilnehmer und das Verhindern wettbewerblicher Verzerrungen durch Eisenbahninfrastrukturunternehmen.Außerdem wird in der vorliegenden Ausgabe das Thema Leit- und Sicherungstechnik (LST) aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus betrachtet.Professor Dr.-Ing. Jörn Pachl von der Technischen Universität Braunschweig beleuchtet zum Beispiel die unterschiedlichen Sichtweisen auf sicherheitsrelevante Funktionen in der LST, die in Europa bestehen. Dieser Beitrag basiert übrigens auf einem Vortrag, den Pachl auf dem 2. Sicherheitstag des Verbandes Deutscher Eisenbahn-Ingenieure (VDEI) in Gotha hielt. Weitere Beiträge zum VDEI-Sicherheitstag werden in den kommenden Ausgaben von Deine Bahn folgen.Dr. Bernd Elsweiler, Leiter der LST-Strategie bei der DB Netz AG, skizziert in seinem Artikel, wie auf europäischer Ebene durch den Einsatz formaler Methoden für die Spezifikation von komplexen technischen Systemen Schnittstellen in der Leit- und Sicherungstechnik standardisiert werden können, um Synergieeffekte für die beteiligten Unternehmen zu erreichen.Auch das Thema Aus- und Weiterbildung wird in der Juniausgabe von Deine Bahn ausführlich behandelt: So wird beschrieben, wie DB Training, Learning & Consulting mittels intensiver Schulungen Mitarbeiter von Instandhaltungswerken für zukünftige Aufgaben rüstet. Des Weiteren wird die neue Basisqualifizierung zum Disponenten vorgestellt, die auf einem einheitlichen Ausbildungskonzept fußt, das von DB Regio und DB Fernverkehr in Zusammenarbeit mit DB Training entwickelt wurde.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen unserer neuesten Ausgabe.Mit besten GrüßenIhr Redaktionsteam Deine Bahn
Die Technik des Schienenwegs von heute und morgen
Anlässlich des diesjährigen Eisenbahnjubiläums veröffentlicht die Zeitschrift Deine Bahn in loser Reihenfolge Artikel aus einem ihrer Vorläuferorgane, dem Eisenbahnfachmann. Im Jahr 1935, zum 100-jährigen Bahnjubiläum, beschreibt Dr. Max Leibbrand, damaliger Direktor der Deutschen Eisenbahn-Gesellschaft, die zukünftigen Aufgaben der Bahn im Personen- und Güterverkehr angesichts des technischen Fortschritts. Nachdem im ersten Teil des Textes (Deine Bahn 5/2010) die Organisation der Zugbildung und der Stand der Rangiertechnik behandelt wurde, legt der Autor den Fokus im folgenden zweiten Teil auf die Fortschritte im Triebwagen- und Lokomotivbau.
Das Web 2.0 aus der Sicht einer Digital Native
Es gilt inzwischen als eine Binsenweisheit, dass Digital Natives – also die Personen, die mit digitalen Technologien von Geburt an aufgewachsen sind – mit dem Internet selbstverständlicher umgehen als ältere Generationen. Das gilt im besonderen Maße für das so genannte Web 2.0: Im „Mitmachweb“ werden aus passiven Nutzern aktive Gestalter, die eigene Inhalte erstellen, sich mit anderen Internetnutzern vernetzen und Informationen unterschiedlichster Art austauschen. Aufgrund dieser Möglichkeiten, die weit mehr Feedbackoptionen bieten als herkömmliche Medien, werden Anwendungen des Web 2.0 auch als Soziale Netzwerke bezeichnet. Der folgende Beitrag stellt einige dieser Sozialen Netzwerke aus der Sicht einer Digital Native dar.
Die Technik des Schienenwegs von heute und morgen
Anlässlich des diesjährigen Eisenbahnjubiläums veröffentlicht die Zeitschrift Deine Bahn in loser Reihenfolge Artikel aus einem ihrer Vorläuferorgane, dem Eisenbahnfachmann.Im Jahr 1935, zum 100-jährigen Bahnjubiläum, beschreibt Dr. Max Leibbrand, damaliger Direktor der Deutschen Eisenbahn-Gesellschaft, die zukünftigen Aufgaben der Bahn im Personen- und Güterverkehr angesichts des sich beschleunigenden technischen Fortschritts.
