Nach der Wiedervereinigung Deutschlands bestand die Notwendigkeit, sowohl die Verkehrsinfrastruktur in den neuen Bundesländern aufzubauen als auch leistungsfähige Verkehrswege zwischen den alten und neuen Bundesländern wiederherzustellen. Im Rahmen der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (VDE) beschloss die Bundesregierung daher am 9. April 1991 insgesamt 17 Verkehrsprojekte mit hoher Priorität durchzuführen. Ein Investitionsvolumen von 39,4 Milliarden Euro stand und steht für die 9 Schienen-, 7 Autobahnprojekte und 1 Wasserstraßenprojekt zur Verfügung.
Alle Beiträge von Tobias Körner
Zielkonzept für den Fahrplan 2018
Zentrales Element des Kapazitätsmanagements
Die ersten Ideen für Zukunftsfahrpläne stammen aus der Schweiz. Nachdem sich herausstellte, dass ein landesweites Neubaustreckennetz nicht finanzierbar war, kam die Überlegung auf, wie man mit begrenzten Mitteln für möglichst viele Reisendenströme große Verbesserungen erreichen könnte. Die Devise war, durch partielle Beschleunigung Fahrzeitverkürzungen zu erreichen, mit denen in möglichst vielen Knoten bessere Linienverknüpfungen und Anschlüsse hergestellt werden können. Ziel der Maßnahmen war nicht so „schnell wie möglich“ sondern so „schnell wie nötig“, um einen großen Netzeffekt zu erzielen.