Das System V-TRAS beim Ersteinbau im Netz der DB InfraGO AG (Kleine Wendlinger Kurve) (Foto: Rhomberg Sersa Rail Group)
Die innovative neue Lösung für den kritischen Übergang zwischen Fester Fahrbahn (FF) und Schotteroberbau oder Brücken und Schotteroberbau verlängert Instandhaltungsintervalle. Internationale Erfahrungen zeigen, dass das System V-TRAS funktioniert. Das System ist zur Betriebserprobung zugelassen und der Ersteinbau in Deutschland ist erfolgt.
Rund 40 bereits installierte Systeme beweisen: V-TRAS minimiert Setzungen im Oberbau signifikant – bei allen Übergängen von gängigen FF-Systemen zu Schotteroberbau. Dadurch sinkt der Instandhaltungsaufwand, die betriebliche Verfügbarkeit der Strecke steigt.
Jedes Projekt mit Fester Fahrbahn beinhaltet eine oft unterschätzte Herausforderung, die nicht die Fahrbahn selbst betrifft, sondern deren Endpunkt: den Übergang zum Schotteroberbau. Dort treffen zwei Oberbauarten mit grundlegend unterschiedlichem dynamischen Verhalten aufeinander – und genau diese Übergangsbereiche entwickeln sich im Betrieb zu besonders sensiblen Schwachstellen.
Die physikalischen Zusammenhänge sind eindeutig: Dynamisch wirkende Kräfte aus dem Bahnbetrieb führen in Kombination mit geologischen oder konstruktiven Randbedingungen in den Übergangsbereichen zu Setzungen, Gleislagefehler sind die Folge. Werden diese nicht beherrscht, können Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Gleislage die zulässige Geschwindigkeit reduzieren oder im Extremfall zu Streckensperrungen führen.
Für Infrastrukturbetreiber bedeutet dies einen konzentrierten Instandhaltungsaufwand auf genau diesen wenigen Metern: wiederkehrende Stopfarbeiten an einem Punkt, an dem Sperrpausen besonders kostenintensiv sind und die betrieblichen Einschränkungen am größten ausfallen.

Im eingebauten Zustand ist das Übergangsmodul nicht sichtbar. 3D-gedruckte Version als Hinweis auf das darunter verbaute Modul in Chorley Station, England (Foto: Rhomberg Sersa Rail Group)
Die Lösung: V-TRAS
Das universelle Übergangsmodul V-TRAS der Rhomberg Sersa Rail Group wurde als einfache, ganzheitliche und nachhaltige Lösung zur Verbindung unterschiedlicher Systeme der Festen Fahrbahn mit dem Schotteroberbau entwickelt. Mit mittlerweile rund 40 installierten Systemen liegt die Bewertung nicht mehr nur auf theoretischer Ebene, sondern basiert auf belastbaren Felddaten.
Gleislagemessungen von realisierten Einbauten zeigen, dass die Stopfintervalle im Übergangsbereich im Vergleich zu einem nicht V-TRAS-optimierten Übergang um bis zu 400 Prozent verlängert werden können. Für Infrastrukturbetreiber mit immer engeren Instandhaltungsfenstern bedeutet dies konkret: weniger Sperrpausen, geringere Instandhaltungskosten und eine längere unterbrechungsfreie Nutzungsdauer an einem Streckenabschnitt, der traditionell einen überproportional hohen Anteil des Instandhaltungsbudgets bindet.
Die stetig wachsende Anzahl von Anwendungen in unterschiedlichen Netzen bestätigt die Zielsetzung der Entwickler: V-TRAS steht nicht nur für einen verbesserten Übergang, sondern für eine nachweislich optimierte Instandhaltungsrealität.