Editorial 05/2010
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
zahlreiche Studien bescheinigen dem Wagenladungsverkehr ein beträchtliches Wachstumspotenzial und unterstreichen die zunehmende Bedeutung des Logistiksektors im Zeitalter globalisierter Märkte. Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat allerdings gezeigt, dass der Schienengüterverkehr von dem prognostizierten Umfang noch nicht hinreichend profitiert hat. Ein Grund könnte in der noch unzureichenden Vernetzung der Logistikunternehmen auf der Schiene liegen. Um diese zu verbessern und damit den Marktanteil deutlich zu steigern, hat DB Schenker Rail gemeinsam mit sieben europäischen Logistikunternehmen eine Allianz gegründet, die unter dem Namen Xrail firmiert. Xrail soll durch eine erhöhte Zuverlässigkeit der Transporte und eine Verkürzung der Angebotsprozesse die Qualität des europäischen Wagenladungsverkehrs für die Kunden und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene verbessern.Neben der Vernetzung der Verkehre ist es jedoch auch erforderlich, die formalen Rahmenbedingungen zu vereinfachen. Eine solche sind beispielsweise die Frachtpapiere. Hier wird künftig ein einheitlicher Frachtbrief Erleichterungen im Eisenbahngüterverkehr zwischen Europa und Asien bringen. Durch den Beitritt der Russischen Föderation zum „Übereinkommen über den Internationalen Eisenbahnverkehr“ im Februar 2010 hat der Einheitsfrachtbrief seine Gültigkeit bis weit in den eurasischen Kontinent hinein ausgeweitet. Dies ist auch ein Schritt zu weltweit einheitlichen Rechtsvorschriften.Weitere Beiträge aus dem Bereich Logistik beschreiben die Zukunft des Transportwesens im Jahre 2030, die Entwicklung der Green Logistics sowie der Logistikimmobilien in Deutschland.In einem weiteren Artikel stellen wir Ihnen im Vorabdruck das im Herbst erscheinende Fachbuch „Systemwissen Eisenbahn“ unseres Redakteurs und Fachbuchautors Jürgen Janicki vor. Der Grundlagenartikel gibt einen Überblick über Instandhaltungsverfahren der Fahrweganlagen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen unserer neuesten Ausgabe.Mit besten Grüßen,Ihr Redaktionsteam Deine Bahn
Jubiläumsjahr per Festakt eingeläutet
Mit einem Festakt am 3. März im historischen Kaiserbahnhof von Potsdam hat die Deutsche Bahn AG die Feierlichkeiten zum diesjährigen Bahnjubiläum begonnen. Unter dem Motto „175 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ wird der Konzern mit einer Reihe von bundesweiten Aktionen, Veranstaltungen und Ausstellungen an den 7. Dezember 1835 erinnern, an dem auf einer rund sechs Kilometer langen Strecke zwischen den Städten Nürnberg und Fürth mit der Dampflokomotive „Adler“ erstmals eine Lok in Deutschland fuhr.
Editorial 04/2010
Liebe Leserinnen, liebe Leser,die Deutsche Bahn ist eines der sichersten Verkehrsmittel überhaupt. Trotzdem oder gerade deswegen trifft sie auch Vorsorge für den Fall, dass ein Brand ausbricht. Brände können zwar nicht zu 100 Prozent vermieden werden. Das Ausmaß und die Gefährdung durch Brände kann jedoch durch einen vorausschauenden und vorbeugenden Brandschutz günstig beeinflusst werden.Oberstes Ziel ist der Schutz von Personen, insbesondere in Zügen oder Personenverkehrsanlagen.Ein besonderer Fokus liegt dabei wiederum auf den unterirdischen Anlagenbereichen; also den Fahrtunnelanlagen und den unterirdischen Personenverkehrsanlagen. Über die Grundsätze des Brandschutzes bei der Bahn informiert in unserem Leitartikel Klaus-Jürgen Bieger, Konzernbeauftragter Brandschutz/Fire Safety Officer Technik der Deutschen Bahn AG.Die Umsetzung zur Gewährleistung der Sicherheit in Eisenbahntunneln und Verkehrsanlagen sowie zum Brandschutz bei Schienenfahrzeugen ist Gegenstand weiterer Fachaufsätze.Mit einem Festakt hat die Deutsche Bahn AG am 3. März im historischen Kaiserbahnhof von Potsdam den Reigen der Feierlichkeiten zum 175-jährigen Bahnjubiläum eröffnet. Deine Bahn wird regelmäßig über herausragende Jubiläumsaktivitäten informieren. Ein Vorläufer von Deine Bahn, die Zeitschrift Der Eisenbahnfachmann, berichtete bereits vom 100-jährigen Bahnjubiläum. Einige ausgewählte Textpassagen vermitteln einen Eindruck der damaligen Zeit.Außerdem setzen wir unsere Reihe Bahnen der Welt fort mit einem Beitrag über die Schienenbahn auf Mallorca. Darüber hinaus berichten wir von der Bahnreform in der Ukraine.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen unserer neuesten Ausgabe.Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn
