Der Kombinierte Verkehr (KV) ist schon lange kein Nischenprodukt des Güterverkehrsmarktes mehr. In den letzten zehn Jahren hat sich der KV zu einer der Wachstumslokomotiven des fortschrittlichen und umweltbewussten Schienengüterverkehrs entwickelt. Dies ist nicht nur der Kreativität der Operateure und Eisenbahnverkehrsunternehmen zu verdanken, sondern auch einer leistungsfähigen und mitwachsenden Infrastruktur. Ohne die passenden Terminals können die Warenströme nicht vernünftig gebündelt werden, die Lkw ihre Ladungsbehälter nicht austauschen und die Züge ihre Bestimmung nicht erreichen. Deshalb hat sich die Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene – Straße (DUSS) mbH dem Bau und Betrieb leistungsstarker Terminals verschrieben.
Alle Beiträge von Dipl.-Ing. Wolfgang Müller
Terminal-Macher
Die 1982 gegründete Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS) mbH betreibt in Deutschland neutral und diskriminierungsfrei rund 30 Umschlagterminals für den Kombinierten Verkehr. Mit über 50 Krananlagen und mehr als 10 mobilen Umschlaggeräten ist sie damit nicht nur im DB-Konzern, sondern auch in Deutschland die Nummer 1 am Markt. Seit dem 1.1.2003 ist die DUSS eine Mehrheitsbeteiligung der DB Netz AG. Das von den rund 440 Mitarbeitern erwirtschaftete jährliche Umsatzvolumen liegt bei 50 Mio. E. Zusammen mit der DB Netz AG und Dritten werden die KV-Terminals hinsichtlich der Infrastrukturanforderungen bedarfsgerecht angepasst. Für den Erfolg des Kombinierten Verkehrs ist die Leistungsqualität und Sicherheit in den Terminals als Schnittstelle zwischen Schiene und Straße von großer Bedeutung. Deshalb optimiert die DUSS die operative Betriebsführung permanent und setzt dazu ein neu entwickeltes Betriebsführungssystem für Umschlagbahnhöfe (BLU) ein, welches schrittweise auf allen großen Umschlagterminals eingeführt werden soll.