Leistungsfaktoren erkennen und Risiken vermeiden
Die Arbeit von Projektteams lässt sich erfolgreicher gestalten, wenn Ursachen für ineffiziente Gruppenprozesse erkannt und beseitigt werden. Dazu zählen neben erschwerenden Bedingungen, wie zum Beispiel ungeeigneten Anreizsystemen oder einer den Aufgaben nicht angemessenen Zusammensetzung des Teams, eine Reihe von typischen motivations- und leistungshemmenden Phänomenen. Soziales Faulenzen, Trittbrettfahren, Versagensängste, welche die Leistung beeinträchtigen, und das Einnehmen von Verweigerungshaltungen lassen sich jedoch vermeiden. Ansatzpunkte hierfür bilden die Teamzusammensetzung, die Aufgabengestaltung sowie die Steuerung und Unterstützung von Gruppenprozessen. Unter anderem sollten klare Richtlinien für die Bewertung sowohl der individuellen Leistungsanteile als auch der Teamleistung aufgestellt und der Wettbewerb in und zwischen Teams gefördert werden. Das Setzen anspruchsvoller und klarer Ziele sowohl für das Team als auch die einzelnen Teammitglieder sowie die Förderung von Identifikation und Commitment mit der Gesamtorganisation und dem Projekt können die Motivation von Teams ebenfalls positiv beeinflussen. Um Kommunikations-, Problemlösungs- und Entscheidungsprozesse zu optimieren, sollten außerdem Methoden zur Unterstützung und Strukturierung von Gruppenarbeit, zum Beispiel Moderations- und Kreativitätstechniken, eingesetzt werden.
Editorial 03/2010
Liebe Leserinnen, liebe Leser,in unserer aktuellen Ausgabe setzen wir unsere Informationsreihe über Eisenbahnlehrstühle an deutschen Hochschulen fort. In unserem Leitartikel stellt Ihnen Professor Dr.-Ing. Ekkehard Wendler von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) das Verkehrswissenschaftliche Institut (VIA) vor. Dieses Institut, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1870 reichen, befasst sich mit den essentiellen Kerninhalten des Eisenbahnwesens. Neben der universitären Ausbildung, die zu Bachelor- und Master-Abschlüssen führt, betätigt es sich in wachsendem Maße im Bereich der beruflichen Weiterbildung. In Zusammenarbeit mit der RWTH International Academy GmbH werden maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote für Verkehrsunternehmen, Unternehmen der Bahnindustrie, Consulting-Unternehmen sowie öffentlich-rechtliche Institutionen des Eisenbahnsektors entwickelt und durchgeführt.Unter der Überschrift Quadratur des Kreises analysiert Professor Dr.-Ing. Jürgen Siegmann von der Technischen Universität Berlin die witterungsbedingten Störungen im Eisenbahnbetrieb des zu Ende gehenden Winters. Einerseits kommt der Winter nicht besonders überraschend, sondern ziemlich regelmäßig zwischen November und März. Andererseits kommt er mal früher, mal später und ist dabei mal hart oder weniger hart. Grundsätzlich kann man sich also darauf vorbereiten. Hat also jemand geschlafen oder an der verkehrten Stelle gespart? Der Autor zeigt auf, dass das Thema durchaus komplexer ist.Die Gewährleistung eines Höchstmaßes an Verfügbarkeit und Sicherheit von Bahnsystemen ist Zielsetzung des Prüfund Validationcenters von Siemens Mobility in Wegberg-Wildenrath. Auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflughafens entstand 1997 das bis heute modernste eisenbahntechnische Prüfzentrum der Welt. Der Leiter des Zentrums, Robert-Andre Grootings, führt Sie durch die Anlage.In einem Bericht über die 15. Fachtagung der Technischen Universität Dresden zum Thema „Entwicklungen des Sicherungswesens in Theorie und Praxis“ erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Herausforderungen aus dem Bereich der Leit- und Sicherungstechnik Eisenbahn. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieser und anderer Themen unserer neuesten Ausgabe.Mit besten Grüßen
Ihr Redaktionsteam Deine Bahn